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	<title>wiki.archlinux.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-12T20:46:43Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=TeX&amp;diff=19119</id>
		<title>TeX</title>
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		<updated>2016-11-13T15:33:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Installation */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TeX (gesprochen &amp;quot;Tech&amp;quot;) ist ein Textsatzsystem, das sich vor allem im Hochschulbereich großer Beliebtheit erfreut. Es eignet sich besonders gut zum Setzen von größeren Dokumenten mit buch-artigem Erscheinungsbild. Entwickelt wurde es von dem amerikanischen Mathematik- und Informatikprofessor Donald E. Knuth. Unter anderem schrieb er ein Makropaket zu TeX, genannt &#039;&#039;plain TeX&#039;&#039; oder einfach &#039;&#039;plain&#039;&#039;. Wenn man heutzutage von TeX spricht, meint man zumeist plain TeX.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LaTeX&#039;&#039;&#039; entstand aus dem Wunsch vieler Autoren, den Text ihrer Dokumente nach inhaltlichen Gesichtspunkten gliedern zu können anstatt wie bei TeX üblich nach visuellen Gesichtspunkten. Während TeX sehr schwer bedienbar ist, gestaltet sich dies bei LaTeX deutlich einfacher. LaTeX ist mittlerweile an vielen Universitäten ein Standard zum Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten. Aufgrund von CTAN, einer umfassenden Paketdatenbank, gibt es aber auch noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten wie das Erstellen von Liederbüchern oder Präsentationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Komponenten für TeX/LaTeX sind zusammengefasst in zwei Paketgruppen:&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive-most}} enthält Texlive&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive-lang}} enthält Sprachunterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man deutschsprachige Dokumente verfassen, sollte man beide Pakete installieren.&lt;br /&gt;
 # pacman -Syu texlive-most texlive-lang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editoren ==&lt;br /&gt;
Einige LaTeX-Editoren können viele Dinge, wie zum Beispiel das Kompilieren, vereinfachen, und bieten darüber hinaus auch Zusatzfunktionen wie Syntaxhervorhebung oder Rechtschreibprüfung an.&lt;br /&gt;
* [[latexila]] auf GTK basierend (Im AUR verfügbar: {{AUR|latexila}})&lt;br /&gt;
* [[Kile]] auf QT basierend (Paket {{Paket|kile}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben lassen sich auch normale Editoren gut konfigurieren:&lt;br /&gt;
* [[gedit]]&lt;br /&gt;
* [[vim]]&lt;br /&gt;
* [[emacs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
{{veraltet}}&lt;br /&gt;
Seit der Version 2008 enthält TeXLive eine neues, erheblich schnelleres texdoc. texdoc und texdoctk sind zwei voneinander unabhängige Programme, die beide mit dem Ziel arbeiten, die Dokumentation zu den unzähligen Paketen auf einfache Weise zugängig zu machen. Dieses Ziel versuchen sie jedoch auf völlig unterschiedliche Weise zu erreichen. Es ist also nicht so, dass texdoctk nur eine graphische Oberfläche zu texdoc ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===texdoc===&lt;br /&gt;
ist in texlua geschrieben. texlua ist ein Symlink von luatex, und das wiederum eine Erweiterung/Weiterentwicklung von pdftex. texdoc gibt man einen Suchstring mit, z.B. den Namen eines LaTeX-Paketes. texdoc such dann in den Verzeichnissen der texmf-Bäumes nach                                            &lt;br /&gt;
Dateien mit dem Suchstring als Namen und .dvi, .pdf, ps, .txt oder .htm(l) als Endung und ruft Programme auf; welche, kann man mit Hilfe der Konfigurationsdatei texdoc.cnf beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genaueres erfährt man, fals man das Paketchen texlive-texdoc-doc aus dem AUR installiert hat, mittels &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
texdoc texdoc&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil dieses Ansatzes: Man muss wissen oder erraten, wie die Datei mit der gewünschten Information heißt. Es ist leider nicht immer so, dass aus dem Namen des Paketes auf den namen der Dokumentation geschlossen werden kann. Zum Beispiel heißt die Dokumentation zu KomaScript scrguide. Immerhin versteht das texdoc aus TeXlive 2008 die regulären Ausdrücke, die auch Lua versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher: Fragen nach der Dokumentation von LaTeX-Paketen sind oft &#039;&#039;&#039;nicht dumm.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===texdoctk===&lt;br /&gt;
ist ein unter Verwendung von perl-tk in Perl geschriebenes Skript und verfolgt einen ganz anderen Ansatz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst müssen perl und perl-tk installiert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pacman -S perl-tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufruf von texdoctk (ohne Parameter) öffnet dann ein Fenster, in dem eine inhaltiche Gliederung der angebotenen Dokumente vorgenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht dann etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:2008-03-02-182901_736x318_scrot.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wird texdoctk m.W. nicht mehr gepflegt. Die dahinterliegende Doku aber schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büro]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=TeX&amp;diff=19118</id>
		<title>TeX</title>
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		<updated>2016-11-13T15:32:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Editoren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TeX (gesprochen &amp;quot;Tech&amp;quot;) ist ein Textsatzsystem, das sich vor allem im Hochschulbereich großer Beliebtheit erfreut. Es eignet sich besonders gut zum Setzen von größeren Dokumenten mit buch-artigem Erscheinungsbild. Entwickelt wurde es von dem amerikanischen Mathematik- und Informatikprofessor Donald E. Knuth. Unter anderem schrieb er ein Makropaket zu TeX, genannt &#039;&#039;plain TeX&#039;&#039; oder einfach &#039;&#039;plain&#039;&#039;. Wenn man heutzutage von TeX spricht, meint man zumeist plain TeX.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LaTeX&#039;&#039;&#039; entstand aus dem Wunsch vieler Autoren, den Text ihrer Dokumente nach inhaltlichen Gesichtspunkten gliedern zu können anstatt wie bei TeX üblich nach visuellen Gesichtspunkten. Während TeX sehr schwer bedienbar ist, gestaltet sich dies bei LaTeX deutlich einfacher. LaTeX ist mittlerweile an vielen Universitäten ein Standard zum Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten. Aufgrund von CTAN, einer umfassenden Paketdatenbank, gibt es aber auch noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten wie das Erstellen von Liederbüchern oder Präsentationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Komponenten für TeX/LaTeX sind zusammengefasst in zwei Paketgruppen:&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive-most}} enthält Texlive&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive-lang}} enthält Sprachunterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man deutschsprachige Dokumente verfassen, sollte man beide Pakete installieren&lt;br /&gt;
 # pacman -Syu texlive-most texlive-lang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editoren ==&lt;br /&gt;
Einige LaTeX-Editoren können viele Dinge, wie zum Beispiel das Kompilieren, vereinfachen, und bieten darüber hinaus auch Zusatzfunktionen wie Syntaxhervorhebung oder Rechtschreibprüfung an.&lt;br /&gt;
* [[latexila]] auf GTK basierend (Im AUR verfügbar: {{AUR|latexila}})&lt;br /&gt;
* [[Kile]] auf QT basierend (Paket {{Paket|kile}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben lassen sich auch normale Editoren gut konfigurieren:&lt;br /&gt;
* [[gedit]]&lt;br /&gt;
* [[vim]]&lt;br /&gt;
* [[emacs]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
{{veraltet}}&lt;br /&gt;
Seit der Version 2008 enthält TeXLive eine neues, erheblich schnelleres texdoc. texdoc und texdoctk sind zwei voneinander unabhängige Programme, die beide mit dem Ziel arbeiten, die Dokumentation zu den unzähligen Paketen auf einfache Weise zugängig zu machen. Dieses Ziel versuchen sie jedoch auf völlig unterschiedliche Weise zu erreichen. Es ist also nicht so, dass texdoctk nur eine graphische Oberfläche zu texdoc ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===texdoc===&lt;br /&gt;
ist in texlua geschrieben. texlua ist ein Symlink von luatex, und das wiederum eine Erweiterung/Weiterentwicklung von pdftex. texdoc gibt man einen Suchstring mit, z.B. den Namen eines LaTeX-Paketes. texdoc such dann in den Verzeichnissen der texmf-Bäumes nach                                            &lt;br /&gt;
Dateien mit dem Suchstring als Namen und .dvi, .pdf, ps, .txt oder .htm(l) als Endung und ruft Programme auf; welche, kann man mit Hilfe der Konfigurationsdatei texdoc.cnf beeinflussen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genaueres erfährt man, fals man das Paketchen texlive-texdoc-doc aus dem AUR installiert hat, mittels &lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
texdoc texdoc&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil dieses Ansatzes: Man muss wissen oder erraten, wie die Datei mit der gewünschten Information heißt. Es ist leider nicht immer so, dass aus dem Namen des Paketes auf den namen der Dokumentation geschlossen werden kann. Zum Beispiel heißt die Dokumentation zu KomaScript scrguide. Immerhin versteht das texdoc aus TeXlive 2008 die regulären Ausdrücke, die auch Lua versteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daher: Fragen nach der Dokumentation von LaTeX-Paketen sind oft &#039;&#039;&#039;nicht dumm.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===texdoctk===&lt;br /&gt;
ist ein unter Verwendung von perl-tk in Perl geschriebenes Skript und verfolgt einen ganz anderen Ansatz.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst müssen perl und perl-tk installiert sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pacman -S perl-tk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufruf von texdoctk (ohne Parameter) öffnet dann ein Fenster, in dem eine inhaltiche Gliederung der angebotenen Dokumente vorgenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das sieht dann etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:2008-03-02-182901_736x318_scrot.png]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider wird texdoctk m.W. nicht mehr gepflegt. Die dahinterliegende Doku aber schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büro]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Ejabberd&amp;diff=18950</id>
		<title>Ejabberd</title>
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		<updated>2016-05-20T15:20:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Userverwaltung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:ejabberd}}{{righttoc}}XMPP ist eine von der IETF standardisierte Sammlung diverser XML-basierender Netzwerkprotokolle, die ein erweiterbares Messaging- und Anwesenheitsprotokoll darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anders als die meisten anderen Messaging-Dienste ist XMPP dezentral aufgebaut. Die nötige Server-Software sowie das Protokoll um einen XMPP-Server zu betreiben sind ebenfalls frei verfügbar. So steht jedem Anwender die Möglichkeit offen, selbst einen XMPP-Server aufzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
XMPP eignet sich daher nicht nur, um großen, öffentlichen Nutzergruppen eine Möglichkeit der Kommunikation zu bieten, sondern auch, um im kleinen Rahmen schnell und einfach, und ohne große Hürden (XMPP-Clients sind für alle gängigen Architekturen und Systeme verfügbar) eine Kommunikationsmöglichkeit bereitzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{installation&lt;br /&gt;
