PPPoE mit pppd: Unterschied zwischen den Versionen

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Diese Seite erklärt wie man eine PPPoE Verbindung mit '''pppd''' und dem Kernel PPPoE Treiber einrichtet. Das Paket '''rp-pppoe''' wird dazu nicht benötigt. Mit [[PPPoE mit rp-pppoe|rp-pppoe]] kann man nur einen Zugang konfigurieren. Wie auch immer, mit der hier beschriebenen Methode kann man Konfigurationen für mehrere Zugänge anlegen und jede ganz einfach benutzen. Außerdem stellt pppd die Verbindung viel schneller her als rp-pppoe.
 
Diese Seite erklärt wie man eine PPPoE Verbindung mit '''pppd''' und dem Kernel PPPoE Treiber einrichtet. Das Paket '''rp-pppoe''' wird dazu nicht benötigt. Mit [[PPPoE mit rp-pppoe|rp-pppoe]] kann man nur einen Zugang konfigurieren. Wie auch immer, mit der hier beschriebenen Methode kann man Konfigurationen für mehrere Zugänge anlegen und jede ganz einfach benutzen. Außerdem stellt pppd die Verbindung viel schneller her als rp-pppoe.
  
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*Überprüfen ob das Paket '''ppp''' installiert ist und der Kernel mit PPPoE Unterstützung kompiliert wurde.
 
*Überprüfen ob das Paket '''ppp''' installiert ist und der Kernel mit PPPoE Unterstützung kompiliert wurde.
 
  $pacman -Qs ppp
 
  $pacman -Qs ppp
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  "LoginName" * "Passwort"
 
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Wenn der PPPoE Treiber als Modul kompiliert wurde, muss zuerst das Modul geladen werden.
 
Wenn der PPPoE Treiber als Modul kompiliert wurde, muss zuerst das Modul geladen werden.
 
  # modprobe pppoe
 
  # modprobe pppoe
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=== Default route ===
 
Falls eine default route konfiguriert wurde, bevor pppd gestartet wird, wird diese beibehalten. Wenn ''/var/log/errors.log'' etwas enthält wie dies hier:
 
Falls eine default route konfiguriert wurde, bevor pppd gestartet wird, wird diese beibehalten. Wenn ''/var/log/errors.log'' etwas enthält wie dies hier:
 
  pppd[nnnn]: not replacing existing default route via xx.xx.xx.xx
 
  pppd[nnnn]: not replacing existing default route via xx.xx.xx.xx
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  /etc/rc.d/ppp restart
 
  /etc/rc.d/ppp restart
  
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=== Interface ===
 
Evtl. muss das verwendete Interface erst aktiviert werden.
 
Evtl. muss das verwendete Interface erst aktiviert werden.
 
  ifconfig eth0 up
 
  ifconfig eth0 up
  
  
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{{ÜberFDL|| Seite=http://wiki.archlinux.org | Name=ArchLinux.org Wiki | Original=http://wiki.archlinux.org/index.php?title=PPPoE_Setup_with_pppd }}
  
[[Kategorie:Konfiguration]]
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[[Kategorie:Internet]]
[[Kategorie:Internet / Netzwerk]]
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[[Kategorie:PPPoE]]

Version vom 3. Januar 2009, 20:37 Uhr

Info

Diese Seite erklärt wie man eine PPPoE Verbindung mit pppd und dem Kernel PPPoE Treiber einrichtet. Das Paket rp-pppoe wird dazu nicht benötigt. Mit rp-pppoe kann man nur einen Zugang konfigurieren. Wie auch immer, mit der hier beschriebenen Methode kann man Konfigurationen für mehrere Zugänge anlegen und jede ganz einfach benutzen. Außerdem stellt pppd die Verbindung viel schneller her als rp-pppoe.

Konfiguration

  • Überprüfen ob das Paket ppp installiert ist und der Kernel mit PPPoE Unterstützung kompiliert wurde.
$pacman -Qs ppp
$ zgrep CONFIG_PPPOE /proc/config.gz 
CONFIG_PPPOE=m


  • Die Konfigurations Datei /etc/ppp/peers/pppoe erstellen. (someloginname mit dem LoginNamen der Zugansdaten ersetzen.)
# /etc/ppp/peers/pppoe

plugin rp-pppoe.so
# rp_pppoe_ac 'your ac name'
# rp_pppoe_service 'your service name'

# network interface
eth0
# login name
name "someloginname"
usepeerdns
persist
# Uncomment this if you want to enable dial on demand
#demand
#idle 180
defaultroute
hide-password
noauth

Damit usepeerdns funktioniert, muss in die Datei /etc/ppp/ip-up eine Zeile eingetragen werden, die /etc/ppp/resolv.conf nach /etc/resolv.conf kopiert.

  • Zugangsdaten in /etc/ppp/pap-secrets eintragen.
"LoginName" * "Passwort"

Verbindung herstellen

Wenn der PPPoE Treiber als Modul kompiliert wurde, muss zuerst das Modul geladen werden.

# modprobe pppoe

Die Verbindung kann jetzt mit diesem Befehl aufgebaut werden.

pppd call pppoe

Alternativ kann man auch diesen Befehl nehmen.

pon pppoe

Soll die "pppoe" Konfigurations Datei als Standard benutzt werden, einfach einen Link /etc/ppp/peers/provider erstellen, der auf /etc/ppp/peers/pppoe zeigt. Die (standard) Verbindung kann dann mit "pon" hergestellt werden.

pon

Mit diesem Befehl kann die Verbindung getrennt werden.

poff pppoe


Troubleshooting

Default route

Falls eine default route konfiguriert wurde, bevor pppd gestartet wird, wird diese beibehalten. Wenn /var/log/errors.log etwas enthält wie dies hier:

pppd[nnnn]: not replacing existing default route via xx.xx.xx.xx

und

xx.xx.xx.xx is not the correct route for you
  • Ein neues Script /etc/ppp/ip-pre-up erstellen.
chmod +x /etc/ppp/ip-pre-up

mit diesem Inhalt:

#!/bin/sh
/sbin/route del default
  • Dann pppd neu starten:
/etc/rc.d/ppp restart

Interface

Evtl. muss das verwendete Interface erst aktiviert werden.

ifconfig eth0 up


Dieser Artikel (oder Teile davon) steht unter GNU FDL (GNU Freie Dokumentationslizenz) und ist eine Übersetzung aus dem ArchLinux.org Wiki. Am Original-Artikel kann jeder Korrekturen und Ergänzungen vornehmen. Im ArchLinux.org Wiki ist eine Liste der Autoren verfügbar.