Readahead-fedora

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readahead-fedora liest Daten während des Bootprozesses in den Arbeitsspeicher, um die Bootgeschwindigkeit zu verbessern. readahead-fedora ist in Fedora standardmäßig enthalten.

Installation

Readahead-fedora ist im AUR vorhanden und kann gemäß der AUR Anleitung hier im Wiki aus diesem installiert werden. Zusätzlich wird das Paket audit benötigt. Readahead-fedora braucht keinen speziell gepatchten Kernel. Dies ist ein Vorteil im Gegensatz zu Ureadahead.

Konfiguration

Readahead-fedora braucht keine weitere Konfiguration. Es erstellt automatisch die /etc/rc.d/functions.d/readahead Datei und schreibt die /etc/inittab Datei um. Eine Backup Datei von /etc/inittab wird als /etc/inittab.backup erstellt. Wird Readahead-fedora deinstalliert, wird dieses Backup automatisch wieder hergestellt.

Damit Readahead-fedora überhaupt weiß, welche Programme alle in den Ram geladen werden sollen, muss Readahead-fedora erst einmal protokollieren. Damit Readahead-fedora dies macht, legen wir die Datei /.readahead an.

  touch /.readahead

Dies muss nicht mehr erledigt werden, da dies bei der Installation von Readahead-fedora automatisch gemacht wird. Will man jedoch seine Programme neu protokollieren lassen, sollte man diese Datei anlegen.

Beim ersten Reboot protokolliert Readahead-fedora(readahead-collector) jedes Programm/Datei, das aufgerufen wird. Diese werden in zwei Dateien geschrieben /etc/readahead.d/custom.early /etc/readahead.d/custom.later. In der custom.early Datei sollten sich nur Boot Dateien, Login Manager und X11 befinden. Die Daemons, Wm und Desktop Programme kommen in die custom.later Datei. Darum muss man sich aber nicht kümmern, da durch erstellen der Datei /.switch-collector-to-later (In rc.multi) readahead-collector automatisch die custom.later Datei erstellt und darin weiter protokolliert (Dies ist in der /etc/readahead.conf definiert). Die Timeout Zeit von readahead-collector kann ebenfalls in der /etc/readahead.conf eingestellt werden.

Beim nächsten Neustart lädt Readahead-fedora mit /sbin/readahead /etc/readahead.d/*.early diese Dateien geordnet nach Lage in den Ram. Da wir die inittab angepasst haben, wird rc.multi nach dem starten des Login Manager abgearbeitet und nicht davor. Mit dem Befehl/sbin/readahead /etc/readahead.d/*.later werden dann die Restlichen Daten in den Ram geschrieben.

Darum muss man sich jedoch nicht kümmern, da dies alles von Readahead-fedora erledigt wird. Einfach zweimal Neustarten. Beim ersten Mal werden die Daten/Programme protokolliert. Wenn man in der Grafischen Umgebung angelangt und alles fertig geladen ist, sollte man mit dem Befehl

  killall readahead-collector

readahead-collector killen. Jetzt neu starten und viel Erfolg!

Siehe auch

Weblinks