|repo=community&lt;br /&gt;
|paket=ejabberd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Installation sollte der Service noch mittels {{ic|systemctl enable ejabberd}} für den automatischen Start markiert werden. Allerdings sollte man vor dem ersten Start noch einiges anpassen und konfigurieren, und das System ein mal in einem Live-Modus testen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erster Start ==&lt;br /&gt;
Vor der Inbetriebnahme des XMPP-Servers sollte dieser konfiguriert werden. Alle Einstellungen werden in der Datei {{ic|/etc/ejabberd/ejabberd.cfg}} vorgenommen. Änderungen an dieser Datei bedürfen eines Neustarts des Services.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau der Datei ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Ejabberd_vi_config.png|thumb|[[vi(m)|vi]] zeigt die Konfigurationsdatei an, Abschnitt {{ic|MODULES}}]]&lt;br /&gt;
Die Datei hat eine für viele User vielleicht etwas ungewöhnliche Syntax.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 % Dies ist ein Kommentar&lt;br /&gt;
 {definition, &amp;quot;wert&amp;quot;}.&lt;br /&gt;
 {anderedefinition, [&amp;quot;gruppe&amp;quot;, &amp;quot;von&amp;quot;, &amp;quot;werten&amp;quot;]}.&lt;br /&gt;
 {weiteres, [{wert, &amp;quot;mit&amp;quot;}, {gruppe, &amp;quot;die&amp;quot;}, {weitere, &amp;quot;definitionen&amp;quot;}, {setzen, &amp;quot;kann&amp;quot;}]}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der besseren Lesbarkeit halber können diese Definitionen auch umgebrochen und zudem innerhalb der Definitionen auch mit weiteren Kommentaren versehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {weiteres, [&lt;br /&gt;
   % Setzt „wert“ und „gruppe“&lt;br /&gt;
   {wert, &amp;quot;mit&amp;quot;},&lt;br /&gt;
   {gruppe, &amp;quot;die&amp;quot;},&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
   % Hier werden weitere Werte gesetzt&lt;br /&gt;
   {weitere, &amp;quot;definitionen&amp;quot;},&lt;br /&gt;
   {setzen, &amp;quot;kann&amp;quot;},&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
   % Verschachtelungen gehen auch noch&lt;br /&gt;
   {untergruppe, [&lt;br /&gt;
     {optiona, &amp;quot;werta&amp;quot;},&lt;br /&gt;
     {optionb, &amp;quot;wertb&amp;quot;},&lt;br /&gt;
     {optionc, &amp;quot;wertc&amp;quot;}&lt;br /&gt;
   ]}&lt;br /&gt;
 ]}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ejabberd-Konfigurationsdatei ist vor allem die letzte Form stark vertreten. In der Konfigurationsdatei werden Kommentare mit {{ic|%%}} oder {{ic|%%%}} versehen, was hier aber ignoriert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei ist intern durch ausführliche Kommentierung in verschiedene Abschnitte unterteilt und gut dokumentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfiguration ==&lt;br /&gt;
Vor dem ersten Start von ejabberd müssen noch einige Dinge angepasst werden. Zum Beispiel wurde noch kein Administrations-User angelegt, und der Hostname wurde zudem auch noch nicht definiert. Es wird hier nur die Grundkonfiguration mit nur einem einzigen Server (in der XMPP-Terminologie {{ic|Node}}) beschrieben. Dinge, auf die nicht eingegangen wird, können so belassen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hostname ===&lt;br /&gt;
ejabberd ist in der Lage, mehrere Hostnamen anzubieten. Allerdings muss der Rechner, auf dem ejabberd läuft, per DNS über den Hostnamen erreichbar sein, damit man diesen auch zum Anmelden nutzen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In kleineren Umgebungen, die XMPP ausschließlich im LAN anbieten, ist es ausreichend, den LAN-Hostnamen zu verwenden. Sobald der Server aber auch von außen erreichbar sein soll, ist es ratsam, einen vollständigen Domain-Namen zu verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hostnamen, mittels derer man sich am XMPP-Server anmelden kann werden im Abschnitt {{ic|SERVED HOSTNAMES}} in der Konfigurationsdatei definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {hosts, [&amp;quot;xmpp&amp;quot;, &amp;quot;xmpp.example.org&amp;quot;]}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall werden zwei Hostnamen, {{ic|xmpp}}, und {{ic|jabber.example.org}} definiert. Es können am Server mit beiden Hostnamen Accounts registriert werden. Mit {{ic|jabber}}-Accounts kann man sich allerdings nicht an {{ic|jabber.example.org}}-Accounts anmelden, und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einfachkeit halber ist es also sinnvoller, ejabberd nur einen Hostnamen anbieten zu lassen, allerdings muss dieser auch als Liste deklariert übergeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {hosts, [&amp;quot;xmpp.example.org&amp;quot;]}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So wird von ejabberd nur der FQDN angeboten. Verwirrungen durch verschiedene Hostnamen sind dadurch nicht mehr möglich. Zudem vereinfacht dies die Konfiguration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzer-Registrierung ===&lt;br /&gt;
Über diese Option {{ic|auth_method}} im Abschnitt {{ic|AUTHENTIFICATION}} wird definiert, ob das interne Datenbanksystem (Mnesia), oder ein anderes verwendet werden soll. Zur Wahl stehen hier ein externes Script, eine beliebige Datenbank (ODBC), MySQL, PostreSQL, PAM oder LDAP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PAM oder LDAP können direkt in diesem Abschnitt konfiguriert werden, ODBC benötigt die Konfiguration der Datenbank im darauffolgenden Abschnitt. Es können voreingestellt MySQL oder PostgreSQL verwendet werden. Allerdings unterstützt ejabberd jede ODBC-Kompatible Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {auth_method, internal}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nichts elementar Wichtiges dagegenspricht, sollte der ejabberd-internen Nutzerverwaltung der Vorzug gegeben werden. Hier können mehrere hundert User verwaltet werden, und die Datenbank arbeitet dennoch performant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Einschränkung der Registrierung ====&lt;br /&gt;
Wenn man einen festen Benutzerkreis hat, möchte man eventuell nicht, dass sich jeder beliebige Nutzer am Server registrieren kann, auch wenn der Server im Internet verfügbar sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abschnitt {{ic|ACCESS RULES}} kann definiert werden, dass die externe Nutzer-Registrierung nicht möglich ist. So kann nur der Administrator einen Nutzer anlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {access, register, [{deny, all}]}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Abschnitt können auch weitere Regeln definiert werden. Für den normalen Betrieb sind alle Regeln bereits mit sinnvollen Voreinstellungen belegt, so dass es hier keiner weiteren Änderung bedarf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Administrator ===&lt;br /&gt;
Der erste Administrations-User ist der einzige User, der händisch in der Konfigurationsdatei angelegt wird. Dieser User besitzt alle Rechte, vergleichbar mit root. Es können allerdings beliebig viele „root“-User angelegt werden. Konfiguriert wird der Administrations-Account im Abschnitt {{ic|ACCESS CONTROL LISTS}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {acl, admin, {user, &amp;quot;root&amp;quot;, &amp;quot;xmpp.example.org&amp;quot;}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so definierte User mit der User-ID {{ic|root}} am Server {{ic|xmpp.example.org}} verfügt somit über alle Rechte. Allerdings wurde der User noch nicht angelegt und verfügt noch über kein Passwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darauf, wie ein User angelegt wird, wird später in diesem Artikel eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serversprache ===&lt;br /&gt;
Wenn man einen internationalen Server betreibt, ist englisch natürlich die erste Wahl, was die Statusmeldungen des Servers betrifft, wenn man hingegen einen rein von deutschsprachigen Nutzern verwendeten Server betreibt, kann man die Sprache natürlich auf deutsch stellen. Dies geschieht im Abschnitt {{ic|DEFAULT LANGUAGE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {language &amp;quot;de&amp;quot;}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man einen Server mit mehreren Hostnamen betreibt, kann man die Sprache auch je Hostname definieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Module ===&lt;br /&gt;
Über Module kann der XMPP-Server um Funktionen erweitert werden. Module werden im Abschnitt {{ic|MODULES}} geladen und konfiguriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Mehrbenutzer-Chat====&lt;br /&gt;
Das standardmäßig aktivierte Modul {{ic|mod_muc}} erlaubt Mehrbenutzer-Chaträume auf dem Server. Standardmäßig ist der Hostname hierfür {{ic|conference.HOST}}, wobei {{ic|HOST}} der Hostname ist. Wem dies nicht zusagt, kann das anpassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {mod_muc, [&lt;br /&gt;
   {host, &amp;quot;chat.@HOST@&amp;quot;},&lt;br /&gt;
   {access, muc},&lt;br /&gt;
   {access_create, muc},&lt;br /&gt;
   {access_persistent, muc},&lt;br /&gt;
   {access_admin, muc_admin}&lt;br /&gt;
  ]},&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird der Mehrbenutzer-Chat-Host auf {{ic|chat.@HOST@}} gesetzt, {{ic|@HOST@}} wird durch ejabberd selbständig durch {{ic|jabber.example.org}} ersetzt. Diese Angabe bedarf keiner weiteren Konfiguration, da ejabberd sich selbständig um die Auflösung der Second-(bzw. Third-)Level-Domain kümmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Willkommens-Nachricht ====&lt;br /&gt;
Wenn man die User-Registrierung nicht deaktiviert hat, und sich ein neuer Benutzer am Server anmeldet, ist es möglich, diesem Nutzer per Server-Nachricht eine Meldung zukommen zu lassen, und jemanden darüber zu informieren, dass ein User-Account registriert wurde. Dies wird über das Modul {{ic|mod_register}} konfiguriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {mod_register, [&lt;br /&gt;
   {welcome_message, {&amp;quot;Hallo!&amp;quot;,&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;Willkommen auf diesem XMPP-Server!&amp;quot;,&lt;br /&gt;
                      &amp;quot;Immer schön artig bleiben!&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
   {registration_watchers, [&amp;quot;regadmin@xmpp.example.org&amp;quot;,&lt;br /&gt;
                            &amp;quot;admin2@xmpp.example.org&amp;quot;]},&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diese Konfiguration wird jedem neu registrierten User bei erster Anmeldung eine Nachricht geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Hallo!&lt;br /&gt;
 Willkommen auf diesem XMPP-Server&lt;br /&gt;
 Immer schön artig bleiben!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich werden {{ic|regadmin@xmpp.example.org}} und {{ic|admin2@jabber.example.org}} per Nachricht darüber informiert, dass ein neuer User-Account registriert wurde. Diese User müssen dafür natürlich existieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Verteilte Kontaktliste ====&lt;br /&gt;
Damit man sich in Netzwerken nicht selbst darum kümmern muss, ob und wie alle Nutzer die weiteren User-Accounts auf dem Server in ihre Kontaktliste eintragen, gibt es eine Funktion, die sich „Shared Roster“ oder „Autoroster“ nennt. („Roster“, engl.: Mitgliedsverzeichnis). Diese Funktion wird über das Modul {{ic|mod_shared_roster}} verfügbar gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn dieses Modul aktiviert (sprich: nicht auskommentiert) ist, ist es möglich, zu definieren, dass die Kontaktliste allen angemeldeten Mitgliedern automatisch zur Verfügung gestellt wird. So haben Nutzer, die sich erstmalig anmelden, sofort alle weiteren registrierten User-Accounts in ihrer Kontaktliste, ohne, dass sie diese manuell hinzufügen müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfiguration der verteilten Kontaktliste kann später über das Web-Interface einfach konfiguriert werden. Dort können dann auch Nutzergruppen und deren gegenseitige Sichtbarkeit definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Test-Start ==&lt;br /&gt;
