Anleitung für Einsteiger

Aus wiki.archlinux.de


Vorlage:Stub

Vorlage:Translateme

Vorlage:I18n links start Vorlage:I18n entry Vorlage:I18n entry Vorlage:I18n entry Vorlage:I18n entry Vorlage:I18n entry Vorlage:I18n entry Vorlage:I18n links end

Vorwort

Alles, was Du jemals über die Installation von Arch Linux wissen wolltest, aber niemals zu fragen wagtest

Dieses Dokument wird Dich durch den Prozess der Installation und Konfiguration von Arch Linux führen. Es ist an neue Arch Benutzer gerichtet, stellt aber auch eine gute Referenzquelle für alle dar. Obwohl diese Orientierungshife zeigen will, wie man ein voll konfiguriertes Arch Linux System erhält (mit Graphischer Oberfläche, DVD-Spieler, Internet-Browsen, Arbeiten mit E-Mails, Hören von Musik), können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Dieses Dokument konzentriert sich darauf, die wichtigsten und nützlichsten Schritte zu zeigen; mehr Informationen findest Du im englischen Arch Linux Wiki-en oder im Arch Linux' Forum, aber auch auf der deutschen Seite. Vielleicht bist Du auch am Arch-Weg interessiert, welcher die Prinzipien der Arch Linux Distribution erklärt.

Dieser Artikel ist in 3 Hauptteile getrennt:


DON'T PANIC!

Bitte sei Dir darüber im Klaren, dass die Installation von Arch Linux sehr unterschiedlich sein kann verglichen mit anderen Distributionen, die Du versucht hast, vor allem als Anfänger. Das Arch Linux System wird vom Benutzer geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit lediglich einer 'bash-Konsole' (Kommandozeilen-Eingabe) und grundlegenden Systemprogrammen. Von der Kommandozeile wirst Du Pakete (Programme) mit Hilfe des pacman-Programmes von den Arch Servern herunterladen und installieren, bis das System nach Deinen Bedürfnissen eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Systemresourcen- Kontrolle. Weil Du es einrichtest, wirst Du das A und O Deines Systemskennen lernen, sowie, was unter der Haube des Systems liegt. Denke auch daran, dass sich Arch Linux sowohl an kompetente GNU/Linux Benutzer wie auch an Benutzer richtet, die bereit sind, Zeit zu investieren, um die Mechanismen des Systems kennen zu lernen

Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch liegen darin, die Dinge einfach zu halten.

Bedenke, dass 'einfach' in diesem Zusammenhang nicht 'benutzerfreundlich' bedeutet, sondern eher 'ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen'. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz.

Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an <freigeist [at] elfenbeinturm.cc>. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch einen englischen Arch Forum Eintrag, der Anfängern gewidmet ist.
Oder gehe zum deutschen Arch Forum.

  • Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das 'Weshalb' und das 'Wie' ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!


Willkommen zu Arch! Lass uns beginnen.

Teil 1: Installation des Grundsystems

Die neuste Core Iso beziehen

Du kannst die neuste Momentaufnahme von www.archlinux.org/download/ herunterladen.

Es wird empfohlen, die core-iso zu wählen, da dieses Wiki auf den core Installationsprozess ausgerichtet ist.

Das core-iso Image beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine graphische Oberfläche enthält. Der Rest des Arch Linux Systemes - einschließlich graphischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.

Brenne die ISO auf CD. Generell ist es ratsam, mit einer Maximalgeschwindigkeit von 16x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.


Starte die Arch Linux CD

Während Du diesen Anweisungen folgst, könnte auch der offizielle Installationsguide hilfreich sein. Zusätzlich findest Du hier eine Druckversion.

Setze die CD in das Laufwerk und starte von ihr. Es kann sein, dass Du die Startreihenfolge Deines Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase drücken musst.
Einige nützliche Startoptionen der Arch Linux CD:

  • ide-legacy falls Du Probleme mit IDE-Laufwerken hast.
  • noapic acpi=off pci=routeirq nosmp wenn sich Dein System beim Starten aufhängt.
  • memtest86+ Wenn Du Deinen Speicher auf Fehler testen willst.
  • lowmem ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.

Wähle "Arch Linux Installation / Rescue System". Falls Du die Startoptionen ändern musst, drücke 'e', um die Startlinien zu bearbeiten.
Das System startet nun von CD und präsentiert einen Willkommenstext mit einigen Erklärungen, wenn es bereit ist.

Ändern der 'keymap'

Drücke am Willkommensbild die Enter-Taste. Falls Du eine 'nicht-US' Tastatur hast, gib in die Befehlszeile

km

ein und wähle die richtige 'keymap'.

Zum Beispiel für deutsche Tastatur:

In der Konsole 'keymap':

de.map.gz

In der Konsole 'font screen' wähle:

default8x16.psfu.gz

Diesen Standard für die Konsolen-Schriftart ist eine sichere Wahl.

Installation starten

Gib in die Kommandozeile

/arch/setup 

ein, um die Installation zu starten.

Eine Installationsquelle wählen

Du wirst nach einer Installationsquelle gefragt. Wähle CD, falls Du eine 'core-ISO' benutzt, oder entschiede Dich für 'FTP', falls Du die 'FTP-ISO' benutzt.

Vorbereiten der Festplatte

Wähle den ersten Eintrag "Prepare Hard Drive" (Festplatte vorbereiten). Bitte sei Dir im Klaren, dass 'Auto-Prepare' (automatisches Vorbereiten) keine sichere Wahl ist, da es die gesamte Festplatte löschen wird. Wir werden hier die Festplatte manuell partitionieren. Wähle '2. Partition Hard Drives' (Festplatten partitionieren), wähle die Festplatte, auf der Du Arch installieren willst (/dev/sdx), und erstelle einige Partitionen.

An dieser Stelle wird der erfahrenere GNU/Linux-Benutzer zum Pakete Wählen springen wollen.

Partitionierungs-Info

Eine Partition ist eine Sektion der Festplatte, die als separate Festplatte erschienen wird und zu Deinem Arch Linux Dateisystem hinzugefügt werden kann. Partitionan werden in 'primär', 'erweitert' oder 'logisch' eingeteilt. Primäre Partitionen können startfähig sein und sind auf die Anzahl von 4 beschränkt. Wenn Du zum Beispiel einen PC mit einer einzelnen SATA-Festplatte benutzt, wird die erste 'primäre' Partition 'sda1' genannt. Die zweite 'primäre' Partition nennt sich 'sda2', dann kommt sda3 und sda4. Bei mehr als 4 Partitionen müssen wir eine erweiterte Partition benutzen, welche die logischen Partitionen enthält.

Erweiterte Partitionen sind von sich aus nicht benutzbar; sie sind eher ein "Kontainer" für logische Partitionen. Logische Partitionen müssen in innerhalb der erweiterten Partition liegen. Wenn eine Festplatte partitioniert wird, kann man folgendes Nummernschema sehen: sda1-3 für die ersten drei primären Partitionen. Darauf folgt die erweiterte Partition sda4. Und innerhalb der erweiterten Partition werden logische Partitionen (sda5, sda6 usw.) erstellt.

Root, Home und Swap

Jeder hat eine andere Meinung, wie man seine Festplatte am besten einteilen sollte. Du wirst mindestens eine primäre Partition brauchen, welche das Dateisystem 'root' ( / ) enthält.Des weiteren brauchst Du eine Partition für 'swap'. Weitere Kandidaten für eigene Partitionen sind /boot (beinhaltet hauptsächlich den Kernel) und /home (beinhaltet die Benutzerdaten). Es ist gute Praxis, / und /home auf unterschiedlichen Partitionen zu haben. Dies macht es mögich, Arch Linux (oder eine andere Distribution) neu zu installieren, während der Benutzer seine Daten, Musik, Bilder und Einstellungen behalten kann.

In diesem Wiki werden wir eine Partition für /, eine Partition für /home und eine swap Partition anlegen.

Swap-Partition

Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, wo der "virtuelle Speicher" beheimatet ist. Falls Deine Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.

Wenn Du zwei Leute über eine Swap-Partition fragst, wirst Du 4 verschiedene Antworten bekommen. Falls Du viel RAM (mehr als 1024 MB) hast, kannst Du meiner Meinung nach die Swap-Größe gut zwischen 512 MB und 1 GB halten. Deshalb werden wir in unserem Beispiel eine Swap-Partition mit 1 GB erstellen.

Die Partitionierung

Lass uns damit starten, die primäre Partition zu erstellen, welche das root-Dateisystem beherbergt. Wähle New -> Primary und gib die Größe, welche Du willst, ein (etwas zwischen 4 und 8 GB ist eine gute Wahl füe ein voll ausgestattetes Linux-System). Stelle diese Partition an den Anfang der Festplatte. Wähle die neu erstellte Partition an und und wähle "Bootable" aus, damit man von ihr starten kann.

Füge eine weiterePartition für Deine Benutzer - /home hinzu. Wähle eine weitere primäre Partition und gib ihr die Größe, welche Du willst. Da die Größe wirklich davon abhängt, was Deine Benutzer in ihren Home-Ordnern speichern, kann ich Dir keine Vorschläge machen. Die Größe kann zwischen ein paar hundert Megabyte für einige Büro-Dokumente und hunderten von Gigabytes für Videos und MP3s variieren. Falls Du den gesamten Platz auf Deiner Festplatte nutzen möchtest, wähle den verbleibenden Pllatz minus 512 MB - 1 GB.

Am Schluss bilden wir eine dritte Partition für Swap. Wähle eine Größe zwischen 512 MB und 1 GB und ändere den typ zu 82 (Linux swap / Solaris).

