Network File System

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Version vom 30. März 2013, 15:54 Uhr von Dirk (Diskussion | Beiträge) (Auto-mount beim Booten: alt und redundant zum systemd-aufruf)

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Installation

Für den Server sowie den Client muss folgendes Paket installiert werden.

  • core/nfs-utils

Den Server einrichten

Wenn das nfs-utils Paket installiert ist, kannst Du nun beginnen die nötigen Daemons zu starten und einige Dateien zu editieren.

Daemons

Um den nfs-Server zu starten musst Du diese Daemons starten (als root).

systemctl start rpcbind
systemctl start nfsd

Um den NFS Server automatisch beim start starten zu lassen folgende Befehle ausführen (als root).

systemctl enable rpcbind
systemctl enable nfsd

Dateien

/etc/exports

Diese Datei enthält die verschiedenen Freigaben, und ihre Zugriffsrechte, des nfs-Servers.

Ein paar Beispiele:

/files/ *(ro,sync) # Nur-Lese Rechte für jedermann
/files/ 192.168.0.100(rw,sync) # Schreib-Lese Rechte für einen Client auf 192.168.0.100
/files/ 192.168.1.1/24(rw,sync) # Schreib-Lese Rechte für alle Clienten von 192.168.1.1 bis 192.168.1.255

Damit die Änderungen wirksam werden solltest Du das folgende Kommando ausführen (wieder als root):

exportfs -arv

Firewall

Soll der nfs-Server durch eine Firewall hindurch erreichbar sein, so müssen zwei Variablen folgendermaßen angepasst werden:

In der /etc/conf.d/nfs-common.conf

STATD_OPTS="--no-notify -p 4000"

Und in der /etc/conf.d/nfs-server.conf

MOUNTD_OPTS="--no-nfs-version 1 --no-nfs-version 2 -p 4001"

Nun kannst du die Ports 111, 2049, 4000 und 4001 in der Firewall freigeben.

Den Client einrichten

Starte auf dem Clienten den rpcbind Daemon, nfs-utils muss dafür installiert sein:

systemctl start rpcbind

Dann ganz normal mounten:

mount server:/files /files

Auto-mount beim Booten

Willst Du die Freigaben des nfs-Servers beim Booten automatisch mounten, füge eine Zeile wie diese in /etc/fstab ein:

server:/files /files nfs defaults 0 1

Weblinks

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