Nach der Konfiguration in der ejabberd-Konfigurationsdatei sollte man den Server nicht gleich als Daemon starten, sondern vorerst einen Live-Test vornehmen. Dass dabei noch kein User existiert ist nebensächlich, es geht lediglich um die Funktion des Servers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ejabberdctl live&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wird ein Live-Start ausgeführt. Alle Meldungen des Servers werden direkt auf der Konsole ausgegeben. Es wird vorerst allerdings ein Warntext ausgegeben, an den man sich halten sollte. Wenn man sich komplett „verrant“ haben sollte, oder den Test beenden will, einfach zweimal {{Taste|Strg}}+{{Taste|C}} drücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Druck einer beliebigen Taste laufen viele Statusmeldungen durch das Terminal. Wenn am Ende der Statusmeldungen …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 =PROGRESS REPORT==== 29-Apr-2009::12:04:39 ===&lt;br /&gt;
         application: ejabberd&lt;br /&gt;
          started_at: ejabberd@localhost&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… steht (Datum variiert natürlich), wurde der Server erfolgreich gestartet. Dies kann zudem auch mittels [[nmap]] auf den Host überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|nmap xmpp.example.org|[…] &lt;br /&gt;
PORT     STATE    SERVICE&lt;br /&gt;
[…] &lt;br /&gt;
5222/tcp open     unknown&lt;br /&gt;
5280/tcp open     unknown}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Port 5222/tcp wird von XMPP für die Kommunikation verwendet. Port 5280/tcp wird vom Administrations-Webinterface verwendet. Sollten die beiden Ports nicht in der Portliste von nmap erscheinen, so muss die Firewall so konfiguriert werden, dass diese Ports weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Live-Test auf dem Server kann dann mittels zweimal {{Taste|Strg}}+{{Taste|C}} beendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Server nun leider nicht mehr über systemd starten, da dieser Probelauf bereits wichtige Dateien als der User angelegt hat, der diesen Test ausgeführt hat. Der User, als der der ejabberd jedoch normalerweise läuft, hat dann leider keine Rechte mehr auf diese Dateien zuzugreifen. Nachdem dieser Test erfolgreich durchgeführt wurde, sollte man die Rechte in {{ic|/var/log/ejabberd}} und {{ic|/var/lib/ejabberd}} überprüfen; der User {{ic|ejabberd}} benötigt hier Lese- und Schreibrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann entweder mittels {{ic|ejabberdctl start}}, dem Ausführen von {{ic|systemctl start ejabberd}}, oder einem Neustart des Systems, wenn zuvor {{ic|systemctl enable ejabberd}} eingegeben wurde, der XMPP-Server gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== User anlegen ==&lt;br /&gt;
Zuerst sollte nun über {{ic|ejabberdctl}} der Administrations-Nutzer angelegt werden. Dieser ist nötig, um auf das Web-Interface zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Passwörter mit dieser Methode in Plaintext in der Bash-History angezeigt werden, sollte man diese entweder vorher deaktivieren, hinterher löschen, oder das Passwort auf etwas unkritisches stellen und die Nutzer zum Ändern des Passwortes auffordern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ejabberdctl register root xmpp.example.org adminpasswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere User werden im selben Stil angelegt, man kann sich das Anlegen mehrerer User-Accounts allerdings vereinfachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 for USER in frank dirk anton susanne michael andreas jana martina&lt;br /&gt;
 do&lt;br /&gt;
   ejabberdctl register $USER xmpp.example.org changeme&lt;br /&gt;
 done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels dieses Scripts werden mehrere User gleichzeitig angelegt. Allen Usern wird das Passwort {{ic|changeme}} zugewiesen. Geändert werden kann das Passwort wahlweise durch den Administrator im Webinterface, oder von den jeweiligen Benutzern selbst über die Funktionen des von ihnen verwendeten Clients.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte man die externe Registrierung nicht deaktiviert haben, ist es nicht nötig, weitere User über das Administrationstool anzulegen. Zudem kann in einem solchen Fall der administrative Account ebenfalls direkt über einen Client angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei deaktivierter externer Anmeldung lieber grafisch arbeitet, kann man die User auch über die Weboberfläche anlegen, nachdem der administrative User angelegt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weboberfläche ===&lt;br /&gt;
Die Weboberfläche ist unter der Adresse {{ic|&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://xmpp.example.org:5280/admin&amp;lt;/nowiki&amp;gt;}} zu erreichen. Als Nutzername muss der &#039;&#039;Jabber Identifier&#039;&#039; (JID) des Administrations-Users verwendet werden, das Passwort ist jenes, das beim Anlegen des User-Accounts verwendet wurde. Also beispielsweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Username: root@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
* Passwort: adminpasswort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwaltung des Servers erfolgt an zwei Stellen. Zum Einen gibt es die generelle Verwaltung, diese umfasst alle direkt erreichbaren Menüpunkte. Zum Anderen gibt es die spezielle Server-Verwaltung. Diese Befindet sich unter „Virtuelle Hosts“. Dort wählt man Namen des Hosts aus, dessen Einstellungen man bearbeiten möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ejabberd-webinterface.png|thumb|Das Administrations-Webinterface von ejabberd direkt nach dem Einloggen]]&lt;br /&gt;
Man befindet sich durch die Auswahl des Hostnamens in einem Unter-Konfigurationsinterface. Hier können alle hostbezogenen Einstellungen vorgenommen werden. Mit einem Klick auf den Hostnamen über dem Menü gelangt man wieder zur Startseite der Host-Konfiguration, mit einem Klick auf den Header des Administrationsinterfaces gelangt man zurück zum Gesamt-Konfigurationsinterface.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nachfolgend immer vom Unter-Konfigurationsinterface ausgegangen. Änderungen, die über die Web-Oberfläche vorgenommen werden, bedürfen keines Neustarts des Services.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Userverwaltung ====&lt;br /&gt;
Über den Punkt „Benutzer“ gelangt man in die User-Verwaltung. Hier werden alle registrierten User-Accounts inklusive letztem Anmeldedatum des Nutzers angezeigt, zudem können hier weitere Accounts angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch einen Klick auf die JID eines Nutzers kann man weitere Einstellungen vornehmen und man bekommt zudem detaillierte Informationen über den Account. So kann man hier das Passwort ändern, sieht die Offline-Nachrichten-Informationen des Users, und kann sich zudem die Kontaktliste anzeigen lassen, und diese auch bearbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Menüpunkt „Angemeldete Benutzer“ zeigt alle derzeit aktiven Benutzer auf dem Server. Ein Klick auf die JID führt zur selben User-Informations-Seite, wie unter „Benutzer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Automatische Kontaktliste ====&lt;br /&gt;
Die automatische Verteilung der Kontaktliste wird über den Menüpunkt „Gruppen der gemeinsamen Kontaktliste“ verwaltet. Zuerst sollte man eine Gruppe {{ic|Alle}} anlegen. In diese Gruppe werden per Alias alle Benutzer eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit einem Klick auf {{ic|Alle}} wird diese Gruppe geöffnet. Hier können nun weitere Einstellungen vorgenommen werden. „Name“ und „Beschreibung“ sind frei wählbar. In das Feld „Mitglieder“ muss nun der Alias {{ic|@all@}} für alle User eingefügt werden. Damit gehören alle User dieser Gruppe an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat man zwei Möglichkeiten. Im Abschnitt „Angezeigte Gruppen“ kann man nun entweder „Alle“ reinschreiben, oder man definiert hier weitere Gruppen, und lässt „Alle“ weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Autoroster-Beispiel ====&lt;br /&gt;
Der Aufteilung in Gruppen sind keine Grenzen gesetzt. So könnte man zum Beispiel in einem Unternehmen Gruppen je Abteilung anlegen. Für das Beispiel werden zwei Zusatz-Gruppen angelegt, um die Kontaktliste in Männer und Frauen zu trennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird zunächst eine Gruppe „Alle“ angelegt. In das „Mitglieder“-Feld wird der Alias {{ic|@all@}} geschrieben. „Angezeigte Gruppen“ wird mit {{ic|Männer}} und {{ic|Frauen}} gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird nun eine Gruppe {{ic|Männer}} angelegt. „Mitglieder“ enthält hier nun keinen Alias mehr, sondern eine Liste der Benutzer, die dieser Gruppe angehören sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 andreas@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
 anton@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
 dirk@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
 frank@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
 michael@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Feld „Angezeigte Gruppen“ bleibt vorerst leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der selbe Vorgang wird nun auch für die Gruppe „Frauen“ ausgeführt, diesmal werden in das „Mitglieder“-Feld nur die Useraccounts der weiblichen Nutzer eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 jana@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
 martina@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
 susanne@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bestehen drei Gruppen. In der Gruppe „Alle“ sind durch den Alias {{ic|@all@}} alle User Mitglied. In der Gruppe „Frauen“ sind nur die User-Accounts der weiblichen Nutzer Mitglied, und in der Gruppe „Männer“ nur die User-Accounts der männlichen Nutzer. Dadurch, dass in der Gruppe „Alle“ als „Angezeigte Gruppen“, die Gruppen „Männer“ und „Frauen“ definiert wurden, werden allen Usern, die in der Gruppe „Alle“ sind, diese beiden Gruppen angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Änderungen an der Shared-Roster-Funktion werden automatisch an die Clients weitergeleitet und sind in den Clients nahezu in Echtzeit nachvollziehbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sei es so, dass für männliche Nutzer und für weibliche Nutzer getrennt Assistenz-Systeme eingerichtet werden sollen, die könnten zum Beispiel User-Accounts für Bots sein. Da die Kontaktliste aber kompakt gehalten werden soll, sollen die jeweiligen Assistenz-Systeme nur der entsprechenden Gruppe sichtbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Ejabberd_pidgin_maenner.png|thumb|Gruppen-Anzeige des Users {{ic|dirk@xmpp.example.org}} in Pidgin]]&lt;br /&gt;
Man legt nun für die Assistenz-Systeme jeweils eigene Gruppen an, und fügt die User diesen Gruppen hinzu. Sei die Assistenz-Gruppe für Männer {{ic|MA}} und für Frauen {{ic|FA}}. Die User seien {{ic|ma1}} bis {{ic|ma3}}, bzw. {{ic|fa1}} bis {{ic|fa3}}. So werden zwei Gruppen erzeugt, und diesen die jeweiligen Mitglieder hinzugefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* MA&lt;br /&gt;
