Nvidia

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Für Nvidia Grafikkarten gibt es die Möglichkeit einen proprietären Treibers (nvidia) oder einen von zwei freien Treiber (nv, nouveau) zu installieren. nouveau befindet sich noch in der Entwicklung und kann daher noch zu Problemen führen. nv stellt nur rudimentäre Funktionen bereit und ist daher nicht zu empfehlen.

Open Source Treiber

Installation

Der Treiber xf86-video-nouveau wird mittels

pacman -Sy xf86-video-nouveau nouveau-firmware

installiert. nouveau-firmware ist seit dem 25.02.2010 Sprache en.png für neuere Karten ab der GeForce 6 Reihe (NV40) nicht mehr nötig.

Ebenso wird bei xf86-video-nv vorgegangen.

Konfiguration

xf86-video-nouveau nutzt Kernel Mode Setting (KMS) zum Einstellen der richtigen Auflösung. Das dazu nötige Kernel Modul (nouveau) wird automatisch von udev geladen. Zudem muss die Datei /etc/X11/xorg.conf vorhanden sein, die folgendermaßen editiert wird:

Section "Device"
 Identifier "Grafikkarte"
 Driver "nouveau"
EndSection

Für xf86-video-nv ist keine weitere Konfiguration notwendig.

Hinweis: Der Benutzer muss Mitglied der Gruppe video sein.

Frühes Aktivieren von KMS:

Damit die Bildschirmauflösung möglichst früh gesetzt werden kann, muss das dazu nötige Module dem initramfs-Image hinzugefügt werden. Dazu muss in der Datei /etc/mkinitcpio.conf die Zeile MODULES geändert werden:

MODULES="nouveau"

Anschließend muss noch das Image neu erstellt werden.

mkinitcpio -p kernel26

Der vga Parameter des Kernel sollte ebenfalls entfernt werden.

Proprietärer Treiber

nVidia X Server Settings

Installation

Der Treiber wird mittels

pacman -Sy nvidia

installiert.

Für Karten GeForce FX Reihe:

pacman -Sy nvidia-173xx

Für Karten der GeForce 4 bis zu einigen Karten der GeForce 2 Reihe:

pacman -Sy nvidia-96xx

Um weitere Tools und Bibliotheken zu erhalten sollte man zusätzlich das passende nvidia-*-utils-Paket installieren:

pacman -Sy nvidia-utils

respektive:

pacman -Sy nvidia-173xx-utils

oder

pacman -Sy nvidia-96xx

Es ist zu beachten, dass diese Pakete nach jedem Kernel-Update neu installiert werden müssen.

Für ältere Hardware muss der Open Source Treiber verwendet werden. Siehe auch README/appendix-a

Konfiguration

Automatische Konfiguration

Das NVIDIA-Paket beinhaltet ein Konfigurationswerkzeug, um xorg.conf zu erzeugen und kann als root via:

nvidia-xconfig

erzeugt werden.

Dieser Befehl wird von selbst /etc/X11/xorg.conf erkennen, und wenn nötig selbstständig passend zur aktuell verwendeten Hardware verändern, oder komplett neu erstellen.

Manuelle Konfiguration

Um als root eine einfache Konfigurationsdatei zu erzeugen, geht man folgendermaßen vor:

nano /etc/X11/xorg.conf

Füge den Treiber ein:

Section "Device"
   Identifier          "Device0"
   Driver               "nvidia"
   VendorName     "NVIDIA Corporation"
EndSection

Weitere Einstellungen können mit:

nvidia-settings

vorgenommen werden. Versichere dich, dass für vollständige Multimediauntersützung hal und xorg-inout-drivers installiert sind.

Weiterführende Konfiguration

Dieser Abschnitt setzt voraus, dass deine Grafikkarte schon mit dem proprietären Treiber funktioniert.

NVIDIA testet den Treiber und liefert ihn bereits mit den empfohlenen Einstellungen aus. Beachte also, dass es sein kann, dass einige Veränderungen zu Unstabilitäten, Tearing und anderen Problemen führen könnte. Da einige Optionen nicht mit einem bestimmten System funktionieren könnten, solltest du daran denken sicherungskopien von xorg.conf zu erstellen, bevor du irgendwelche Änderungen vornimmst. Um geänderte Einstellungen wirksam werden zu lassen muss der X-Server neu gestartet werden.

Grafisch

Mit

nvidia-settings

ist es möglich weitere Einstellungen vorzunehmen. Dabei wird die Datei ~/.nvidia-settings-rc erstellt.

Um die Einstellungen während des Logins zu laden, muss man folgenden Befehl im Terminal ausführen:

$ nvidia-settings --load-config-only

Oder man fügt es in den Autostart der jeweiligen Desktopumgebung ein.

In seltenen Fällen kann es sein, dass ~/.nvidia-settings-rc fehlerhaft verändert wird. Falls dies eintritt, kann es sein, dass der X-Server abstürzt und die Datei deswegen gelöscht werden muss.

Manuell in xorg.conf

Bemühe Nano folgendermaßen:

nano /etc/X11/xorg.conf

und füge die jeweilige Option im richtigen Bereich ein.

Logo beim Start deaktivieren

Füge die Vorlage:Codeline Option in der Sektion Vorlage:Codeline ein:

Option "NoLogo" "True"
Hardwarebeschleunigung aktivieren

Füge die Vorlage:Codeline Option in der Sektion Vorlage:Codeline ein:

Option "RenderAccel" "True"

Hinweis: Dies ist standartmäßig ab Version 97.46.xx aktiviert

Triple Buffering aktivieren

Triple Buffering aktiviert man, indem man Vorlage:Codeline in Vorlage:Codeline einfügt.

Option "TripleBuffer" "True"

Benutze diese Option nur, wenn die Grafikkarte mindestens 128MB RAM hat. Diese Einstellung hat nur eine Auswirkung, wenn "Sync To vBlank" aktiviert ist. Eine der Optionen in nvidia-settings.

Hinweis: Diese Option könnte zu Vollbild-Tearing führen

Übertakten aktivieren

Füge unterVorlage:Codeline hinzu:

Option "Coolbits" "1"

Dies wird Übertakten während der Laufzeit aktivieren, indem man nvidia-settings in X ausführt.

Achtung: Achte darauf, dass Übertakten die Hardware beschädigen könnte, und dass die Verfasser dieser Seite keine Verantwortung für Schäden übernehmen, die bei Betrieb unter Taktraten entstehen, die nicht vom Hersteller empfohlen wurden.


Bildrotation mit XRandR

Füge unterVorlage:Codeline hinzu:

Option "RandRRotation" "True"

Tippe nach einem Neustart von X:

xrandr -o left

Das Bild sollte sich drehen. Um den Urzustand wieder herzustellen tippe:

xrandr -o normal

Hinweis: xorg. conf zu bearbeiten könnte unnötig sein, weil Bildrotation schon standartmäßig aktiviert sein sollte und Rotationen sollten in den Systemeinstellungen der jeweiligen Desktopumgebung zu verändern sein.

Siehe auch

Weblinks