So sollte Dein Layout aussehen (die Größe kann ja nach Deinen Entscheidungen variieren):

Name    Flags  Part Type   FS Type         [Label]         Size (MB)
-------------------------------------------------------------------------
sda1    Boot   Primary     Linux                           (4096 - 8192)
sda2           Primary     Linux                           (> 100)
sda3           Primary     Linux swap / Solaris            (512 - 1024)

Wähle 'Write' und tippe 'yes' ein. Beachte, dass diese Operation Daten auf Deiner Festplatte zerstören kann, falls Du Partitionen gelöscht hast! Wähle Quit, um den Partitionierer zu verlassen. Dann wähle Done um dieses Menü zu verlassen und mit dem Setzen der Mountpunkte fortzufahren.

Setzen der Mountpunkte der Filesysteme

Ein Paar kurze Worte über Dateisysteme und "Datei Systeme":

Technisch und der Genauigkeit halber, ist ein Dateisystem ein Daten Format für Informationsfuß, während ein "Datei System" (beachte den Leerschlag) eine Bezeichnung ist, die sich auf das Layout aller Dateien und Ordner in einem bestimmten System bezieht. Wenn Du deshalb gefragt wirst, ob Du ein Dateisystem bilden willst, wirst Du eigentlich gefragt, ob Du eine bestimmte Partition formatieren willst.
Aber wenn Du nach Mountpunkten gefragt wirst, gibst Du die Informationen, wo sich die bestimmten Partitionen in Deinem Arch Linux Datei System befinden.

Lass uns beginnen.

Dateisystem-Typen

Zuerst wirst Du nach Deiner Swap-Partition gefragt. Wähle die passende Partition (sda3 in unserem Beispiel). Du wirst gefragt, ob Du ein swap-Dateisystem bilden willst. Wähle 'yes'.
Als nächstes musst Du wählen, wo das / (root) Verzeichnis aktiviert wird (sda1 im Beispiel). Du wirst nun gefragt, welche Art von DAteisystem Du willst.

Frage wiederum zwei Personen, welches Dateisystem Du wählen sollst, und Du wirst fünf unterschiedliche Antworten erhalten. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Dies ist ein kurzer Überblick über die unterstützten Dateisysteme:

  1. ext2 - Altes, verlässliches GNU/Linux Dateisystem. Sehr stabil, aber ohne Aufzeichnung. Könnte lästig sein wegen langen fsck's (Checken des Systems).
  2. ext3 - Eigntlich das ext2-System - aber mit Aufzeichnungs-Unterstützung. Generell anerkannt als ein wenig langsamer als ext2 und andere Dateisysteme, aber extrem stabil und das am weitesten verbreitete, unterstützte und entwickelte GNU/Linux Dateisystem.
  3. ReiserFS - Hans Reiser's hochperformace Dateisystem mit Aufzeichnung. Es benutzt eine sehr interessante Methode des DAtendurchlasses. ReiserFS ist schnell, vor allem bei der Behandlung vieler kleiner Dateien. ReiserFS ist sehr langsam beim mounten. Ziemlich gut etabliert und stabil. ReiserFS wird zur Zeit nicht aktiv entwickelt (Reiser4 ist das neue Reiser Dateisystem).
  4. JFS - Das Aufzeichnungs-Dateisystem von IBM. JFS ist sehr schnell und braucht die geringste CPU-Prozessorenergie aller Dateisysteme. Sehr schnell beim mounten. Auf der JFS-Mail-Liste wurde berichtet, dass es an Fragmentationsproblemen leiden könnte.
  5. XFS - Sehr schnelles Dateisystem mit Aufzeichnung. Es ist als bestes für große Dateien geeignet, während es mit kleinen Dateien langsamer (immer noch ziemlich schnell) ist. Sehr schnell beim mounten.

Ein großer Unterschied ist die Aufzeichnung (etwas Ähnliches wie Verschiebungs-Logs in Datenbanken-Umgebungen). Alle Dateisysteme außer ext2 benutzen die Aufzeichnung. ext3 ist zu ext2 komplett kompatibel, weshalb man sogar mit sehr alten Rettungs-CD's mounten kann. Eine sichere Wahl für die root- Partition ist ext3. ReiserFS, XFS und JFS sind auch OK, da GRUB (der Startmanager, den wir später installieren werden) auch von diesen Dateisystemen starten kann. Bilde das Dateisystem (formatiere die Partition), indem Du yes wählst. Nun wirst Du aufgefordert, weitere Partitionen inzuzufügen. In unserem Beispiel bleibt nur noch sda2. Wähle ein DAteisystem-Typ und mounte es als /home. Bilde wiederum das Dateisystem und wähle Done an. Gehe zurück zum Hauptmenü (main menu).

Wähle Pakete

Nun sollen wir die Pakete bzw Programme wählen, die wir in unserem System installieren. Wähle CD als Quelle und das richtige CD-Laufwerk, falls Du mehr als eines hast. Nimm die Kategorie 'base' (alle Grundpakete, die gewählt sind, zu lassen ist eine gute Wahl). Wenn Du sicher bist, dass Du gewisse Pakete nicht brauchst (z.B. ein Dateisystemtyp, den Du nicht brauchst, PCMCIA, ISDN oder PPPoE Unterstützung), sei so frei und entferne sie aus der Grundpakete- Auswahl.


Seit der Installations-CD Arch 2007.08-2 kannst Du nun Pakete von den Kategorien Lib, Devel und Support hinzufügen.

Alle, keines oder einige Pakete dieser Kategorien zu wählen, ist in jedem Fall eine sichere Wahl, aber überfliege sie trotzdem. Anfänger können einfach alles auswählen.

Pakete Installieren

Das Installationsskript wird nun die ausgewählten Pakete auf Deinem System installieren. Die Programme sind binär i686-optimiert und brauchen insgesamt etwa 100MB für das Grundsystem. Deshalb sind sie recht schnell installiert.

Systemkonfiguration

Du wirst gefragt, ob Du willst, dass hwdetect einige Informationen über Deine Konfiguration sammelt. Dies ist empfohlen, weshalb Du diese Option wählen solltest.
Nun wirst Du gefragt, ob Du Unterstützung brauchst, um von USB zu starten, für FireWire-Geräte, für PCMCIA-Geräte, NFS-Shares, Software RAID Arrays und verschlüsselte Partitionen. Wähle yes, falls Du etwas brauchst; in unserem Beispiel wird nichts benötigt.
Nun wirst Du gefragt, welchen Texteditor Du benutzen möchtest; wähle nano, falls Du nicht vertraut bist mit vi/vim.
Nun wird ein Menü erscheinen, welches die wichtigsten Konfigurationsdateien auf Deinem System zeigt. Wir werden diesmal nur einige kleinere Änderungen vornehmen. Falls Du die vorhandenen Optionen, wie in rc.conf erklärt, nachschauen willst, drücke Alt+F2 um zu einer Eingabeaufforderung zu gelangen. Schaue es dort nach und wechsle mirt Alt+F1 zurück zum Installationsprogramm

/etc/rc.conf
  • Ändere Dein LOCALE, falls Du es brauchst (z.B. "de_DE.utf8") (Dieses locale muss sich mit /etc/locale.gen decken (Deutsch)#/etc/locale.gen Siehe unten.)
  • Ändere Deine TIMEZONE, falls benötigt (z.B. "Europe/Berlin")
  • Ändere Dein KEYMAP, falls nötig (z.B. "de-latin1-nodeadkeys")
  • Gib in MODULES an, falls Du weisst, dass ein wichtiges Modul fehlt ('hwdetect' sollte die wichtigsten Module eingetragen haben)
  • Gib Deinen HOSTNAME an.
  • Ändere Deine Netzwerkeinstellungen:
    • Ändere nicht die lo-Linie
    • Passe die IP-Adresse, die Netzmaske (netmask) und die Sende-Adresse (broadcast address) an, falls Du statische IP verwendest, ansonsten lass diese Information auskommentiert.
    • Setze eth0="dhcp" falls Du DHCP nutzen willst.
    • Falls Du statische IP nutzt, setzte die Gateway Adresse auf den Deines Routers und entferne des '!' vor der ROUTES Eintragung. (Lass diesen Eintrag wie er ist, falls Du DHCP nutzt.)
Über DAEMONS

Du musst diesmal die daemons-Linie (Daemons) nicht bearbeiten; es ist jedoch sinnvoll zu erklären, was Daemons sind, weil wir sie später in diesem Wiki brauchen. Analog zu einem Windows Service ist ein Daemon ein Programm, das im Hintergrund läuft, auf ein Ereignis wartet und einen Service erbringt.Ein gutes Beispiel ist ein Webserver, der auf eine Anfrage wartet, eine Seite zu liefern, oder ein SSH-Server wartet auf jemanden, der versucht sich einzuloggen. Während dies vollumfängliche Anwendungen sind, gibt es Daemons, deren Arbeit nicht so sichtbar ist. Beispiele sind ein Daemon, der Mitteilungen in eine log-Datei schreibt (z.B. syslog, metalog), ein Daemon, der die Frequenz Deines CPU absenkt, wenn er nichts zu tun hat (z.B. cpufreq) und ein Daemon, der einen graphischen Login bereitstellt (wie gdn, kdm). All diese Programme können zur Daemons-Linie hinzugefügt werden und werden dann bei Systemstart gestartet. Nützliche Daemons werden im Laufe dieses Wikis präsentiert.

Verlasse mit Ctrl+X den Editor.

/etc/hosts

Füge den gewünschten hostname hinzu (welchen Du in /etc/rc.conf zuvor gesetzt hast), so dass es in etwa so ausschaut wie folgt:

127.0.0.1   localhost.localdomain   localhost dein-hostname

Dieses Format, inklusive den 'localhost'-Einträgen wird für Programmkompatibilität benötigt! Fehler in diesem Syntax führen dazu, dass sich Programme sehr langsam öffnen.
Die ist bei Anfängern ein ziemlich häufiger Fehler.