** ma1@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
** ma2@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
** ma3@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* FA&lt;br /&gt;
** fa1@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
** fa2@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
** fa3@xmpp.example.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun wird die Gruppe „Männer“ geöffnet. In das noch leere Feld „Angezeigte Gruppen“ wird nun der Name der Männer-Assistenz-Gruppe {{ic|MA}} hineingeschrieben, und das Ganze bestätigt. In der Gruppe „Frauen“ wird analog dazu {{ic|FA}} in das Feld geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So sehen Mitglieder der Gruppe „Männer“ nur die Gruppe {{ic|MA}}. Mitglieder der Gruppe „Frauen“ sehen hingegen nur die Gruppe {{ic|FA}}. Würde man die Gruppen {{ic|MA}} und {{ic|FA}} als angezeigte Gruppe in der „Alle“-Gruppe hinzufügen, würden alle User diese Gruppen sehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== User-Zuordnung ====&lt;br /&gt;
Soll im obigen Beispiel der User {{ic|dirk@xmpp.example.org}}, obwohl er in der Männer-Gruppe ist, das Assistenz-System {{ic|FA2@xmpp.example.org}} direkt sehen können, so ist unter „Benutzer“ auf {{ic|dirk@xmpp.example.org}} zu klicken. Auf der User-Informationsseite ist dann unter „Kontaktliste“ die JID {{ic|fa2@xmpp.example.org}} hinzuzufügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollte man diesen Vorgang für {{ic|fa2@xmpp.example.org}} wiederholen, und dort {{ic|dirk@xmpp.example.org}} zur Kontaktliste hinzufügen. Allerdings sollte ein Assistenz-System wie ein Bot die Authorisierung selbständig durchführen, so dass dies im Normalfall nicht nötig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so hinzugefügte User erscheint im Client dann unter keiner Gruppe, bzw. in Pidgin unter der generischen Gruppe „Buddys“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Transports ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Psi_services_directory.png|thumb|ICQ im Diensteverzeichnis, angezeigt in [[Psi]]s „Service Discovery“-Fenster]]&lt;br /&gt;
Mit ejabberd ist es möglich, auch andere Messaging-Dienste zu verwenden. Dies geschieht mit Hilfe von &#039;&#039;Transports&#039;&#039;. Transports sind Zusatzprogramme, mittels derer ein XMPP-Server fähig ist, auch als Server für andere Messaging-Dienste benutzt werden zu können. Es gibt für alle gängigen Dienste Transports. Für dieses Beispiel wird der Transport für ICQ installiert und konfiguriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Installation ===&lt;br /&gt;
Der Transport für ICQ heißt &#039;&#039;pyicqt&#039;&#039; und muss aus dem {{ic|community}}-Repository installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S pyicqt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pyicqt muss dann noch aktiviert und gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable pyicqt&lt;br /&gt;
 systemctl start pyicqt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob der Transport schon läuft, oder nicht, wenn ejabberd gestartet wird, ist nicht von Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfiguration pyicqt ===&lt;br /&gt;
Nach der Installation sollte aus Sicherheitsgründen ein Schlüsselwort gesetzt werden. Dies wird in der Datei {{ic|/etc/ejabberd/pyicq.xml}} konfiguriert. In diesem Fall wird {{ic|key}} als Schlüsselwort verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;secret&amp;gt;key&amp;lt;/secret&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich muss in dieser Datei noch der Host eingestellt werden, unter dem der XMPP-Transport erreichbar sein soll. Dieser Host muss über das DNS auflösbar sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;lt;jid&amp;gt;icq.xmpp.example.org&amp;lt;/jid&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es können noch weitere Einstellungen vorgenommen werden: So kann in der Zeile {{ic|port}} zum Beispiel der Verbindungs-Port angegeben werden, über den der Transport erreichbar ist. Auch können unter {{ic|icqPort}} und {{ic|icqServer}} die Konfiguration der ICQ-Seitigen Einstellungen vorgenommen werden. Für alle Einstellungen wurden sinnvolle Standardwerte gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfiguration ejabberd ===&lt;br /&gt;
Der ICQ-Transport muss ejabberd noch in der Datei {{ic|/etc/ejabberd/ejabberd.cfg}} hinzugefügt werden, so dass dieser den ICQ-Dienst anbieten kann. Im Abschnitt {{ic|LISTENING PORTS}} wird ein neuer Eintrag erstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 {5347, ejabberd_service, [&lt;br /&gt;
    {access, all},&lt;br /&gt;
    {hosts,&lt;br /&gt;
      [&amp;quot;icq.xmpp.example.org&amp;quot;],&lt;br /&gt;
      [{password, &amp;quot;key&amp;quot;}]&lt;br /&gt;
    }&lt;br /&gt;
 ]},&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Starten ===&lt;br /&gt;
Danach muss ejabberd (neu) gestartet werden. Ebenfalls muss pyicqt gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ejabberdctl start&lt;br /&gt;
 systemctl start pyicqt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, kann man auch erst pyicqt starten, und danach ejabberd mittels {{ic|ejabberdctl live}} in den Live-Modus versetzen, um eventuell auftretende Fehler direkt sehen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[iptables]]&lt;br /&gt;
* [[XMPP]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von XMPP-Software]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ejabberd.im/ Community-Site des ejabberd] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://www.process-one.net/en/ejabberd/ Kommerzieller Support vom Anbieter] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://xmpp.org/ Website der XMPP-Standards-Founddation] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://web.jabber.ccc.de/ XMPP-Server des CCC] {{sprache|de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Services]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Netzwerk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:XMPP]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Server]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Cpupower&amp;diff=18949</id>
		<title>Cpupower</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Cpupower&amp;diff=18949"/>
		<updated>2016-05-20T15:20:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Kernelmodule */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:cpupower}}{{righttoc}}&lt;br /&gt;
Bei cpupower (ehemals cpufrequtils) handelt es sich um eine Sammlung kleiner, nützlicher Werkzeuge welche die Skalierung von Frequenz und Spannung moderner Prozessoren möglich macht, um so eine geringere Abwärme und einen geringeren Stromverbrauch hervorzurufen. Dahinter steht ein Prinzip, welches die Frequenz des Prozessors abhängig von der momentan benötigten Leistung entweder erhöht oder absenkt. Diese Technik ist insbesondere für Notebookbesitzer interessant, um so eine längere und gleichzeitig schonendere Akkunutzung zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Installation|repo=community|paket=cpupower}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfiguration ==&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Alle Werte sind als Beispiel anzusehen und können nicht zwangsläufig auf das eigene System übernommen werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kernelmodule ===&lt;br /&gt;
Die Grundlage für &#039;&#039;cpupower&#039;&#039; bilden Kernelmodule, die Informationen über die möglichen Frequenzen bereitstellen und den Prozessor bei bedarf herunter- oder hochtakten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst muss das Modul &#039;&#039;acpi-cpufreq&#039;&#039; geladen werden, dass die Informationen über den Prozessor bereitstellt. Für ältere Intel Prozessoren werden noch zusätzlich die Module &#039;&#039;p4-clockmod&#039;&#039; oder &#039;&#039;speedstep-centrino&#039;&#039;, für AMD Prozessoren die Module &#039;&#039;powernow-k6&#039;&#039;, &#039;&#039;powernow-k7&#039;&#039; oder &#039;&#039;powernow-k8&#039;&#039; benötigt.&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Das Modul &#039;&#039;powernow-k8&#039;&#039; unterstützt auch die neueren AMD Prozessoren, wie Phenom usw..}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun müssen die nötigen Module geladen werden, bei Intel/VIA beispielsweise:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei VIA C7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 modprobe e_powersaver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem AMD Prozessor wird alternativ &#039;&#039;powernow-k8&#039;&#039; geladen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 modprobe powernow-k8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die Module beim Systemstart automatisch geladen werden, müssen Dateien in {{ic|/etc/modules-load.d/}} angelegt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|vim /etc/modules-load.d/acpi-cpufreq.conf|&lt;br /&gt;
acpi-cpufreq}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ auch wieder für einen AMD Prozessor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|vim /etc/modules-load.d/powernow-k8.conf|&lt;br /&gt;
powernow-k8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun lassen sich mit folgendem Befehl detaillierte Informationen, darunter auch die zulässigen Frequenzen, zum eigenen Prozessor abrufen:&lt;br /&gt;
 cpupower frequency-info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese sieht beispielsweise für einen Core 2 Duo T7250 derart aus:&lt;br /&gt;
 cpufrequtils 004: cpufreq-info (C) Dominik Brodowski 2004-2006&lt;br /&gt;
 Bitte melden Sie Fehler an cpufreq@lists.linux.org.uk.&lt;br /&gt;
 analysiere CPU 0:&lt;br /&gt;
   Treiber: acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
   Folgende CPUs können nur gleichzeitig ihre Frequenz variieren: 0 1&lt;br /&gt;
   Hardwarebedingte Grenzen der Taktfrequenz: 800 MHz - 2.00 GHz&lt;br /&gt;
   mögliche Taktfrequenzen: 2.00 GHz, 2.00 GHz, 1.60 GHz, 1.20 GHz, 800 MHz&lt;br /&gt;
   mögliche Regler: performance&lt;br /&gt;
   momentane Taktik: die Frequenz soll innerhalb 800 MHz und 2.00 GHz.&lt;br /&gt;
                     liegen. Der Regler &amp;quot;performance&amp;quot; kann frei entscheiden,&lt;br /&gt;
                     welche Taktfrequenz innerhalb dieser Grenze verwendet wird.&lt;br /&gt;
   momentane Taktfrequenz ist 2.00 GHz  (verifiziert durch Nachfrage bei der Hardware).&lt;br /&gt;
 analysiere CPU 1:&lt;br /&gt;
   Treiber: acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
   Folgende CPUs können nur gleichzeitig ihre Frequenz variieren: 0 1&lt;br /&gt;
   Hardwarebedingte Grenzen der Taktfrequenz: 800 MHz - 2.00 GHz&lt;br /&gt;
   mögliche Taktfrequenzen: 2.00 GHz, 2.00 GHz, 1.60 GHz, 1.20 GHz, 800 MHz&lt;br /&gt;
   mögliche Regler: performance&lt;br /&gt;
   momentane Taktik: die Frequenz soll innerhalb 800 MHz und 2.00 GHz.&lt;br /&gt;
                     liegen. Der Regler &amp;quot;performance&amp;quot; kann frei entscheiden,&lt;br /&gt;
                     welche Taktfrequenz innerhalb dieser Grenze verwendet wird.&lt;br /&gt;
   momentane Taktfrequenz ist 2.00 GHz  (verifiziert durch Nachfrage bei der Hardware).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozessor Governors ===&lt;br /&gt;
Governors können als vordefinierte Schemas angesehen werden, unter welchen Umständen der Prozessor herunter- und hochgetaktet wird. Sie sind Kernelmodule, die, wenn gewünscht, auch alle geladen werden können. Die Governors &amp;lt;code&amp;gt;cpufreq_ondemand&amp;lt;/code&amp;gt; und &amp;lt;code&amp;gt;cpufreq_performance&amp;lt;/code&amp;gt; sind bereits in den Kernel eingebaut und brauchen deshalb nicht extra als Module geladen zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Governors sind verfügbar:&lt;br /&gt;
{|border=&amp;quot;2&amp;quot;&lt;br /&gt;
