Arch vs. Distribution X: Unterschied zwischen den Versionen

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==Arch vs SuSE==
 
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Den Kern von SuSE bildet das hoch angesehene Konfigurationstool YaST. Die meisten Konfigurationsaufgaben lassen sich mit wenigen Klicks erledigen. Arch liefert so ein Utility nicht mit, da es gegen [[The Arch Way]] verstößt. SuSE hingegen wird als geeigneter für weniger erfahrene Benutzer angesehen, oder für die, die es einfacher mit der erwarteten Funktionalität haben wollen. Suse bietet direkt nach der Installation keine MP3-Unterstützung . Diese kann allerdings später via YaST hinzugefügt werden.
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Den Kern von SuSE bildet das hoch angesehene Konfigurationstool YaST. Die meisten Konfigurationsaufgaben lassen sich mit wenigen Klicks erledigen. Arch liefert so ein Utility nicht mit, da es gegen [[The Arch Way]] verstößt. SuSE hingegen wird als geeigneter für weniger erfahrene Benutzer angesehen, oder für die, die es einfacher mit der erwarteten Funktionalität haben wollen. Suse bietet direkt nach der DVD-Installation MP3-Unterstützung in Form von GStreamer Fluendo. Die CD-Version beinhaltet nur freie Software, hier muss die MP3-Unterstützung nachträglich (z.B. durch Yast) installiert werden.
  
  

Version vom 2. Dezember 2007, 16:57 Uhr

Diese Seite fasst ein paar der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Arch und anderen Distributionen zusammen. Diese Frage kommt wiederholt auf und es wäre schön eine Standardantwort parat zu haben. Ein Hinweis: der beste Weg Arch mit anderen Distributionen zu vergleichen ist, es zu installieren und selbst auszuprobieren. Arch besitzt eine wundervolle Community, die immer bereit ist, neuen Nutzern zu helfen. Die folgenden Zusammenfassungen sind nur dazu gedacht, genügend Informationen zu geben, um zu entscheiden, ob Arch die richtige Distribution für einen ist.

Arch vs Gentoo

Durch die Benutzung von Binärpaketen ist Arch sehr viel zeiteffizienter als Gentoo. Gentoo besitzt mehr Pakete. Arch erlaubt sowohl den binär- als auch den sourcebasierten Aufbau der Distribution. PKGBUILDs lassen sich leichter erstellen als ebuilds. Gentoo ist von Haus aus portabler, da Packages für eine bestimmte Archtitektur kompiliert werden, wohingegen Arch ausschließlich i686, sowie x64 ist.

Arch vs Slackware

Slackware und Arch sind beides einfache Distributionen. Beide benutzen die BSD Init Skripte. Arch bietet mit pacman ein wesentlich robusteres Paket-Management-System. Slackware wird in seinen Release-Zyklen als wesentlich konservativer angesehen und bevorzugt als stabil erwiesene Pakete. Arch ist in diesem Punkt deutlich mehr "bleeding edge".

Arch vs Debian

Arch ist einfacher als Debian. Arch hat weniger Pakete. Arch bietet besseren Support für das Erstellen eigener Pakete als es Debian tut. Arch ist kulanter, wenn es um nicht-freie Pakete im Sinne der GNU geht. Arch ist i686 optimiert und dadurch schneller als Debian. Arch Pakete sind eher "bleeding edge" ("blutende Kante", d.h. aktueller, aber weniger getestet) als Debian Pakete (Arch core ist oftmals aktueller als es Debian unstable ist).

Arch vs Crux

Arch Linux stammt von Crux ab. Judd fasste die Unterschiede einmal so zusammen:

"Ich hatte Crux benutzt, bevor ich mit Arch angefangen habe. Arch entstand zum Großteil aus Crux. Dann schrieb ich pacman und makepkg, um meine Bash-Pseudo-Packet-Skripte zu ersetzen (Ich hatte Arch als ein LFS System begonnen). Deswegen sind beide komplett eigenständige Distributionen, auch wenn sie sich von technischer Seite sehr ähneln. Wir unterstützen z.B. offiziell Abhängigkeiten, andererseits besitzt Crux eine Community, die andere Vorteile bietet. CLCs prt-get beherrscht eine rudimentäre Abhängigkeitenprüfung. Crux ignoriert viele Probleme, mit denen wir uns ebenfalls herumschlagen müssen, weil es eine sehr minimalistisches Packet Angebot hat, das im Grunde nur das beinhaltet, was Per benutzt und sonst nichts."

Arch vs Graphical Distros

Die grafischen Distributionen haben viele Gemeinsamkeiten und Arch unterscheidet sich stark von ihnen. Arch ist textbasiert und kommandozeilenorientiert. Arch ist eine bessere Distribution, wenn man wirklich lernen will, mit Linux umzugehen. Grafische Distributionen tendieren dazu, GUI Tools zum Installieren (z.B. Fedoras Anaconda) und Konfigurieren (z.B. SuSEs Yast) des Systems mitzuliefern. Spezifische Unterschiede zwischen den Distributionen werden weiter unten beschrieben.

Arch vs RPM based Distros

RPM-Pakete sind von vielen Quellen beziehbar, wobei Third-Party-Pakete oft Abhängigkeitsprobleme haben, zum Beispiel wenn sie eine ältere Version einer Bibliothek benötigen. Es gibt auch Probleme zwischen RPM Paketen für Red Hat und RPM Paketen für Mandrake. (Diese Probleme hatte ich als Linuxneuling mit Mandrake 8.2, und ich will mir gar nicht erst die jetzige Situation vorstellen) pacman ist viel mächtiger und zuverlässiger als RPM.

Arch vs Fedora

Fedora ist ein Derivat der Red Hat-Distribution und ist bis heute eine der bekanntesten von ihnen. Daher gibt es auch eine sehr große Community, viele vorgefertigte Pakete und reichlich Support. Wie alle RPM-basierten Distributionen leidet auch Fedora unter einem problematischen Paketmanagement. Yum ist als Front-End zur RPM- Beschaffung und Abhängigkeitsauflösung verfügbar, das mittlerweile stabil ist und an Geschwindigkeit keine einbußen mehr hat. Fedora unterstütz von Haus aus kein MP3 Support; lässt dieses aber über den Codec Buddy mit einem Klick nachinstallieren (ok zwei klicks *G). Fedora 8 ist mittlerweile sehr Schnell - aber nicht so schnell wie Arch Linux.

Arch vs Mandrake

Obwohl Mandrake durch seinen Installer beliebt ist, ist es eine Distribution bei der man nur wenig Freiheiten hat und die mit der Zeit langweilig wird. Ein weiterer Nachteil ist, dass Mandrake RPM basierend ist, wie es schon oben besprochen wurde. Arch bietet mehr Freiheiten.

Arch vs SuSE

Den Kern von SuSE bildet das hoch angesehene Konfigurationstool YaST. Die meisten Konfigurationsaufgaben lassen sich mit wenigen Klicks erledigen. Arch liefert so ein Utility nicht mit, da es gegen The Arch Way verstößt. SuSE hingegen wird als geeigneter für weniger erfahrene Benutzer angesehen, oder für die, die es einfacher mit der erwarteten Funktionalität haben wollen. Suse bietet direkt nach der DVD-Installation MP3-Unterstützung in Form von GStreamer Fluendo. Die CD-Version beinhaltet nur freie Software, hier muss die MP3-Unterstützung nachträglich (z.B. durch Yast) installiert werden.


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