Für die meisten Benutzer wird es reichen, einfach dein-hostname ans Ende der Standardlinie hinzuzufügen. Jedoch raten einige Nutzer dazu, folgenden Syntax zu benutzen:

127.0.0.1  dein-hostname.domaene.org localhost.localdomain   localhost  dein-hostname

Falls Du eine statische IP benutzt, füge eine weitere Linie mit folgendem Syntax hinzu: <static-ip> hostname.domainname.org hostname Beispiel:

192.168.1.100 dein-hostname.domaene.org  dein-hostname
/etc/fstab, mkinitcpio.conf und modprobe.conf

Zu diesem Zeitpunkt ist es nicht nötig, die Dateien mkinitcpio.conf und modprobe.conf zu bearbeiten. mkinitcpio konfiguriert den ramdisk (z.B. booten von RAID, verschlüsselte Festplatten) und modprobe can dazu verwendet werden, einige spezielle Konfigurationsoptionen für die Module zu bestimmen.

Falls Du den hal daemon benutzen willst, um das Mounten von Festplatten, optischen Laufwerken, USB-Laufwerken usw. zu automatisieren, solltest Du /etc/fstab bearbeiten und die Einträge für cdrom, floppy und dvd auskommentieren.

/etc/resolv.conf (für statische IP)

Falls Du eine statische IP benutzt, setze Deine DNS Server in /etc/resolv.conf (namenserver <ip-adresse>). Du kannst so viele haben, wie Du willst.

Falls Du einen Router benutzt, wirst Du wahrscheinlich Deine DNS Server im Router selbst festlegen und bloß von Deinem 'resolv.conf' dorthin verweisen, indem Du die IP Deines Routers benutzt (Deine Gateway in /etc/rc.conf). Beispiel:

nameserver 192.168.1.1

Alternativ kannst Du Deine Lieblingsserver untereinander hinzufügen, z.B.:

nameserver 4.2.2.1
nameserver 4.2.2.2
/etc/locale.gen

Das Kommando locale-gen liest aus /etc/locale.gen und generiert spezielle Lokalisierungen. Diese können dann von glibc und jedem anderen lokalisierten Programm oder Bibliothek zum Texterstellen benutzt werden. /etc/locale.gen ist standardmäßig eine leere Datei mit kommentierter Dokumentation. Wenn diese Datei einmal bearbeitet wurde, wird sie nie mehr berührt werden. Locale-gen wird bei jedem Update von glibc ausgeführt, wodurch alle Lokalisierungen aus /etc/locale.gen hergestellt werden.

Wähle alle Loalisierung(en), welche Du nutzen willst (lösche das # am Anfang der Zeile), z.B.:

en_US ISO-8859-1
en_US.UTF-8	

(Deine Lokalisierungen müssen mit denen in /etc/rc.conf von oben übereinstimmen.)

Die Installation wird nun das locale-gen Skript ausführen, welches die gewünschten Lokalisierungen erstellt. Du kannst in Zukunft die Lokalisierung ändern, indem Du /etc/locale.gen bearbeitest und danach locale-gen als root ausführst.

Beachte: falls Du Deine Lokalisierung nicht wählst, wird das zum "The current locale is invalid..." Fehler führen. Dies ist wahrscheinlich der häufigste Fehler unter neuen Arch Nutzern, und er führt auch zur am meisten gestellten Frage im Forum.

Root Password

Setze zum Schluß ein root-Passwort und vergewissere Dich, dass Du es später noch weißt. Kehre zum Hauptmenü zurück und fahre mit der Installation des Startmanagers (Bootloader) fort.

Installation des Bootloaders

Da wir in unserem Beispiel kein zweites Betriebssystem haben, werden wir einen Bootloader benötigen. GNU GRUB ist der empfohlene Bootloader. Alternativ kannst Du LILO wählen. Die gezeigte GRUB Konfiguration (/boot/grub/menu.lst) sollte ausreichend sein. Das einzige, was Du ändern könntest, ist die Auflösung der Konsole. Füge zur ersten Kernel-Linie eine vga=<number> hinzu. (Eine Tabelle mit Auflösungen und entsprechenden Nummern ist in der menu.lst abgedruckt.)

title  Arch Linux (Main)
root   (hd0,0)
kernel /boot/vmlinuz26 root=/dev/sda1 ro vga=773
initrd /boot/kernel26.img

Das Argument "vga=773" wird einen 1024x768 framebuffer mit 256 Farbtiefe ergeben.

Verlasse die Installation und gebe reboot ein.

Wenn alles gut geht, wird Dein neues Arch Linux System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden (Du solltest in Deinem BIOS die Startreihenfolge zurückstellen auf das Starten von Festplatte).

Herzlichen Glückwunsch und willkommen zu Deinem schönen neuen Arch Linux Basissystem!

Konfiguration des Basis-Systems

Dein neues Arch Linux Basissystem ist nun eine funktionelle GNU/Linux-Umgebung, die auf die Anpassung wartet. Von hier aus kannst Du diese Installation in all das verwandeln, was Du wünscht oder für Deine Vorhaben brauchst.

Fangen wir an.


Login mit Deinem root Account. Wir werden nun pacman konfigurieren, das System updaten und dann einen gewöhnlichen Benutzer hinzufügen.


Einstellen des Netzwerkes (falls nötig)

Dieser Abschnitt wird Dir dabei helfen, die meisten Arten von Netzwerken zu konfigurieren, falls die Installations-Skripte mit den auto-Konfigurationen für Dich nicht funktionieren.


Falls alles gut verlief, solltest Du ein funktionierendes Netzwerk haben. Versuche www.google.com zu pingen, um es zu bestätigen:

ping -c 3 www.google.com

Falls Du erfolgreich eine Netzwerkverbindung hergestellt hast, fahre mit Updaten, Synchronisieren und Upgraden des Systems mit pacman fort.

Falls nach dem Pingen ein "unknown host" Fehler auftrat, könntest Du schließen, dass Dein Netzwerk nicht konfiguriert ist. Du solltest zunächst die folgenden Dateien auf Integrität und saubere Einstellungen untersuchen:

/etc/rc.conf # Achte speziell in den HOSTNAME= und NETWORKING Abschnitten auf Tippfehler und andere Fehler.

/etc/hosts # Checke nochmals das Format. (Siehe oben.)

/etc/resolv.conf # Falls Du eine statische IP benutzt. Falls Du DHCP benutzt, wird diese Datei dynamisch erstellt und standardmäßig zerstört. Aber sie kann für Deine Einstellungen geändert werden. (Siehe Network.)

Fortgeschrittene Anweisungen, das Netzwerk einzustellen, können im Network Artikel gefunden werden.

LAN über Kabel

Überprüfe Dein Ethernet mit

ifconfig

Dort solltest Du einen Eintrag für eth0 sehen. Falls benötigt, kannst Du eine neue statische IP mit

ifconfig eth0 <ip address> netmask <netmask> up 

und die Standard-Gateway mit

route add default gw <ip address of the gateway>

setzen. Kontrolliere, ob /etc/resolv.conf Deinen DNS Server enthält und füge ihn hinzu, falls er fehlt. Kontrolliere das Netzwerk nochmals mit ping www.google.de. Falls nun alles funktioniert, passe /etc/rc.conf wie in Abschnitt 2.6 besprochen an (statische IP). Falls Du einen DHCP Server/Router in Deinem Netzwerk hast, versuche

dhcpcd eth0

Falls dies funktioniert, passe /etc/rc.conf an, wie es in Abschnitt 2.6 beschrieben wird (dynamische IP).

Kabelloses LAN

Detailiertes Setup-Wiki: Wireless Setup

Analoges Modem

Um ein zu Hayes kompatibles, externes analoges Modem verwenden zu können, muss zumindest das Paket ppp installiert werden. Bearbeite die Datei /etc/ppp/options mit Hilfe von man pppd, um sie Deinen Bedürfnissen anzupassen. Du wirst ein Chat-Skript definieren müssen, mit welchem Du nach dem ersten Einwählen Deinem Internetanbieter den Benutzernamen und das Passwort übermittelst. Die Hilfeseiten (Manpages) von pppd und chat liefern Beispiele, die ausreichend sein sollten, eine Verbindung zum Laufen zu bekommen (falls Du entweder erfahren genug oder bissig genug bist). Mit udev sollten deine seriellen Schnittstellen normalerweise /dev/tts/0 und /dev/tts/1 sein. Tipp: Lese Dialup without a dialer HOWTO.

Anstatt eine ruhmreiche Schlacht nur mit pppd zu schlagen, kannst Du auch wvdial oder ein anderes Programm installieren, um den Setup-Prozess erheblich zu vereinfachen. Falls Du ein so genanntes WinModem benutzt, welches hauptsächlich eine PCI-Pluginkarte ist und als internes Modem funktioniert, solltest Du die Informationen auf der LinModem Homepage beachten.

ISDN

Die ISDN-Einrichtung erfolgt in drei Schrtitten:

  1. Installiere und konfiguriere die Hardware
  2. Installiere und konfiguriere die ISDN Dienstprogramme
  3. Füge die Einstellungen Deines Netzbetreibers hinzu.

Die derzeitigen Standardkernel von Arch Linux beinhalten die nötigen IDSN-Module; dies bedeutet, dass Du normalerweise keinen neuen Kernel kompilieren musst (außer Du benutzt ziemlich komische ISDN-Geräte). Nachdem die ISDN-Karte physisch in den Computer eingebaut bzw. eingesteckt ist, kannst Du versuchen die Module mit modprobe zu laden. Fast alle passiven ISDN PCI Karten werden vom hisax Modul angesprochen, welches zwei Parameter braucht: Typ und Protokol. Das Protokol muss auf '1' gesetzt werden, wenn Dein Land den 1TR6-Standart verwendet; '2' steht für EuroISDN (EDSS1), gib '3' ein, falls Du an einen so genannten gemieteten Anschluß ohne D-Kanal angeschlossen bist und '4' steht für das US NI1 Protokol.

