Network File System

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Installation

Sowohl auf dem Server als auch auf dem Client muss nfs-utils inststalliert werden.

# pacman -S nfs-utils

Konfiguration Server

In /etc/exports können verschiedene Freigaben und deren Zugriffsrechte definiert werden.

Beispiele
 /files/ *(ro,sync) # Nur-Lese Rechte für jedermann
 /files/ 192.168.0.100(rw,sync) # Schreib-Lese Rechte für einen Client auf 192.168.0.100
 /files/ 192.168.1.1/24(rw,sync) # Schreib-Lese Rechte für alle Clienten von 192.168.1.1 bis 192.168.1.255 

Nach Änderungen an /etc/exports werden diese mit

# exportfs -arv

wirksam gemacht.

Starten der Daemons

# systemctl start rpcbind
# systemctl start nfsd

Um den NFS Server automatisch beim Systemstart starten zu lassen:

# systemctl enable rpcbind
# systemctl enable nfsd

Betrieb hinter einer Firewall

Soll der nfs-Server durch eine Firewall hindurch erreichbar sein, so müssen zwei Variablen folgendermaßen angepasst werden:

/etc/conf.d/nfs-common.conf
STATD_OPTS="--no-notify -p 4000"
/etc/conf.d/nfs-server.conf
MOUNTD_OPTS="--no-nfs-version 1 --no-nfs-version 2 -p 4001"

Nun können die Ports 111, 2049, 4000 und 4001 in der Firewall freigeben werden.

Konfiguration Client

Starten des rpcbind Daemons. (nfs-utils muss dafür installiert sein)

# systemctl start rpcbind

Einhängen der Freigaben:

# mount server:/files /files

Auto-mount beim Booten

Will man die Freigaben des nfs-Servers beim Booten automatisch mounten, fügt man eine Zeile wie diese in /etc/fstab ein:

server:/files /files nfs defaults 0 1

Weblinks

Wikipedia.png NFS