Nvidia: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 20. Dezember 2025, 20:44 Uhr
Hinweis: Dieser Artikel behandelt die offiziellen offenen Nvidia-Kernelmodule. Für den Open-Source-Treiber siehe Nouveau, für Laptops mit kombiniertem Intel/Nvidia-Chipsatz siehe NVIDIA Optimus.

Für Nvidia-Grafikkarten werden offizielle offene Kernelmodule bereitgestellt, mit denen es möglich ist, auch unter Linux die volle Leistungsfähigkeit und den kompletten Funktionssatz von Nvidia-Grafikkarten zu verwenden.
Installation
Je nachdem, wie das System konfiguriert ist, und welche Hardware verbaut ist, werden unterschiedliche Treiberpakete benötigt.
Sofern man sich unsicher ist, welche Grafikkarte genau verbaut ist, kann dies relativ einfach herausfinden. Im Beispiel ist eine GTX 1080 verbaut, es wird also ein AUR-Paket mit Legacy-Treibern benötigt.
lspci -k | grep VGA
01:00.0 VGA compatible controller: NVIDIA Corporation GP104 [GeForce GTX 1080] (rev a1)
Anhand der Ausgabe kann man nun das passende Treiberpaket auswählen:
- Für GPUs der Turing-Serie, sowie neuere Grafikkarten wird das Paket nvidia-open benötigt. Bei Verwendung der LTS-Kernels entsprechend nvidia-open-lts. Falls diese Pakete nicht funktionieren sollten, kann auch die Verwendung von nvidia-open-betaAUR helfen. Bei Verwendung von Multilib-Paketen (32-Bit) müssen die entsprechenden
lib32-…-Pakete (z.Blib32-nvidia-utils) installiert werden.
- Für Grafikkarten der Pascal-Serie wie z.B. GeForce 930~, 10xx, Quadro/Tesla/Tegra von ungefährt 2014 bis 2017 wird das Paket nvidia-580xx-dkmsAUR benötigt
- Für Grafikkarten der Kepler-Serie (NVE0) (dazu gehören diese GPUs: GeForce 630-920 von ungefähr 2013 bis 2014) wird das Paket nvidia-470xx-dkmsAUR benötigt.
- Für Grafikkarten der GeForce-Serien 400, 500, und 600 von ungefähr 2010 bis 2011, muss nvidia-390xx-dkmsAUR installiert werden.
- Für noch ältere Grafikkarten (von 2010 und früher), siehe Nicht unterstützte Geräte.
Nach der installation des Treibers sollte ein Neustart erfolgen, damit die entsprechenden Module ordnungsgemäß geladen werden können.
Nicht unterstützte Geräte
Grafikkarten der GeForce-300-Serie oder ältere Karten von 2010 oder früher werden seitens Nvidia offiziell nicht mehr unterstützt.
Hier könnte es helfen, Nouveau zu verwenden, da dieser ältere Karten noch unterstützt. Auch existieren Legacy-Treiber, die eine bessere Leistung erbringen könnten.
- Für Grafikkarten der Serien Geforce 8 und 9, ION, und die 100-300-Serien, kann man nvidia-340xx-dkmsAUR installieren
- GPUs aus der GeForce-7-Ära (ca. 2005 bis 2007), und noch ältere Serien werden von keinem der aktuell verfügbaren Treiber mehr unterstützt.
Eigener Kernel
Sollte man einen eigenen Kernel benutzen, so kann man mittels DKMS. das Treiberupdate automatisieren.
Hierzu wird das Paket nvidia-dkms benötigt. Das Nvidia-Modul wird nach jedem Nvidia- oder Kernel-Update automatisch mittels entsprechendem Pacman-Hook neu erstellt.
Hardwarebeschleunigte Video-Decodierung
Beschleunigte Video-Decodierung mit VDPAU wird von Karten der GeForce 8 Serie und neueren Karten unterstützt. Beschleunigte Video-Decodierung mit NVDEC wird von Fermi-GPUs (400er-Serie) und neueren unterstützt. Der englische Wiki-Artikel Hardware video acceleration stellt weitere Informationen bereit.