Details über alle diese Einstellungen, und wie man sie einstellt, sind in der Kernel-Dokumentation, genauer im ISDN-Unterverzeichnis, sowie im Internet zu finden. Die Typ-Einstellung hängt von deiner Karte ab; eine Liste aller möglichen Typen kann in der README.HiSax Kernel-Documentation gefunden werden. Wähle Deine Karte und lade das Modul mit den angemessenen Optionen, wie z.B.:

modprobe hisax type=18 protocol=2

Dieser Befehl wird das hisax Modul für meine ELSA Quichstep 1000PCI Karte laden, welche in Deutschland mit dem EDSS1 Protocol benutzt wird. Hilfreiche Fehlerbehebungs-Angaben solltest Du in der Datei /var/log/everything.log finden, wo Du Deine Karte vorbereitet finden solltest. Bitte beachte, dass Du wahrscheinlich einige USB-Module laden musst, bevor ein externer USB ISDN Adapter verwendet werden kann.

Wenn Du einmal rausgefunden hast, mit welchen Einstellungen Deine Karte funktioniert, kannst Du die Modul-Optionen zur Datei /etc/modprobe.conf hinzufügen. In unserem Beispiel sähe es so aus:

alias ippp0 hisax
options hisax type=18 protocol=2

Alternativ kannst Du hier nur die Optionen-Linie hinzufügen und hisax zum MODULES-Array in rc.conf hinzufügen. Es ist wirklich Deine Wahl, jedoch hat obiges Beispiel den Vorteil, das das Modul erst geladen wird, wenn es wirklich benötigt wird.

Jetzt solltest Du funktionierende, unterstützte Hardware haben. Jetzt brauchen wir die Programme, um sie nutzen zu können!

Installiere das Paket isdn4k-utils und lese die Manpage zu isdnctrl; dies wird Dir beim Start helfen. Etwas weiter unten in der Manpage wirst Du Erklärungen finden, wie man eine Konfigurationsdatei erstellt, die von isdnctrl analysiert werden kann; außerdem gibt es dort einige hilfreiche Setup-Beispiele. Bitte beachte, dass Du über ein Komma getrennt Dein SPID zu deiner MSN Einstellung hinzufügen musst, wenn Du US NI1 benutzt.

Nach der Konfiguration Deiner ISDN Karte mit Hilfe von isdnctrl sollte es nun möglich sein, die Maschine, die im PHONE_OUT Parameter angegeben ist, anzuwählen; jedoch wird die Authentifizierung des Benutzernamens und Passwortes fehlschlagen. Um dieses Problem zu beheben, füge der Datei /etc/ppp/pap-secrets ooder /etc/ppp/chap-secrets Dein Benutzernamen und Passwort hinzu, als ob Du eine normale analoge PPP-Verbindung einstellen würdest (abhängig vom Protokoll, welches Dein Netzanbieter benutzt). Platziere die Daten bei Zweifeln in beiden Dateien.

Wenn alles korrekt eingestellt wurde, solltest Du nun mit Hilfe des Befehles (als root ausgeführt)

isdnctrl dial ippp0

eine Dial-Up Verbindung aufbauen können. Vergiss bei Problemen nicht, die Log-Dateien zu checken!

DSL (PPPoE)

Diese Anweisungen sind nur dann relevant für Dich, wenn der PC selbst die Verbindung zum Netzbetreiber managen soll. Falls Du einen separaten Router für diese Aufgabe hast, musst Du nur den richtigen default gateway einrichten.

Vor der Benutzung der DSL-Verbindung muss die Netzwerkkarte, die sich mit dem DSL-Modem verbinden soll, in den Computer eingesetzt werden. Nachdem die neu installierte Netzwerkkarte in den Dateien modules.conf/modprobe.conf oder dem MODULES-Array aufgenommen wurde, solltest Du das Programm rp-pppoe installieren und das Skript pppoe-setup ausführen, um die Verbindung einzustellen. Nachdem alle Daten eingegeben wurden, kasst Du mit Hilfe dieser Befehle jeweils die Verbindung

/etc/rc.d/adsl start

starten bzw.

/etc/rc.d/adsl stop

stoppen. Das Setup ist normalerweise recht einfach und geradlinig, aber lese ruhig die Manpages für Tipps. Wenn Du Dich beim Systemstart automatisch ins Internet einwählen willst, füge adsl zu Deinem DAEMONS Array hinzu.

Updaten, Synchronisieren und Upgraden des Systems mit pacman

Nun werden wir mit Hilfe von pacman das System updaten.

Was ist pacman ?

Pacman ist der package manager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, er ist schnell, einfach und extrem mächtig. Er managt das gesamte Pakete-System und verwaltet die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen (über den Cache); er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, das entfernte und lokale Suchen nach Paketen und sehr viel mehr. Wir werden pacman benutzen, um Softwarepakete von Servern aus dem Internet (Repositories) herunterzuladen und sie auf dem System zu installieren.

Pacman ist das wichtigste Werkzeug im Arch Linux Werkzeugkoffer, um das Basissystem oder was auch immer Du willst, zu formen.

Konfiguration von pacman

/etc/pacman.conf

pacman wird jedesmal, wenn er involviert ist, die Datei /etc/pacman.conf lesen. Diese Einstellungsdatei ist in Sektionen oder Repositories aufgeteilt. Jede Sektion definiert ein Paketerepository, welches pacman zum Suchen nach Programmen nutzen kann. Eine Ausnahme ist der Optionen-Teil, der globale Optionen festlegt.

nano -w /etc/pacman.conf

Beispiel:

[core]
# Add your preferred servers here, they will be used first
#Server = http://mirrors.easynews.com/linux/archlinux/current/os/i686
Include = /etc/pacman.d/core
[extra]
# Add your preferred servers here, they will be used first
#Server = http://mirrors.easynews.com/linux/archlinux/extra/os/i686
Include = /etc/pacman.d/extra
#[unstable]
# Add your preferred servers here, they will be used first
#Server = http://mirrors.easynews.com/linux/archlinux/unstable/os/i686
#Include = /etc/pacman.d/unstable
[community]
# Add your preferred servers here, they will be used first
#Server = http://mirrors.easynews.com/linux/archlinux/community/os/i686
Include = /etc/pacman.d/community

Versichere Dich, dass das [community] Repo aktiviert ist (lösche den # vor den Zeilen "Include = /etc/pacman.d/community" und "[community]"). Arch's community repository bietet viele nützliche Programme.

Die "Server =" Zeile, falls auskommentiert, wird dafür sorgen, dass der angegebene Server zuallererst abgesucht wird. Weitere Einstellungen für Repos sind unter /etc/pacman.d/ zu finden.

/etc/pacman.d/

Schnellere Server werden die Leistung von pacman erheblich verbessern, und somit auch Deine gesamte Arch Linux-Erfahrung.

Benutze das Skript rankmirrors, welches mit dem neusten pacman Paket geliefert wird, um die Server automatisch nach Schnelligkeit zu ordnen. Um zum Beispiel die Server im core Repository zu checken, müsstest Du als root folgendes eingeben:

rankmirrors /etc/pacman.d/core

Wiederhole diesen Schritt für alle benötigten Repositorien.

Alternativ kannst Du die Dateien /etc/pacman.d/ (community, core, extra) von Hand editieren und die zu Dir nächsten Server an den Anfang der Liste verschieben. (Wenn Du nano benutzt: Alt+A startet das Auswählen einer Region, Pfeil nach unten markiert die Linien, Ctrl+K schneidet die angewählte Region aus und Ctrl+U fügt sie wieder ein). Wiederhole dies für alle Dateien in /etc/pacman.d/. Du kannst in diesen Einstellungsdateien mit verschiedenen Servern experimentieren. Wähle gut!

Updaten des Systems

Update, synchronisiere und upgrade Dein gesamtes System mit:

pacman -Syu

pacman wird nun die neusten Informationen über verfügbare Programme herunterladen und alle vorhandenen Upgrades vornehmen. (Du könntest an diesem Punkt dazu aufgefordert werden, pacman selbst upzudaten. Sage dazu yes und starte nach Update den Befehl pacman -Syu erneut.)

Beachte dies, falls ein größeres Kernel-Update vorkommt.

Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel nvidia und madwifi (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen upgedateten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebildet wurden, aber Dein System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.

Die Schönheit des rollenden Releases

Denk daran, dass Arch eine rolling release Distribution ist. Dies bedeutet, dass es niemals einen Grund gibt, das System neu zu installieren oder aufwändige Systemneubauten durchzuführen, um die neuste Version zu haben. Von Zeit zu Zeit einfach pacman -Syu ausführen, und das System ist up-to-date und auf dem neusten Stand. Am Ende dieses Upgrades ist Dein System auf dem neusten Stand.

Mit pacman vertraut werden

Pacman ist der beste Freund eines Arch-Benutzers. Das Programm steuert jegliche Installation, Deinstallation und Aktualisierung von Software. Man sollte sich undbedingt mit den wichtigsten Funktionen vertraut machen. Die Handbuchseite erreichst Du über den Befehl:

man pacman

Der Pacman (Deutsch)-Eintrag im Wiki erklärt zudem die wichtigsten Befehle.

Füge einen Benutzer hinzu und setze Gruppen

Deine täglichen Arbeiten solltest Du nicht mit dem root-Account machen. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefärlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb fügen wir nun einen normalen Benutzer hinzu:

adduser

Obwohl die meisten Standardeinstellungen in Ordnung sind, könntest Du storage, audio, video, optical and wheel zu Deinen weiteren Gruppen hinzufügen - besonders, wenn Du eine voll funktionsfähige Desktopumgebung haben willst.

Gruppen und deren Benutzer werden hier definiert: /etc/group.

Sie beinhalten:

  • audio - für Aufgaben, die Soundkarte und verwandte Software betrifft
  • wheel - zum Benutzen von sudo
  • storage - zum Managen von Speicherlaufwerken
  • video - für Videoaufgaben und 3d-Beschleunigung
  • optical - zum Managen von Aufgaben, welche die optischen Laufwerke betreffen
  • floppy - falls Zugang zu einer Diskette nötig ist
  • lp - zum Managen von Druckaufgaben

Schau in den Eintrag Groups, um zu verstehen, bei welchen Gruppen Du Mitglied werden musst.

