Splashy

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Splashy ist eine Userspace Implementation eines Splash Screens für Linux Systeme. Es stellt während des Bootvorgangs, mit Hilfe von directfb, eine grafische Umgebung zur Verfügung.

Installation

Zuerst muss das Splashy-Paket von AUR installiert werden.

Das Paket gibt es hiersplashy-fullAUR.

Nachdem das Paket mit makepkg erstellt wurde, kann es nun mit pacman installiert werden.

Achtung: "initscripts-splash" ist eine Abhängigkeit von Splashy. Es ersetzt "initscripts", daher werden einige Dateien in /etc als *.pacsave gesichert und sollten unter Umständen zurückkopiert werden.


Konfiguration

/etc/rc.conf

Da zu die /etc/rc.conf bearbeiten:

nano /etc/rc.conf

und da

SPLASH="splashy"

eintragen.

Neues Kernel-Image erstellen

Die Konfigurationsdatei /etc/mkinitcpio öffnen. Im Abschnitt HOOKS splashy einfügen. Splashy muss nach base udev autodetect eingefügt werden.

HOOKS="base udev autodetect splashy ..."

Für KMS, unter MODULES den richtigen Treiber eintragen.

MODULES="i915"
MODULES="radeon"
MODULES="nouveau"

Anschließend muss das initcpio Image neu erstellt werden:

mkinitcpio -p linux

Grub einrichten

Damit Splashy auch startet muss noch quiet splash in die /boot/grub/menu.list eingetragen werden.

kernel /vmlinuz-linux root=/dev/sdb3 ro splash quiet

Hinweis: Nach einem Upgrade von splashy muss kernel26.img neu erstellt werden.

Bekannte Probleme

  1. Splashy beendet sich nicht oder schaltet automatisch in den Verbose-Modus wenn ein Fehler auftritt oder ein init script nicht funktioniert.
  2. Irgendwas geht "fürchterlich schief" wenn ein erzwungener Dateisystemtest startet während Splashy läuft. Aus (bislang) unbekanntem Grund rebootet das System nach dem Test von selber.
  3. X kann Artefakte auf dem Bildschirm anzeigen, wenn Splashy während des bootens aktiv ist.
  4. Wenn es probleme mit GDM gibt, GDM aus der DAEMONS unter /etc/rc.conf entfernen und GDM mit inittab starten. Siehe da zu Login-Manager

Siehe auch

Weblinks


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