Broadcom b43

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Überblick

Dieser Artikel behandelt das Einrichten von WLAN-Hardware, die mit einem Broadcom-Chipsatz ausgerüstet ist, der in vielen Notebooks zu finden ist. Diese Karten konnten mittels des Moduls bcm43xx betrieben werden, seit Kernel 2.6.24 ist der Treiber jedoch im Kernel enthalten und das Modul trägt nun den Namen b43. Einziges Problem ist, dass eine spezielle Firmware eingespielt werden muss, sodass die Karte auch zufriedenstellend ihren Dienst verrichtet. Zudem sind bei einem Kernel-Upgrade auf 2.6.24 einige Sachen zu beachten, da sich das Kernelmodul nun geändert hat.

Kompatibilität

Arten von Firmware:

  • b43-firmware (immer neuste Version)
  • b43-firmware-classic (für ältere Chipsätze)
  • b43-firmware-legacy
  • b43-firmware-lts.

Welche Firmware im Endeffekt verwendet wird, hängt vom Chipsatz und Einsatz ab.

Welche Chipsätze unterstützt werden, lässt sich hier nachlesen.

Beispiel:

$ lspci -vnn -d 14e4:

Ausgabe:

00:0b.0 Network controller [0280]: Broadcom Corporation BCM4318 [AirForce One 54g] 802.11g Wireless LAN Controller [14e4:4318] (rev 02)


Dieser Chipsatz würde ausschließlich von b43-firmware-classic unterstützt. Das gilt auch, wenn man einen LTS-Kernel installiert hat. Alle anderen Varianten führen zu Fehlern.

Anmerkung:
BCM4306 rev.3, BCM4311, BCM4312, BCM4318 rev.2, funktionieren nicht einwandfrei mit der b43-firmware, 
aber mit b43-firmware-classic. Bei BCM4331 ist genau andersherum.

Installation

Die benötigte Firmware findet sich im AUR in den Paketen b43-firmware, b43-firmware-legacy und b43-firmware-newest. Die Installation eines Firmware-Paketes und des Treiberpaketes sowie deren Abhängigkeiten und der Eintrag in die rc.conf (s. unten) genügen, um das W-LAN -Modul in Betrieb nehmen zu können.

Nun muss man in der rc.conf noch unter

 MODULES=(...

das richtige Modul, also b43 oder b43legacy eintragen.

Nach einem Neustart sollte dann alles funktionieren.