Du kannst Deinen benutzer auch so zu den gewünschten Gruppen hinzufügen (als root):

usermod -aG audio,video,floppy,lp,optical,network,storage,wheel USERNAME

Checke die Manpages für usermod und gpasswd für mehr Information.

Teil II: Installation von X und Konfiguration von ALSA

Installation und Konfiguration von X

Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.

X provides the basic framework, or primitives, for building GUI environments: drawing and moving windows on the screen and interacting with a mouse and/or keyboard. X does not mandate the user interface — individual client programs handle this.


  • Note: If you plan on using an open-source video driver, and need 3d acceleration, it is recommended to install the libgl library before installing Xorg:
pacman -S libgl

(Proprietary video drivers provide their own gl library implementations.)


Now we will install the base Xorg packages using pacman. This is the first step in building a GUI.

pacman -S xorg

Now we have the base packages we need for running the X Server. You should add the driver for your graphics card now (e.g. xf86-video-<name>). The easiest way to configure X.org is by installing the correct driver packages first, and then generating /etc/X11/xorg.conf using an autoconfiguration script, like Xorg -configure.

If you need a list of all open-source video drivers, do:

pacman -Ss xf86-video | less

If you don't know what graphics card you are using, do:

lspci | grep VGA

Here is a list of open source drivers, and corresponding video chipsets.

  • xf86-video-apm Alliance ProMotion video driver
  • xf86-video-ark ark video driver
  • xf86-video-ati ati video driver
  • xf86-video-chips Chips and Technologies video driver
  • xf86-video-cirrus Cirrus Logic video driver
  • xf86-video-dummy dummy video driver
  • xf86-video-fbdev framebuffer video driver
  • xf86-video-glint GLINT/Permedia video driver
  • xf86-video-i128 Number 0 i128 video driver
  • xf86-video-i740 Intel i740 video driver
  • xf86-video-i810 Intel i810/i830/i9xx video drivers
  • xf86-video-imstt Integrated Micro Solutions Twin Turbo vidoe driver
  • xf86-video-mga mga video driver (Matrox Graphics Adapter)
  • xf86-video-neomagic neomagic video driver
  • xf86-video-nv nvidia nv video driver
  • xf86-video-rendition Rendition video driver
  • xf86-video-s3 S3 video driver
  • xf86-video-s3virge S3 Virge video driver
  • xf86-video-savage savage video driver
  • xf86-video-siliconmotion siliconmotion video driver
  • xf86-video-sis SiS video driver
  • xf86-video-sisusb SiS USB video driver
  • xf86-video-tdfx tdfx video driver
  • xf86-video-trident Trident video driver
  • xf86-video-tseng tseng video driver
  • xf86-video-unichrome Unichrome video drivers
  • xf86-video-v4l v4l video driver
  • xf86-video-vesa vesa video driver
  • xf86-video-vga VGA 16 color video driver
  • xf86-video-via via video driver
  • xf86-video-vmware vmware video driver
  • xf86-video-voodoo voodoo video driver
  • Note that the vesa driver is the most generic, and should work with almost any modern video chipset. If you cannot find a suitable driver for your video chipset, vesa should work.

Use pacman to install the appropriate video driver for your video card/onboard video. e.g.:

pacman -S xf86-video-i810

(for the intel 810 chipset driver.)

  • If you still don't know which video driver to install, you may install the whole video driver group package, and allow the Xorg -configure script to specify the driver in xorg.xonf:
pacman -S xorg-video-drivers

Erstellen von /etc/X11/xorg.conf

Wozu dient /etc/X11/xorg.conf?

/etc/X11/xorg.conf ist die Einstellungs-Datei für das X Window System, die Grundlage der graphischen Benutzer-Oberfläche (GUI). Es ist eine simple Textdatei die in Abschnitte und Unterabschnitte unterteilt ist. Wichtige Abschnitte sind Files, InputDevice, Monitor, Modes, Screen, Device, und ServerLayout. Die Abschnitte können in beliebiger Reihenfolge auftreten und es kann mehrere gleiche Abschnitte geben. Als Beispiel sei die mehrfache Angabe eines monitor Abschnitts angeführt, einmal der Video Projektor und einmal der LCD-Bildschirm des Laptops.


Standardmäßig existiert keine Xorg Einstellungs-Datei und mit den neuesten Xorg-Versionen wirst du auch keine brauchen, wenn die automatische Erkennung ausgezeichnet funktioniert und du darüberhinaus keine Features wie aiglx oder so brauchst.

Die meisten Leute werden dennoch eine Xorg Einstellungs-Datei anlegen wollen oder brauchen.

  • Benutze das Xorg -configure Skript um eine Standard-Konfiguration zu erstellen:
Xorg -configure

Verschiebe die erstellte Datei nach /etc/X11:

mv /root/xorg.conf.new /etc/X11/xorg.conf

Öffne die Datei:

nano /etc/X11/xorg.conf


Vergewissere dich dass das Xorg -configure Skript deine Grafikkartentreiber richtig erkannt hat z.B.:

Section "Device"
Driver  "i810"


Vergewissere dich dass die Spezifikationen für horizontal sync und vertical refresh unter dem Abschnitt "Monitor" vorhanden sind. Wenn das nicht der Fall ist, füge sie hinzu:

Section "Monitor"
       Identifier   "Monitor0"
       VendorName   "Monitor Vendor"
       ModelName    "Monitor Model"
       HorizSync     30.0 - 130.0 # Safe for LCD's
       VertRefresh   50.0 - 100.0 # Safe for LCD's and most CRT's.
EndSection

(Sind dir deren Werte unbekannt, schlag im entsprechendem Handbuch nach.)


Stell die standardmäßige Farbtiefe im Abschnitt "Screen" ein:

Section "Screen"
       Identifier "Screen0"
       Device     "Card0"
       Monitor    "Monitor0"
       DefaultDepth 24

(In den meisten Fällen wird hier der Wert 24 verwendet (True Color).)


Weiters füge die erwünschten (und möglichen) Auflösungs-Modi in den Unterabschnitt "Display" ein. Das solltst du zumindest für die Farbtiefe 24 tun z.B.:

 SubSection "Display"
               Viewport   0 0
               Depth     24
               Modes "1024x768" "800x600" "640x480"

Fahre fort mit einem Einfachen X server test oder folgenden Abschnitten zur proprietären Treiber Einrichtung.

Verwendung von propriäteren Grafikkarten-Treibern (nVIDIA, ATI)

Du hast die Wahl propriätere Treiber von ATI oder nVIDIA zu verwenden.

nVIDIA Grafikkarte

Die propriäteren nVIDIA Treiber haben den Ruf ausgezeichnet zu funktionieren und bieten ungeschlagene 3D Leistung.

Bevor du deine Grafikkarte konfigurierst, musst du herausfinden welcher Treiber der Passende ist. Arch besitzt zur Zeit 3 verschiedene Treiber welche einer bestimmten Untergruppe von Grafikkarten entsprechen:

1. nvidia-71xx für sehr alte Karten wie TNT und TNT2

2. nvidia-96xx für etwas neuere Karten bis inklusive GF 4

3. nvidia für die neueren Grafikkarten ab GF 4

Sieh auf der nVIDIA-Homepage nach, welcher Treiber für deine Grafikkarte geeignet ist. Sie unterscheiden sich ausschließlich in der Installation, die Konfiguration ist für alle drei Treiber gleich.

Installiere die entsprechenden nVIDIA Treiber, z.B.:

pacman -S nvidia 

Das nVIDIA Paket inkludiert ein Tool um die existierende /etc/X11/xorg.conf für die Benutzung des nVIDIA Treibers zu modifizieren:

nvidia-xconfig

Weiters gibt es mehrere Optionen die die Beschaffenheit der xorg.conf genauer spezifizieren. Als Beispiel,

nvidia-xconfig --composite --add-argb-glx-visuals

Für weitere Informationen, siehe nvidia-xconfig(1).

Einige nützliche xorg-Tweaks im device Abschnitt (Warnung: systemabhängig):

       Option          "RenderAccel" "true"
       Option          "NoLogo" "true"
       Option          "AGPFastWrite" "true"
       Option          "EnablePageFlip" "true"

Vergewissere dich das alle dri-Aufführungen auskommentiert sind:

#    Load        "dri"

Vergewissere dich nochmals das die in der /etc/X11/xorg.conf eingetragenen depth, horizontal refresh, vertical refresh, und modes Werte richtig sind.

Logout und login.

Starte den X server als normaler User, um die Konfiguration zu testen:

startx

Weiterführende Hilfestellung für die nVIDIA Konfiguration gibt es im NVIDIA Artikel.

ATI Grafikkarte

Besitzer von ATI Grafikkarten haben die Wahl zwischen 2 verschiedenen Treibern. Wenn du nicht sicher bist welchen du nehmen sollst, teste bitte zuerst den Open-Source Treiber. Dieser erfüllt die meisten Bedürfnisse und ist allgemein weniger problematisch.

Installiere den Open-Source ATI Treiber mit

pacman -S xf86-video-ati

Momentan ist die Leistung des Open-Source Treibers allerdings noch nicht so gut, wie die des proprietären. Außerdem fehlen ihm die Unterstützung von TV-out, dual link DVI und möglicherweise noch weiteren Features. Andererseits unterstützt er aber AIGLX und hat auch eine bessere Unterstützung für Multimonitorbetrieb.

Installiere den proprietären ATI Treiber mit

pacman -S catalyst

Mit dem aticonfig Tool kannst du nun die xorg.conf bearbeiten. Wichtig: Der proprietäre Treiber unterstützt kein AIGLX. Um Compiz oder Beryl mit diesem Treiber zu nutzen, müsstest du stattdessen XGL verwenden.

Weiterführende Hilfestellung für die ATI Konfiguration gibt es im ATI Artikel.

