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Greetd: Unterschied zwischen den Versionen

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== Konfiguration ==
== Konfiguration ==
Die Konfiguration von greetd findet in {{ic|/etc/greetd/config.toml}} statt, und wird in der greetd-[[Manpage]] aus Sektion 5 ausführlich erklärt. Die folgende Beispielkonfiguration benutzt das nächstmögliche virtuelle Terminal, wechselt zu diesem sobald greetd startet, lädt den {{ic|tuigreet}}-Greeter (siehe unten), durch den dann nach erfolgreicher Authentifizierung über PAM [[labwc]] gestartet wird.
Die Konfiguration von greetd findet in {{ic|/etc/greetd/config.toml}} statt, und wird in der greetd-[[Manpage]] aus Sektion 5 ausführlich erklärt.


{{hc|1=/etc/greetd/config.toml|2=
{{hc|1=/etc/greetd/config.toml|2=
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Diese Beispielkonfiguration benutzt das nächstmögliche virtuelle Terminal, wechselt zu diesem sobald greetd startet, lädt den {{ic|tuigreet}}-Greeter (siehe unten), dieser Zeigt {{ic|/etc/issue}} an, merkt sich den zuletzt erfolgreich authentifizierten Benutzernamen,und startet nach erfolgreicher Authentifizierung [[labwc]].
 
Die Konfiguration der einzelnen Greeter erfolgt, wie bei allen Programmen, individuell. Per Konsens übergibt man das zu startende Programm per {{ic|--cmd}} an den Greeter.


== Weitere Greeter ==
== Weitere Greeter ==

Version vom 27. Februar 2026, 22:56 Uhr

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greetd ist ein minimalistisch und vom Zielsystem sehr unabhängig gehaltener Login-Manager. Sein Zweck ist es, Greeter zu starten, also jene Komponente eines Login-Managers, die zur Eingabe von Benutzername und Kennwort auffordert – allerdings ohne die Komplexität und Systemgebundenheit klassischer Displaymanager.

Installation

Das Programm ist als greetd in extra verfügbar, und kann von dort mittels Pacman installiert werden.

pacman -S greetd

Standardmäßig wird greetd-agreety mitgeliefert. Dies ist ein sehr minimalistischer, textbasierter Greeter. Es besteht die Möglichkeit, diverse weitere Greeter zu installieren (siehe Tabelle).

Funktionsweise

greetd ist nicht darauf festgelegt, explizit ein spezielles Programm zu starten, sondern kann sehr flexibel alle starten, was man von der Befehlezeile aus starten kann. Das ist derart flexibel, dass die Greeter, von denen das Programm den Namen abgeleitet hat, „einfach nur Programme“ sind, die von greetd gestartet werden.

Ablauf

Der Ablauf geht davon aus, dass der ausgeführte Befehl ein Greeter ist.

  1. Das System wird gebootet
  2. Der greetd-Service startet
  3. Die Standard-Session wird geladen
  4. Der definierte Greeter wird gestartet
  5. Der Greeter erstellt mittels der JSON-API von greetd eine Authentifizierungs-Session
  6. greetd handelt mit PAM die Authentifizierung aus
  7. greetd gibt das Ergebnis an den Greeter zurück
  8. Der Greeter beendet sich und startet einen definierten Befehl

Wie wie Authentifizierung stattfindet, und was der Greeter mit dem Ergebnis macht, ist abhängig davon, wie PAM konfiguriert ist, und welchen Zweck der Greeter hat.

Statt eines Greeters kann jedes beliebige andere Programm gestartet werden.

Konfiguration

Die Konfiguration von greetd findet in /etc/greetd/config.toml statt, und wird in der greetd-Manpage aus Sektion 5 ausführlich erklärt.

/etc/greetd/config.toml
[terminal]
vt = next
switch = true

[default_session]
command = "tuigreet --issue --remember --cmd labwc"
user = "greeter"

Diese Beispielkonfiguration benutzt das nächstmögliche virtuelle Terminal, wechselt zu diesem sobald greetd startet, lädt den tuigreet-Greeter (siehe unten), dieser Zeigt /etc/issue an, merkt sich den zuletzt erfolgreich authentifizierten Benutzernamen,und startet nach erfolgreicher Authentifizierung labwc.

Die Konfiguration der einzelnen Greeter erfolgt, wie bei allen Programmen, individuell. Per Konsens übergibt man das zu startende Programm per --cmd an den Greeter.

Weitere Greeter

Paket Darstellung Startbefehl
a b c

Siehe auch