| performance (Voreinstellung) || fest in den Kernel einkompiliert und stellt den Prozessor auf die höchste Frequenz.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| cpufreq_ondemand (empfohlen) || taktet den Prozessor je nach Systemlast herauf und herunter, ist bereits in den Kernel kompiliert.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| cpufreq_conservative || ähnlich wie ondemand, aber Änderungen der Taktrate sind seltener&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| cpufreq_powersave || stellt den Prozessor auf die niedrigste Frequenz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun müssen die gewünschten Kernelmodule geladen werden:&lt;br /&gt;
 modprobe cpufreq_conservative&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit sie auch beim Systemstart geladen werden, müssen auch für sie Dateien in {{ic|/etc/modules-load.d}} angelegt werden:&lt;br /&gt;
{{hc|vim /etc/modules-load.d/cpufreq_conservative.conf|&lt;br /&gt;
cpufreq_conservative}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welcher &#039;&#039;Governor&#039;&#039; dann die Kontrolle übernimmt, kann mit&lt;br /&gt;
 cpupower frequency-set -g conservative&lt;br /&gt;
eingestellt werden. Diese Einstellung geht nach einem Neustart verloren, daher kann sie mit dem cpufreq Daemon beim Systemstart gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== cpupower Daemon ===&lt;br /&gt;
Nun muss die /etc/default/cpupower angepasst werden. Darin können der &#039;&#039;Governor&#039;&#039; und die minimale und höchste Prozessorfrequenz eingestellt werden.&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Die Angaben zu den Frequenzen können auskommentiert werden, da sie automatisch erkannt werden sollten.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #configuration for cpufreq control&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # valid governors:&lt;br /&gt;
 #  ondemand, performance, powersave,&lt;br /&gt;
 #  conservative, userspace&lt;br /&gt;
 governor=&amp;quot;conservative&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # valid suffixes: Hz, kHz (default), MHz, GHz, THz&lt;br /&gt;
 #min_freq=&amp;quot;1.0GHz&amp;quot;&lt;br /&gt;
 #max_freq=&amp;quot;2.1GHz&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun kann der Daemon gestartet werden:&lt;br /&gt;
 systemctl start cpupower&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit der Daemon beim Systemstart geladen wird, muss dies Systemd mitgeteilt werden:&lt;br /&gt;
 systemctl enable cpupower&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend kann die Prozessorfrequenz mit&lt;br /&gt;
 cat /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 cpupower frequency-info&lt;br /&gt;
bzw. in Echtzeit mit &lt;br /&gt;
 watch grep \&amp;quot;cpu MHz\&amp;quot; /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
überprüft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Probleme ==&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eventuell hier noch bekannte Probleme mit eintragen:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige AM2/AM2+ Boards:&lt;br /&gt;
* Deaktivierung des AM2-Boost.&lt;br /&gt;
* C&amp;amp;Q muss im BIOS aktiviert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Intel Pentium Prozessoren:&lt;br /&gt;
*Bugs im BIOS verhindern Speedstep-Funktionalität&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
VMWare Server 2.0:&lt;br /&gt;
* Falsche Angabe des Taktes ( Bsp.: 500 GHz )&lt;br /&gt;
* Träges Verhalten bei aktiven C&amp;amp;Q&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.kernel.org/pub/linux/utils/kernel/cpufreq/ cpufrequtils Website] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energieverwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18948</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18948"/>
		<updated>2016-05-20T15:17:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Weitere Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schließt man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnten noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus OpenOffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excel-Alternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkeregler und unterstütz die Bedienung des Players via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin, um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiert wird es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apples iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren. Sie basiert auf dem mächtigen GStreamer Media Framework.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl von Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat-Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach Folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Benutzer sollen das Programm leicht bedienen und Disks einfach, schnell und komfortabel erstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und wurde im KDE-Stil entworfen. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b erfolgt im Hintergrund über die Kommandozeilen-Programme cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardware-Unterstützung aufgrund  aktueller Kernel tendenziell besser gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Sie kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Ist sie erst einmal eingerichtet, funktioniert sie aber ebenfalls zuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einrichtung liest man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die gespeicherten Medien kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Medien; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neuer SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop-Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System, kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit dem Paketmanager pacman installiert. Eine detaillierte Beschreibung findet man unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Informationen und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, die Seite mit häufig gestellten Fragen [[FAQ]] durchsuchen, zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Folgendes könnte interessant sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy, alles zum Noch-Schöner-Machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18947</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18947"/>
		<updated>2016-05-20T15:15:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Weitere Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schließt man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnten noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus OpenOffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excel-Alternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkeregler und unterstütz die Bedienung des Players via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin, um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiert wird es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apples iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren. Sie basiert auf dem mächtigen GStreamer Media Framework.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl von Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat-Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach Folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Benutzer sollen das Programm leicht bedienen und Disks einfach, schnell und komfortabel erstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und wurde im KDE-Stil entworfen. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b erfolgt im Hintergrund über die Kommandozeilen-Programme cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardware-Unterstützung aufgrund  aktueller Kernel tendenziell besser gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Sie kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Ist sie erst einmal eingerichtet, funktioniert sie aber ebenfalls zuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einrichtung liest man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die gespeicherten Medien kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Medien; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neuer SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop-Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System, kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit dem Paketmanager pacman installiert. Eine detaillierte Beschreibung findet man unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Informationen und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Folgendes könnte interessant sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy, alles zum Noch-Schöner-Machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18946</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18946"/>
		<updated>2016-05-20T15:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Arch Build System */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schließt man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnten noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus OpenOffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excel-Alternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkeregler und unterstütz die Bedienung des Players via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin, um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiert wird es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apples iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren. Sie basiert auf dem mächtigen GStreamer Media Framework.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl von Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat-Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach Folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Benutzer sollen das Programm leicht bedienen und Disks einfach, schnell und komfortabel erstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und wurde im KDE-Stil entworfen. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b erfolgt im Hintergrund über die Kommandozeilen-Programme cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardware-Unterstützung aufgrund  aktueller Kernel tendenziell besser gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Sie kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Ist sie erst einmal eingerichtet, funktioniert sie aber ebenfalls zuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einrichtung liest man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die gespeicherten Medien kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Medien; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neuer SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop-Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System, kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit dem Paketmanager pacman installiert. Eine detaillierte Beschreibung findet man unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18945</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18945"/>