Simple baseline X test

An diesem Punkt angelangt, solltest du sowohl X.org als auch einen passenden Treiber für deine Grafikkarte installiert haben, sowie eine xorg.conf erstellt haben. Wenn du deine Konfiguration testen willst bevor du eine Desktopumgebung installierst, kannst du dies mit dem Befehl xterm machen. Xterm ist ein einfacher Terminal Emulator der in der X Umgebung läuft. Es wurde als Bestandteil der xorg Pakete installiert und dient uns nun dazu zu überprüfen, ob dein Grafikkartentreiber und die /etc/X11/xorg.conf richtig konfiguriert sind. (Alternativ könntest du auch auf die /etc/X11/xorg.conf verzichten und testen ob die automatische Erkennung von X bei dir zufriedenstellend funktioniert.)

pacman -S xterm
~/.xinitrc

Edit your /home/username/.xinitrc file, as normal user, to dictate which X Server event is invoked with the 'startx' command:

su yourusername
nano ~/.xinitrc

and add (or uncomment)

exec xterm

So that it looks like this:

#!/bin/sh
#
# ~/.xinitrc
#
# Executed by startx (run your window manager from here)
#
exec xterm
# exec wmaker
# exec startkde
# exec icewm
# exec blackbox
# exec fluxbox

Be sure to have only one uncommented exec line in your ~/.xinitrc

If you do not have ~/.xinitrc, simply create one with the above information, or copy the sample file from /etc/skel/ to your home directory:

cp /etc/skel/.xinitrc ~/
  • NOTE: In the absence of file ~/.xinitrc, /etc/X11/xinit/xinitrc will be used as a fallback, which defaults to using TWM and Xterm.

Start X Server as normal user, with:

startx

You should have an xterm session open up. You can exit the X Server with Ctrl+Alt+Backspace, or by typing "exit". If you have problems starting X, you can look for errors in the /var/log/Xorg.0.log file and on the console output of the console you started X from.

Advanced instructions for Xorg configuration can be found in the Xorg article.

Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer

Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel die das Open Sound System (OSS) ersetzen soll. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine "user space library" für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)


Deine Soundkarte sollte bereits funktionieren, möglicherweise hörst du aber nichts, da sie standardmäßig stummgeschalten ist.

Installiere das alsa-utils Paket:

 pacman -S alsa-utils

Hast du deinen Benutzer bereits zur Audio-Gruppe hinzugefügt? Wenn nicht, ist es jetzt an der Zeit da sonst nur root Musik hören kann. Führe als root folgenden Befehl aus:

gpasswd -a yourusername audio

Führe folgenden Befehl als normaler Benutzer aus:

alsamixer

Aktiviere die Master und PCM Kanäle indem du mit den Cursortasten nach links oder rechts scrollst und dann M drückst. Passe dann die Lautstärke mit der Cursor-Hinauf-Taste. (70-90 sollte eine sichere Einstellung sein). Verlasse den Alsamixer indem du ESC drückst.


Führe dann alsactl als root aus. Das wird die Datei '/etc/asound.state' erzeugen in der die alsamixer Einstellungen gespeichert sind.

alsactl store

Füge danach den alsa daemon zu den DAEMONS in deiner /etc/rc.conf damit die gespeicherten Mixereinstellungen beim Booten geladen werden.

nano /etc/rc.conf
DAEMONS=(syslog-ng network crond alsa)

Beachte das der alsa daemon lediglich die Lautstärken beim Booten wiederherstellt. Er ist getrennt von der alsa sound library (und der Kernel level API).


Weitere Information findest du im ALSA-Eintrag des Wikis.

Teil III: Installation und Konfiguration einer Desktopumgebung

Wenn du zwei Leute nach der besten Desktopumgebung oder dem besten Fenstermanager fragst, wirst du sechs verschiedene Antworten bekommen. Wähle die beste nach deinem Geschmack und deinen Bedürfnissen.

  • Wenn du etwas vollfunktionsfähiges und ähnlich wie Windows oder Mac OS X ist, dann ist KDE eine gute Wahl
  • Wenn du etwas minimalistischeres möchtest, welches eher dem K.I.S.S.-Prinzip folgt, dann ist GNOME eine gute Wahl
  • Wenn du einen etwas älteren Computer hast, dann ist xfce4 eine gute Wahl, die dir immer noch eine komplette Desktopumgebung bereitstellt.
  • Wenn du etwas noch abgespeckteres möchtest, dann ist vielleicht openbox, fluxbox, windowmaker, twm, fvwm2 oder ähnliches das Richtige für dich. (Achtung: Diese Programme stellen lediglich Fenstermanager und keine kompletten Desktopumgebungen dar.)
  • Wenn du etwas komplett anderes anderes ausprobieren möchtest, versuche es mit ion, wmii oder dwm.


Schriftarten installieren

An diesem Punkt möchtest du vielleicht ein paar gutaussende Schriftarten installieren, bevor du eine Desktopumgebung oder Fenstermanager installierst. Dejavu und bitstream sind Pakete mit einigen netten Schriftarten. Für einige Websiten brauchst du vielleicht die Microsoft Schriftarten auch.

Installiere sie mit:

pacman -S ttf-ms-fonts ttf-dejavu ttf-bitstream-vera

GNOME

Über GNOME

GNOME steht für GNU Network Object Model Environment. Das GNOME-Projekt bietet zwei Dinge: The GNOME-Desktopumgebung, ein intuitiver und attraktiver Desktop für Endnutzer und die GNOME Entwicklerplattform, ein erweitertes Framework, das es erlaubt Programme z erstellen die sich in den Rest des Desktop integrieren.


Installation

Installiere die gesamte GNOME-Desktopumgebung mit:

pacman -S gnome gnome-extra

Es ist eine sichere Wahl alle Pakete zu installieren. Alternativ kannst du ein abgespecktes GNOME installieren:

pacman -S gnome
Nützliche Daemons für GNOME

Ein Daemon ist ein Programm das im Hintergrund läuft und auf bestimmte Ereignisse wartet und Dienste anbietet. Der hal' daemon, neben anderen Dingen, automatisiert das mounten von Festplatten, optischen Laufwerken und USB Laufwerken um auf sie in der GUI darauf zugreifen zu können. Der fam daemon erlaubt eine Echtzeitrepräsentation von Dateiänderungen in der GUI, kürzlich installierte Programme oder Änderungen am Dateisystem. Sowohl der hal als auch fam macht das Leben für GNOME-Nutzer einfacher. hal und fam werden automatisch mit dem GNOME-Paket mitinstallieret, müssen aber aufgerufen werden um nützlich zu werden.


Eventuell möchtest du einen grafischen Loginmanager. Für GNOME-Nutzer empfiehlt sich gdm. Instaliere gdm mit:

pacman -S gdm

Du willst ziemlich sicher den hal und fam daemon.

Starte hal und fam:

/etc/rc.d/hal start
/etc/rc.d/fam start

FÜge sie zur DAEMONS-Sektion in deiner /etc/rc.conf hinzu, damit sie beim Booten automatisch ausgeführt werden:

nano /etc/rc.conf
DAEMONS=(syslog-ng network crond alsa hal fam gdm)

(Wenn du es lieber möchtest dich in der Konsole einzuloggen und X lieber manuell startest, dann lasse gdm weg.)

~/.xinitrc

Diese Konfigurationsdatei beinhaltet was passieren soll wenn du 'startx' ausführst.

Ändere deine /home/username/.xinitrc um GNOME zu verwenden:

nano ~/.xinitrc

Kommentiere das 'exec gnome-session' aus. Das Ganze sollte dann ungefähr so aussehen:

#!/bin/sh
#
# ~/.xinitrc
#
# Executed by startx (run your window manager from here)
#
#exec xterm
#exec wmaker
# exec startkde
exec gnome-session
# exec icewm
# exec blackbox
# exec fluxbox

Wenn du keine ~/.xinitc hast, erstelle einfach eine mit dem obigen Inhalt or kopiere die Beispieldatei von /etc/skel/ in dein Home-Verzeichnis:

cp /etc/skel/.xinitrc ~/

Achte darauf das du nur eine unkommentierte exec-Zeile in deiner ~/.xinitrc hast.

Wechsle zu einem normalen Benutzer:

su username

Und teste es mit:

startx

Wahrscheinlich möchtest du ein Terminal und einen Editor installieren. Zum Beispiel geany und gnome-terminal (Teil des gnome-extra Pakets):

pacman -S geany gnome-terminal

Eye Candy

Möglicherweise findest du das GNOME Erscheinungsbild und die Icons nicht besonders attraktiv. Ein hübsches GTK-Thema ist murrine. Installiere es mit:

pacman -S gtk-engine-murrine

und wähle es unter System->Einstellungen->Erscheinungsbild. Mehr Themen, Icons und Wallpaper findest du unter Gnome Look.

Weitere Informationen und Anweisungen zum Installieren und Konfigurieren vom GNOME findest du im Gnome-Artikel.

KDE

Über KDE

KDE steht für K Desktop Environment. KDE ist eine mächtige freie grafische Desktop-Umgebung für GNU/Linux und UNIX Computer. Es kombiniert Einfachheit, Funktionalität und ein außergewöhnliches grafisches Design mit der technischen Überlegenheit von UNIX-ähnlichen Betriebssystemen.

Installation

Arch bietet verschiedene Versionen von KDE: kde, kdebase, und KDEmod. Wähle einen der folgenden und fahre mit "Nützliche KDE Daemons" fort: 1.) Das Paket kde ist die komplette vanilla KDE, ~300MB.

pacman -S kde

2.) Das Paket kdebase ist eine abgespeckte Version mit weniger Anwendungen, ~80MB.

pacman -S kdebase

3.) Zuletzt gibt es noch KDEmod welches ein Arch Linux exklusiver, community gesteuerten System ist, welches verändert wurde um höchstmögliche Performance und Modularität herzustellen. Die Website des KDEmod-Projekts kann unter http://kdemod.ath.cx/ gefunden werden. KDEmod ist extrem schnell und bietet ein hübsches angepasste Erscheinungsbild.

Nützliche KDE Dämonen

KDE erfordert die Dämonen hal (Hardware Abstraction Layer) und fam (File Alteration Monitor). Der kdm-Dämon ist der K Display Manager, der ein graphisches Einloggen erlaubt, wenn dies gewünscht wird.

