Plasma

Aus wiki.archlinux.de
Zur Navigation springen Zur Suche springen
The printable version is no longer supported and may have rendering errors. Please update your browser bookmarks and please use the default browser print function instead.

Warn 16x16.png Dieser Artikel oder Artikelabschnitt ist noch nicht vollständig!


Plasma ist eine moderne Desktop-Umgebung von der KDE-Community, die eine große Anpassbarkeit bietet.

Installation

Plasma ist als plasma-meta in extra verfügbar, und kann von dort mittels Pacman installiert werden.

# Plasma an sich
pacman -S plasma-meta

# Minimalistische Version
pacman -S plasma-desktop
# Zusätzliche Programme
pacman -S kde-applications
# Sprachpaket
pacman -S kde-l10n-de
#Weitere Sprachen
https://www.archlinux.org/packages/extra/any/kde-l10n/

Display Manager

Zusätzlich wird noch der Display Manager SDDM empfohlen, denn dieser integriert sich sehr gut in Plasma.

pacman -S sddm
systemctl enable sddm
systemctl start sddm

Plasma Starten

Für das Starten von Plasma ist eine funtionierender X11 Display-Server Voraussetzung. Plasma kann entweder im Menü des Display Managers gestartet werden oder via Konsole mit startx. Vor einem manuellen Start muss am Ende der Datei ~/.xinitrc folgende Zeile hinzugefügt werden: exec startkde

Wayland

Wayland ist ein in aktiver Entwicklung befindliches Display-Server-Protokoll, das langfristig zu einer eigenständigen Alternative zu dem klassischem Display-Server X11 werden soll. Der Status ist experimentell. Für viele Anwendungen wird derzeit trotz des verwendeten Protokolls noch ein X-Server gebraucht. Um Plasma mit Wayland zu starten, wird folgendes benötigt:

pacman -S plasma-wayland-session

Die derzeit (April 2017) in den Repos verfügbare QT5-Version 5.8.0 enthält einen Fehler, der Wayland unbenutzbar macht, siehe https://bugreports.qt.io/browse/QTBUG-58423

QT4 und GTK

QT4

Um grafische Konflikte zwischen Qt5- und Qt4-Apps zu beheben, kann folgendes Paket installiert werden:

pacman -S breeze-kde4

GTK

Falls es Probleme mit GTK-Anwendungen gibt, hilft folgendes Paket:

pacman -S breeze-gtk

Baloo-Desktop-Suche

Auch die Minimal-Installation plasma-desktop zieht das Paket baloo nach sich. Baloo, mit dem Front-End milou, unterstützt die Suche nach installierten Programmen und Dateien beispielsweise in der Dateiverwaltung dolphin, aber auch durch Auto-Vervollständigung in krunner (Alt+F2). Dazu werden bei Ersteinrichtung zunächst einmal alle Dateien indexiert, was je nach Anzahl eine Weile dauern kann und das System entsprechend auslastet. Sollten beispielsweise die Konfigurations-Verzeichnisse umbenannt oder verschoben worden sein, so dass sie neu angelegt werden, wird baloo die Indexierung neu starten.

Telepathy

Um Telepathy in Plasma benutzen zu können, wird folgendes benötigt:

telepathy

Des Weiteren gibt es noch folgende Protokolle, um z. B. Telegram zu benutzen:

telegram-purpleAUR, telegram-purple-gitAUR, telepathy-morse-gitAUR

Android Integration

KDEConnect bietet folgende Vorteile:

  • Teilen von Dateien und URLs zwischen App und Plasma
  • Smartphone als Maus benutzen
  • Smartphone-Nachrichten in Plasma anzeigen lassen
  • Geteiltes Clipboard (copy & paste)
  • Multimedia-Anwendungen von der App aus steuern
  • Verbindung über WLAN
  • RSA Verschlüsselung
Installation:
pacman -S kdeconnect 
und die App für Android: Google-Play

Openbox

Das Paket Openbox unterstützt eine Sitzung mit Plasma. Diese kann entweder mit dem Display Manager-Menü gestartet werden oder via .xinitrc, indem man folgende Zeile hinzufügt:

exec openbox-kde-session

Weblinks