		<updated>2016-05-20T15:12:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* USB Memory Sticks / Festplatten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schließt man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnten noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus OpenOffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excel-Alternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkeregler und unterstütz die Bedienung des Players via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin, um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiert wird es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apples iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren. Sie basiert auf dem mächtigen GStreamer Media Framework.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl von Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat-Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach Folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Benutzer sollen das Programm leicht bedienen und Disks einfach, schnell und komfortabel erstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und wurde im KDE-Stil entworfen. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b erfolgt im Hintergrund über die Kommandozeilen-Programme cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardware-Unterstützung aufgrund  aktueller Kernel tendenziell besser gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Sie kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Ist sie erst einmal eingerichtet, funktioniert sie aber ebenfalls zuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einrichtung liest man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die gespeicherten Medien kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Medien; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neuer SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop-Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18944</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18944"/>
		<updated>2016-05-20T15:09:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Digitale Kameras */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schließt man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnten noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus OpenOffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excel-Alternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkeregler und unterstütz die Bedienung des Players via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin, um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiert wird es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apples iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren. Sie basiert auf dem mächtigen GStreamer Media Framework.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl von Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat-Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach Folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Benutzer sollen das Programm leicht bedienen und Disks einfach, schnell und komfortabel erstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und wurde im KDE-Stil entworfen. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b erfolgt im Hintergrund über die Kommandozeilen-Programme cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardware-Unterstützung aufgrund  aktueller Kernel tendenziell besser gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Sie kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Ist sie erst einmal eingerichtet, funktioniert sie aber ebenfalls zuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einrichtung liest man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die gespeicherten Medien kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Medien; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18943</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18943"/>
		<updated>2016-05-20T15:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Nützliche Anwendungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schließt man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnten noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus OpenOffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excel-Alternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkeregler und unterstütz die Bedienung des Players via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin, um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiert wird es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apples iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren. Sie basiert auf dem mächtigen GStreamer Media Framework.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl von Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat-Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach Folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Benutzer sollen das Programm leicht bedienen und Disks einfach, schnell und komfortabel erstellen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und wurde im KDE-Stil entworfen. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b erfolgt im Hintergrund über die Kommandozeilen-Programme cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardware-Unterstützung aufgrund  aktueller Kernel tendenziell besser gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Sie kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Ist sie erst einmal eingerichtet, funktioniert sie aber ebenfalls zuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Einrichtung liest man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18942</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18942"/>
		<updated>2016-05-20T14:44:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* PC-Lautsprecher abstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schließt man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18941</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18941"/>
		<updated>2016-05-20T14:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Runterfahren mittels des Powerknopfes */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht herunterfährt, wenn der Powerknopf betätigt wird, siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18940</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18940"/>
		<updated>2016-05-20T14:43:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Weitere Verbesserungen für Notebooks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Informationen über Arch Linux auf verschiedenen Laptops können hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18939</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18939"/>
		<updated>2016-05-20T14:41:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* CPU Frequenz Skalierung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu vermindern. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System, bei Laptops und Netbooks zudem zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen, mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU, die mit 2Ghz läuft, sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft, kann geprüft werden, ob die entsprechenden Module geladen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist, kann dies nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit dieses Modul auch nach einem Neustart funktioniert, kann man unter /etc/modules-load.d/ eine neue Datei anlegen, z. B. moduleladen.conf, und folgenden Eintrag dort hinzufügen:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18938</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18938"/>
		<updated>2016-05-20T14:36:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer, die auf eine höher liegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welches die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulässt. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von ALSA erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muss in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern, kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detaillierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18937</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18937"/>
		<updated>2016-05-20T14:32:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Der LXDE Desktop */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um LXDE zu starten, könnte die Datei so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als Root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet.&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18936</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18936"/>
		<updated>2016-05-20T14:30:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Der Xfce Desktop */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten, mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen, ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht. Falls ja, dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standardmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18935</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18935"/>
		<updated>2016-05-20T14:25:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Der Gnome Desktop */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl werden Gnome und seine Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel startet Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18934</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18934"/>
		<updated>2016-05-20T14:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um grafische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mithilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgendem Befehl installiert man die dafür notwendigen Basis-Pakete:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Grafikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welchen Treiber man braucht, bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beachte: Der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der allgemeinste und sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für das Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, besteht auch die Möglichkeit, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren. Xorg lädt dann selbst den passenden Treiber.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren, kann dieser auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keyboard.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keyboard.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden, können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für eine deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues Login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild mit einer Uhr und einem Terminal angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detaillierte Anleitung zum Xorg Server findet man hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen, wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss Folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der ~/.xinitrc ändern oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anmerkung: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muss man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18933</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18933"/>
		<updated>2016-05-20T14:00:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Automatische Zeiteinstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit, die der Linuxkernel gerade hat (nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Herunterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung: Werden mehrere Betriebssysteme benutzt, sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18932</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18932"/>
		<updated>2016-05-20T13:57:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Cronjobs ausführen lassen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen sogenannte Cronjobs an. Das sind Befehle, die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18931</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18931"/>
		<updated>2016-05-20T13:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Weitere notwendige Dienste */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll, einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18930</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18930"/>