Oben wurde bereits gesagt, dass ein Dämon ein Programm ist, das im Hintergrund läuft. Es wartet auf bestimmte Ereignisse und bietet dann passende Dienste an. Der HAL-Dämon wird - unter anderem - das Einhängen von Festplatten, optischen Laufwerken sowie USB_platten und -Sticks automatisieren, so dass sie unter einer grafischen Nutzeroberfläche angesprochen werden können. Der fam-Dämon erlaubt die Echtzeit-Darstellung von Änderungen an Dateien innerhalb der grafischen Nutzeroberfläche. Dies ermöglicht sofortigen Zugriff auf neu-installierte Programme oder Veränderungen im Dateisystem. Sowohl hal als auch fam erleichtern das Leben des KDE-Nutzers beträchtlich. Bei der Installation von KDE werden die Pakete für hal,fam und kdm automatisch nachgezogen, müssen jedoch aktiviert werden.

Starte hal und fam:

/etc/rc.d/hal start
/etc/rc.d/fam start
  • ANMERKUNG: Der hal-Dämon wird den dbus-Dämon automatisch starten.

Bearbeite die DAEMONS-Sektion in deiner /etc/rc.conf:

nano /etc/rc.conf

Füge hal und fam deiner DAEMONS-Sektion hinzu, damit sie beim Bootprozess aufgerufen werden. Wenn du eine grafische Anmeldung bevorzugst, füge auch kdm hinzu:

DAEMONS=(syslog-ng network crond alsa hal fam kdm)
  • Diese Methode wird das System in Runlevel 3 starten (/etc/inittab default, multiuser mode), und dann KDM als Dämon aufrufen.
  • Manche Nutzer bevorzugen eine andere Methode, um einen Display-Manager wie KDM beim Booten zu starten. Diese nutzt /etc/inittab runlevel5. Siehe dazu [[1]].
  • Wenn du es bevorzugst, dich auf Runlevel 3 in der Konsole anzumelden, und dann X per Hand in der 'Slackware-Tradition' zu starten: Lass kdm einfach weg, oder kommentiere es mit einem Ausrufungszeichen aus. ( ! )
~/.xinitrc

This configuration file controls what occurs when you type 'startx'.

Edit your /home/username/.xinitrc to utilize KDE:

nano ~/.xinitrc

Uncomment the 'exec startkde' line so that it looks like this:

#!/bin/sh
#
# ~/.xinitrc
#
# Executed by startx (run your window manager from here)
#
#exec xterm
#exec wmaker
exec startkde
# exec gnome-session
# exec icewm
# exec blackbox
# exec fluxbox

If you do not have ~/.xinitrc, simply create one with the above information, or copy the sample file from /etc/skel/ to your home directory:

cp /etc/skel/.xinitrc ~/

Remember to have only one uncommented exec line in your ~/.xinitrc.

Switch to your normal user:

su username

Now try starting your X Server:

startx

Advanced instructions for installing and configuring KDE can be found in the KDE article.

Congratulations! Welcome to your KDE desktop environment on your new Arch Linux system! You may wish to continue by viewing Tweaks and finishing touches, or the rest of the information below. You may also be interested in the Post Installation Tips wiki article.

Xfce

About Xfce

Xfce is a Desktop Environment, like GNOME or KDE. It contains a suite of apps like a root window app, window manager, file manager, panel, etc. Xfce is written using the GTK2 toolkit and contains its own development environment (libraries, daemons, etc) similar to other big DEs. Unlike GNOME or KDE, Xfce is lightweight and designed more around CDE than Windows or Mac. It has a much slower development cycle, but is very stable and extremely fast. Xfce is great for older hardware.

Installation

Install xfce with

pacman -S xfce4 xfce4-goodies 

If you use kdm or gdm a new xfce session should have appeared. Alternatively, you can use

startxfce4

Advanced instructions for installing and configuring Xfce can be found in the Xfce article.

*box

Fluxbox

Fluxbox © is yet another windowmanager for X. It's based on the Blackbox 0.61.1 code. Fluxbox looks like blackbox and handles styles, colors, window placement and similar things exactly like blackbox (100% theme/style compability).

Install Fluxbox using

pacman -S fluxbox fluxconf

If you use gdm/kdm a new fluxbox session will be automatically added. Otherwise, you should modify your user's .xinitrc and add this to it:

exec startfluxbox 

More information is available in the Fluxbox article.

Openbox

Openbox is a standards compliant, fast, light-weight, extensible window manager.

Openbox works with your applications, and makes your desktop easier to manage. This is because the approach to its development was the opposite of what seems to be the general case for window managers. Openbox was written first to comply with standards and to work properly. Only when that was in place did the team turn to the visual interface.

Openbox is fully functional as a stand-alone working environment, or can be used as a drop-in replacement for the default window manager in the GNOME or KDE desktop environments.

Install openbox using

pacman -S openbox obconf obmenu

Once openbox is installed you will get a message to move menu.xml & rc.xml to ~/.config/openbox/ in your home directory:

mkdir -p ~/.config/openbox/
cp /etc/xdg/openbox/rc.xml ~/.config/openbox/
cp /etc/xdg/openbox/menu.xml ~/.config/openbox/

In the file "rc.xml" you can change various settings for Openbox (or you can use OBconf). In "menu.xml" you can change your right-click menu.

To be able to log into openbox you can either go via graphical login using KDM/GDM or startx, in which case you will need to edit your ~/.xinitrc (as user) and add the following:

exec openbox

For KDM there is nothing left to do; openbox is listed in the sessions menu in KDM.

Useful programs for openbox are:

  • PyPanel or LXpanel if you want a panel
  • feh if you want to set the background
  • ROX if you want a simple file manager and desktop icons

More information is available in the Openbox article.

fvwm2

FVWM is an extremely powerful ICCCM-compliant multiple virtual desktop window manager for the X Window system. Development is active, and support is excellent.

Install fvwm2 with

pacman -S fvwm 

fvwm will automatically be listed in kdm/gdm in the sessions menu. Otherwise, add

exec fvwm 

to your user's .xinitrc.

Note that this stable version of fvwm is a few years old. If you want a more recent version of fvwm, there is a fvwm-devel package in the unstable repo.

Tricks & abschliessende Politur

HAL

Da du nun eine Desktop-Umgebung installiert hast (und wenn du es nicht bereits vorher getan hast), wäre dies ein guter Zeitpunkt, um auch HAL zu installieren. HAL erlaubt Plug&Play für dein Handy, deinen iPod, deine externen Festplatten usw. HAL wird diese Geräte einhängen und ein hübsches Icon auf deinen Desktop oder in die Kategorie "Mein Computer" zaubern, so dass du Zugang zu dem Gerät bekommst, ohne dass du erst die /etc/fstab-Datei oder die udev-Regeln für jedes Gerät manuell konfigurieren musst.

KDE, GNOME und XFCE verwenden HAL.

Die Installation wird im HAL-Artikel beschrieben. Weitere Informationen findet man bei Wikipedia.

Scroll-Rad der Maus einrichten

Während deine Maus automatisch funktionieren sollte, möchtest du vielleicht auch das Scroll-Rad benutzen. Füge dies in der /etc/X11/xorg.conf zur Sektion Input Section (mouse0) hinzu:

       Option      "ZAxisMapping" "4 5 6 7"

evdev

If you have a modern USB mouse with several thumb buttons and/or functions, you may want to install the evdev mouse driver, which will allow you to exploit the full functionality of your mouse:

pacman -S xf86-input-evdev

Load the driver:

modprobe evdev

Find your mouse name by entering the following, exactly:

cat /proc/bus/input/devices | egrep "Name"

Using the mouse name, configure your /etc/X11/xorg.conf InputDevice section accordingly, e.g.:

Section "InputDevice"
 Identifier      "Evdev Mouse"
 Driver          "evdev"
 Option          "Name" "Logitech USB-PS/2 Optical Mouse"
 Option          "CorePointer"
EndSection

You must have only one "CorePointer" device specified in /etc/X11/xorg.conf, so be sure to comment out any other mouse entries until you feel safe removing the old, unused entries.

Also edit the ServerLayout section to include Evdev Mouse as the CorePointer, e.g.:

Section "ServerLayout"
   Identifier     "Layout0"
   Screen      0  "Screen0"
   InputDevice    "Keyboard0" "CoreKeyboard"
   InputDevice    "Evdev Mouse" "CorePointer"

Adjusting Keyboard Layout

You may want to change your keyboard layout. To do this edit your /etc/X11/xorg.conf and add these lines in the Input Section (keyboard0) (the example shows a German keyboard layout with no dead keys; alter this to fit your needs).

       Option          "XkbLayout"     "de"
       Option          "XkbVariant"    "nodeadkeys"

Additional tweaks for laptops

ACPI support is needed if you want to use some special functions on your notebook (e.g. sleep, sleep when lid is closed, special keys...). Install acpid

pacman -S acpid

and add it to the daemons in /etc/rc.conf (acpid). Start it with

/etc/rc.d/acpid start

More-specific information about Arch Linux on various Laptops can be found at Category:Laptops (English)

Configuring CPU frequency scaling

Modern processors can decrease their frequency and voltage to reduce heat and power consumption. Less heat leads to a quieter system; Laptop users will definitely want this, but even a desktop system will benefit from it. Install cpufrequtils with

pacman -S cpufrequtils

and add cpufreq to your daemons in /etc/rc.conf. Edit the config file /etc/conf.d/cpufreq and change

governor="conservative"

which dynamically increases the CPU frequency if needed (which is a safe choice on desktop systems too). Alter min_freq and max_freq to match your system's CPU spec. If you don't know the frequencies, run cpufreq-info after loading one of the frequency scaling modules. You can also comment out or delete the min_freq and max_freq lines: things will work automatically. Add the frequency scaling modules to your /etc/rc.conf modules line. Most modern notebooks and desktops can simply use the acpi-cpufreq driver, however other options include the p4-clockmod, powernow-k6, powernow-k7, powernow-k8, and speedstep-centrino drivers. Load the module with

modprobe <modulname> 

and start cpufreq with

/etc/rc.d/cpufreq start

For more details, see Cpufrequtils

Useful Applications

This section will never be complete. It just shows some good applications for the everyday user.

KDE users NOTE: Since KDE resides in /opt, you will most likely have to log out and in after initial installation to update your PATH before these programs can be used.

Internet

Firefox

The ever-popular Firefox web browser is available through pacman. Install with:

pacman -S firefox

Be sure and install 'flashplugin', 'mplayer', 'mplayer-plugin', and the 'codecs' packages for a complete web experience:

pacman -S flashplugin mplayer mplayer-plugin codecs

(The codecs package contains codecs for Quicktime and Realplayer content.)

Thunderbird is useful for managing your emails. If you are using GNOME you may want to take a look at Epiphany and Evolution; if you are using KDE Konqueror and KMail could be your choice. If you want something completely different you can still use Opera. Finally, if you are working on the system console - or in a terminal session - you could use various text-based browsers like ELinks, Links and Lynx, and manage your emails with Mutt. Pidgin (previously known as Gaim) and Kopete are good instant messengers for GNOME and KDE, respectively. PSI and Gajim are perfect if you are using only Jabber or Google Talk.

Office

OpenOffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office). Abiword ist ein gutes, kleines Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative für den GNOME-Desktop. KOffice ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop. GIMP (oder GIMPShop) ist ein pixelbasierts Grafikprogramm (ähnlich wie Adobe Photoshop). Inkscape dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm (ähnlich Adobe Illustrator). Und selbstverständlich bringt Arch einen ganzen Satz voll LaTeX-Programmen: tetex ist seit vielen Jahren sehr populär und funkltioniert gut und sein Nachfolger Textlive ist im AUR verfügbar.

Multimedia

Video Player

VLC

VLC Player is a multimedia player for Linux. To install it, simply type the code below.

pacman -S vlc

(TODO) Instructions for VLC mozilla plug-in

Mplayer

MPlayer is a multimedia player for Linux. To install it, simply type the code below.

pacman -S mplayer

It also has a Mozilla plug-in for videos and streams embedded in web pages. To install it, simply type the code below.

pacman -S mplayer-plugin

If you use KDE, KMplayer is a better choice. It comes with a plug-in for videos and streams embedded in web pages, which works with Konqueror. To install it, simply type the code below.

pacman -S kmplayer

(TODO) GMPlayer instructions

GNOME

Totem

Totem ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur. Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:

  • Video thumbnails für den Dateimanager
  • Nautilus Eigenschaften-Tab
  • Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben
  • Webcam Utility (in Entwicklung)

Totem-xine ist immernoch die bessere Wahl wenn du DVDs schauen möchetst.

Totem ist ein Teil des gnome-extra-Pakets, das Totem Webbrowser-plugin jedoch nicht.

Um es seperat zu installieren:

pacman -S totem

Um das Totem Webrowser Plugin zu installieren:

pacman -S totem-plugin

KDE

Kaffeine

Kaffeine is a good option for KDE users. To install it, simply type the code below.

pacman -S kaffeine

Audio Player

Gnome/Xfce

Exaile

Exaile is a music player written in Python that makes use of the GTK+ toolkit.

Rhythmbox

Rhythmbox is an integrated music management application, originally inspired by Apple's iTunes. It is free software, designed to work well under the GNOME Desktop, and based on the powerful GStreamer media framework.

Rhythmbox has a number of features, including:

  • Easy-to-use music browser
  • Searching and sorting
  • Comprehensive audio format support through GStreamer
  • Internet radio support
  • Playlists

To install rhythmbox:

pacman -S rhythmbox

Other good audio players are: Banshee, Quodlibet, and Listen. See Gnomefiles to compare them.

KDE

Amarok

Amarok is one of the best audio players and music library systems available for KDE. To install it, simply type the code below.

pacman -S amarok-base

Console

Moc is a ncurses-based audio player for the console; another good choice is mpd.

Another excellent choice is cmus.

Other X-based

(TODO) Xmms, audacious, bmpx.

Codecs and other multimedia content types

DVD

You can use xine-ui, totem-xine, mplayer or kaffeine (just to name three of the big ones) to watch DVDs. The only thing you may miss is libdvdcss. Beware that using it may be illegal in some countries.

Flash

Install the flash plugin using

pacman -S flashplugin

to enable Macromedia (now Adobe) Flash in your browser.

Quicktime

Quicktime codecs are contained in the codecs package. Just type

pacman -S codecs

to install them.

Realplayer

The codec for Realplayer 9 is contained in the codecs package. Just type

pacman -S codecs

to install them. Realplayer 10 is available as a binary package for Linux. You can get it from AUR here.

CD and DVD Burning

GNOME

Brasero

Brasero is an application that burns CDs/DVDs for the GNOME Desktop. It is designed to be as simple as possible and has some unique features to enable users to create their discs easily and quickly.

To install:

pacman -S brasero

KDE

K3b

K3b (from KDE Burn Baby Burn) is a free software CD and DVD authoring application for GNU/Linux and other Unix-like operating systems designed for KDE. As is the case with most KDE applications, K3b is written in the C++ programming language and uses the Qt GUI toolkit. K3b provides a graphical user interface to perform most CD/DVD burning tasks like creating an Audio CD from a set of audio files or copying a CD/DVD, as well as more advanced tasks such as burning eMoviX CD/DVDs. It can also perform direct disc-to-disc copies. The program has many default settings which can be customized by more experienced users. The actual disc recording in K3b is done by the command line utilities cdrecord or wodim, cdrdao, and growisofs. As of version 1.0, K3b features a built-in DVD ripper.- licensed under the GPL.

K3b was voted LinuxQuestions.org's Multimedia Utility of the Year (2006) by the majority (70%) of voters.


To install:

pacman -S k3b



(Todo) cdrecord, graveman...

Most CD burners are wrappers for cdrecord:

pacman -S cdrkit

If you install packages for CD/DVD burning applications like Brasero or K3B it also installs the CD/DVD burning library for it, like libburn or cdrkit.

A good command-line DVD-burning tool is growisofs:

pacman -S dvd+rw-tools

TV-Cards

There are several things to do if you want to watch TV under (Arch) Linux. The most important task is to find out which chip your tuner is using. However, quite a bunch is supported. Be sure to check at a Hardware Database to be sure (see this list, for example). Once you know your Model, there are just a few steps ahead to get you going.

In most cases, you will need to use the bttv-drivers (other drivers exist, like V4L) together with the I2C-modules. Configuring those is the hardest task. If you are lucky, a

modprobe bttv

will autodetect the card (check dmesg for results). In that case, you need only to install an application to watch TV. We will look at that later, though. If the autodetection did not work, you will need to check the file CARDLIST, which is included in the tarball of bttv to find out the right parameters for your card. A PV951 without radio support would need this line:

modprobe bttv card=42 radio=0

Some cards need the following line to produce sound:

modprobe tvaudio

However, that varies. So just try it out. Some other cards demand the following line:

modprobe tuner

This is object to trial-and-error, too.

TODO: clarify the installation-procedure

To actually watch TV, install the xawtv-package with

pacman -S xawtv 

and read its manpage.

TODO: clarify some possible problems and procedures. Introduction to XAWTV on another page?

Digital Cameras

Most newer digital cameras are supported as USB mass storage devices, which means that you can simply plug it in and copy the images. Older cameras may use the PTP (Picture Transfer Protocol) which requires a "special driver". gPhoto2 provides this driver and allows a shell-based transfer of the images; digikam (for KDE) and gthumb (for GNOME, gtkam would be another choice) use this driver and offer a nice GUI.

USB Memory Sticks / Hard Disks

USB Memory Sticks and hard disks are supported out of the box with the USB mass storage device driver and will appear as a new SCSI device (/dev/sdX). If you are using KDE or GNOME you should use dbus and hal (add them to your daemons in /etc/rc.conf), and they will be automatically mounted. If you use a different Desktop Environment you may have a look at ivman.

Maintaining the system

Pacman

Pacman is both a binary and source package manager which is able to download, install, and upgrade packages from both remote and local repositories with full dependency handling, and has easy-to-understand tools for crafting your own packages too.

A more-detailed description of Pacman can be found in its article.

Useful commands

To synchronize and update the local packages database with the remote repositories (it is a good idea to do this before installing and upgrading packages):

pacman -Sy

To upgrade all packages on the system:

pacman -Su

To sync, update, and upgrade all the packages on the system with one command:

pacman -Syu

To install or upgrade a single package or list of packages (including dependencies):

pacman -S packageA packageB

You can also sync, update the package database, and install packages in one command:

pacman -Sy packageA packageB

To remove a single package, leaving all of its dependencies installed:

pacman -R package

To remove a package and all of the package's dependencies which aren't used by any other installed package:

pacman -Rs package

To remove all of the package's dependencies now unneeded and do not make any backup of settings:

pacman -Rsn package

To search the remote (repo) package database for a list of packages matching a given keyword:

pacman -Ss keyword

To list all packages on your system

pacman -Q

To search (query) the local (your machine) package database for a given package:

pacman -Q package 

To search (query) the local (your machine) package database for a given package and list all pertinent information:

pacman -Qi package

To defragment pacman's cache database and optimize for speed:

pacman-optimize

To count how many packages are currently on your system:

pacman -Q | wc -l

To install a package compiled from source using ABS and makepkg:

pacman -U packagename.pkg.tar.gz

Note: There are countless additional pacman functions and commands. Try man pacman and consult the pacman wiki entries.

Polishing & Further information

For further information and support you can go to the homepage, search the wiki, the forums, the IRC channel, and the mailing lists.

Where to go from here? You may also be interested in:

Post Installation Tips

Get All Mouse Buttons Working

Improve Pacman Performance

Kernel Compilation

Pm-utils

Cpufrequtils

Eye Candy