		<updated>2016-05-20T13:54:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Tägliche Arbeiten sollten nicht mit dem Root-Account gemacht werden, da dieser für administrative Aufgaben vorgesehen ist und ein Arbeiten damit gefährlich sein kann. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Beachte, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Root-Rechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer Root-Rechte bekommt, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und des Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben, kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18929</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18929"/>
		<updated>2016-05-20T13:48:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Die Schönheit des Rolling Release */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus. So ist man z.B. gut beraten, sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten, die dabei auftreten könnten, zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert, die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren, um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel ein größeres Update erfährt, werden Module, wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig), unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18928</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18928"/>
		<updated>2016-05-20T13:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Regelmäßiges Aktualisieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellen. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich, vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder an einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem, also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen u.v.m.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download von Paketen enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18927</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18927"/>
		<updated>2016-05-20T13:29:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Netzwerk erneut herstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt, wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039;, mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD, mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18926</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18926"/>
		<updated>2016-05-20T13:27:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Arch Linux neu booten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluss das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen, z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18925</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18925"/>
		<updated>2016-05-20T13:26:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Installation des GRUB Bootloaders */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein Syslinux Bootloader installiert wurde, kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird, benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18924</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18924"/>
		<updated>2016-05-20T13:24:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Installation des syslinux Bootloader */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll, so kann dieser jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll, so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muss das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man die LABEL-Partitionsbezeichnung bevorzugt:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief, kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt, von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel, um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten, wie z. B. /dev/sda1, unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18923</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18923"/>
		<updated>2016-05-20T13:20:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* /etc/pacman.d/mirrorlist */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor den Servern in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor {{ic|1=Server =}} . (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18922</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18922"/>
		<updated>2016-05-20T13:16:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Systemkonfiguration */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen, im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muss nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am Anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu empfehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locale.conf kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normalfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das [multilib]-Repository verwenden zu können, muss es zunächst geladen werden. Tut man dies nicht, wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib]-Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am besten entfernt man vor einigen Zeilen von Server in deiner Nähe die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18921</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18921"/>
		<updated>2016-05-20T13:01:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Das Basissystem installieren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist, die Zeilen zu löschen, die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen, bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+o, danach nano mit Strg+x verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base und (optional) base-devel komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich, {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei, in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein (vgl. obige Beschreibung):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Sie sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neu installierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18920</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18920"/>
		<updated>2016-05-20T12:54:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Netzwerkverbindung herstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut, falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird, so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann Folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist, kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes WLAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes WLAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des WLANs. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein WLAN handeln, das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechsle auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-WLAN mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
Starten des WLAN-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18919</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18919"/>
		<updated>2016-05-20T12:44:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Einbinden weiterer Partitionen (Optional) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen, z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten diese jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18918</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18918"/>
		<updated>2016-05-20T12:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Swap-Partition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition für den Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, da sonst Letzteres nicht hineinpasst. Wenn also 4 GB physisches RAM zur Verfügung stehen, muss hierfür auch mindestens ein 4 GB Swap-Partition angelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18917</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18917"/>
		<updated>2016-05-20T12:38:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Gewöhnliche Partition */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. Für die boot-Partition ist die Auswahl also eingeschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18916</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18916"/>
		<updated>2016-05-20T12:36:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Partitionierung der Festplatte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten, ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muss man wissen, welche Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen sind.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per BIOS (oder auch Legacy-boot genannt): Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (z. B. Grub oder Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Soll eine GPT-Partitionstabelle angelegt und Grub als Bootloader benutzt werden, wird zusätzlich noch eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei einer MSDOS-Partitionstabelle und dem Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für eine MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschriebene Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden: https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18915</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18915"/>
		<updated>2016-05-20T12:26:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Starten mit der Arch-Linux CD */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte vom betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden, ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; Yes“ sehen. Bei &#039;&#039;Yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurück navigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken bestehen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten, können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muß man wissen was man für Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per Bios oder auch Legacy-boot genannt: Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (Grub Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Sollte eine GPT-Partitionstabelle angelegt werden und Grub als Bootloader benutzt werden, wird noch zusätzlich eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei MSDOS-Partitionstabelle und Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschrieben Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden:  https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18914</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18914"/>
		<updated>2016-05-20T12:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* ISO-Abbild auf USB-Stick */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ . Entpacken und starten.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auswählen des Arch .img Images und des USB-Sticks. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muß man wissen was man für Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per Bios oder auch Legacy-boot genannt: Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (Grub Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Sollte eine GPT-Partitionstabelle angelegt werden und Grub als Bootloader benutzt werden, wird noch zusätzlich eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei MSDOS-Partitionstabelle und Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschrieben Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden:  https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18913</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18913"/>
		<updated>2016-05-20T12:13:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Das neueste ISO-Abbild beziehen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Beachte, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailliert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergleichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Beachte: Alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-ISO-Images von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Herunterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ .Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muß man wissen was man für Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per Bios oder auch Legacy-boot genannt: Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (Grub Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Sollte eine GPT-Partitionstabelle angelegt werden und Grub als Bootloader benutzt werden, wird noch zusätzlich eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei MSDOS-Partitionstabelle und Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschrieben Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden:  https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18912</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18912"/>
		<updated>2016-05-20T12:06:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* ISO-Abbild auf CD brennen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergeichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme, wobei der Pfad des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit derjenigen der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Zur Beachtung, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-Isoimages von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ .Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muß man wissen was man für Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per Bios oder auch Legacy-boot genannt: Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (Grub Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Sollte eine GPT-Partitionstabelle angelegt werden und Grub als Bootloader benutzt werden, wird noch zusätzlich eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei MSDOS-Partitionstabelle und Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschrieben Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden:  https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18911</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18911"/>
		<updated>2016-05-20T12:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Willkommen bei Arch! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas Wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergeichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme wobei der Pfard des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit der, auf der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Zur Beachtung, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-Isoimages von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ .Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muß man wissen was man für Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per Bios oder auch Legacy-boot genannt: Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (Grub Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Sollte eine GPT-Partitionstabelle angelegt werden und Grub als Bootloader benutzt werden, wird noch zusätzlich eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei MSDOS-Partitionstabelle und Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschrieben Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden:  https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18910</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=18910"/>
		<updated>2016-05-20T11:56:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Teacher4711: /* Willkommen bei Arch! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich, im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergeichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme wobei der Pfard des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit der, auf der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Zur Beachtung, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-Isoimages von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runterladen des Programms von http://sourceforge.net/projects/win32diskimager/ .Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Betriebssystem zu laden. Entsprechend muß man wissen was man für Partitionen und welche Partitionstabelle zu benutzen ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per Bios oder auch Legacy-boot genannt: Es kann eine MSDOS-Partitionstabelle oder eine GPT-Partitionstabelle benutzt werden. Es wird dazu ein Bootmanager benötigt, (Grub Syslinux).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Booten per UEFI: Neuere Rechner booten per UEFI. Dazu ist eine GPT-Partitionstabelle erforderlich. Es wird zusätzlich eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI Installation]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Sollte eine GPT-Partitionstabelle angelegt werden und Grub als Bootloader benutzt werden, wird noch zusätzlich eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei MSDOS-Partitionstabelle und Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das gesamte System verschlüsselt werden, sollte die Schritt-für-Schritt-Anleitung [[Systemverschlüsselung mit dm-crypt]] befolgt werden. Allgemeine Informationen zum de-facto-Standard der Verschlüsselung auf Blockebene können auf [[dm-crypt]] nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschrieben Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden:  https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Für die Netzwerkverbindung sind 3 Arten von Netzwerkverbindungen möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) über einen Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabelgebunden (LAN) mit DSL Modem ohne Router,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Kabellose Verbindung (WLAN) Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2).&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses als kabelgebundene Netzwerkverbindung (LAN) mit Router per DHCP möglich ist.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung:&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
 PING www.archlinux.de (144.76.107.12) 56(84) bytes of data.&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=1 ttl=50 time=19.6 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=2 ttl=50 time=19.5 ms&lt;br /&gt;
 64 bytes from allison.archlinux.de (144.76.107.12): icmp_seq=3 ttl=50 time=30.6 ms&lt;br /&gt;
 --- www.archlinux.de ping statistics ---&lt;br /&gt;
 3 packets transmitted, 3 received, 0% packet loss, time 2001ms&lt;br /&gt;
 rtt min/avg/max/mdev = 19.555/23.312/30.687/5.216 ms&lt;br /&gt;
Die Ausgabe ..3 received, 0% packet loss..bedeutet, dass 3 Datenpakete empfangen wurden und keines davon verloren ging.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so konnte die Netzwerkverbindung nicht hergestellt werden. Es kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Auf eine weitere Konsole wechseln mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit wifi-menu&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mit der einfachsten Methode:&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heim-wlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ (für die Tippsicheren) kann man eine Spiegelserverliste mit deutschen Servern mit folgendem Befehl erstellen (mirrorlist.bak bereits existent):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 grep -E -A 1 &amp;quot;.*Germany.*$&amp;quot; /etc/pacman.d/mirrorlist.bak | sed &#039;/--/d&#039; &amp;gt; /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 cat /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 #/dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 #/dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
 sh-4.3#&lt;br /&gt;
Nun befindet man sich immer noch in einer [[Change root]]-Umgebung, und kann vor der eigentlichen Installation über einfache Editoren wie nano oder vi das Zielsystem weiter konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LANGUAGE=de_DE &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|cat /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut: &amp;lt;ALT&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt; oder &amp;lt;F16&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern. &lt;br /&gt;
Hinweis: Es ist zu emfpehlen, en_US.UTF-8 ebenfalls zu installieren, da u. a. Fehlermeldungen bzw. Hinweismeldungen diverser Programme vermieden werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Beispiel für eine komplette locoale.conf, kann so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LANG=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LANGUAGE=de_DE:de&lt;br /&gt;
LC_COLLATE=C&lt;br /&gt;
LC_TIME=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_CTYPE=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_MESSAGES=de_DE.UTF-8&lt;br /&gt;
LC_ALL=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 x&lt;br /&gt;
 a &lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 r&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/bios/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch hier gilt: Wenn bereits ein Linux-Bootloader installiert ist, kann dieser Punkt übersprungen werden. Der bereits vorhandene Bootloader muss natürlich entsprechend Konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub  (ACHTUNG INSTALLIERT NUR DEN INSTALLER!)&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um dem Nutzer noch Rechte für Audio etc. zu geben kann er noch in die Gruppen {{ic|audio}}, {{ic|video}}, {{ic|games}}, {{ic|power}} hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable org.cups.cupsd.service&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbModel&amp;quot; &amp;quot;pc105&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;de_nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc105 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Stand 23.9.2015 funktioniert de_nodeadkeys nicht. Stattdessen nodeadkeys verwenden, das funktioniert.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE Plasma 5 und das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S plasma kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die KDE Softwaresammlung kann folgendermaßen installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde-applications&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;plasma&amp;quot; und &amp;quot;kde-applications&amp;quot; sind Paketgruppen. Welche Pakete dieser Gruppen installiert werden sollen wird während der Installation abgefragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE empfiehlt SDDM (Simple Desktop Display Manager) als Display Manager. Um SDDM zu installieren, muss folgendes ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, SDDM mit den Systemeinstellungen von KDE zu konfigurieren. Dafür muss das entsprechende &amp;quot;KConfig Module&amp;quot; installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S sddm-kcm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach kann SDDM unter&lt;br /&gt;
 Systemeinstellungen -&amp;gt; Starten und Beenden -&amp;gt; Anmeldebildschirm (SDDM)&lt;br /&gt;
(aber auch in /etc/sddm.conf) konfiguriert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable sddm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Hier am besten alle Pakete (aktuell 23 Stück) installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den &#039;startx&#039;-Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der LXDE Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Service von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webvideo Dienste wie Vimeo&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Teacher4711</name></author>
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