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	<title>wiki.archlinux.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-04-12T22:36:50Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=TeX&amp;diff=23997</id>
		<title>TeX</title>
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		<updated>2024-01-11T19:38:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: add gummi&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TeX (gesprochen &amp;quot;Tech&amp;quot;) ist ein Textsatzsystem, das sich vor allem im Hochschulbereich großer Beliebtheit erfreut. Es eignet sich besonders gut zum Setzen von größeren Dokumenten mit buch-artigem Erscheinungsbild. Entwickelt wurde es von dem amerikanischen Mathematik- und Informatikprofessor Donald E. Knuth. Unter anderem schrieb er ein Makropaket zu TeX, genannt &#039;&#039;plain TeX&#039;&#039; oder einfach &#039;&#039;plain&#039;&#039;. Wenn man heutzutage von TeX spricht, meint man zumeist plain TeX.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LaTeX&#039;&#039;&#039; entstand aus dem Wunsch vieler Autoren, den Text ihrer Dokumente nach inhaltlichen Gesichtspunkten gliedern zu können anstatt wie bei TeX üblich nach visuellen Gesichtspunkten. Während TeX sehr schwer bedienbar ist, gestaltet sich dies bei LaTeX deutlich einfacher. LaTeX ist mittlerweile an vielen Universitäten ein Standard zum Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten. Aufgrund von CTAN, einer umfassenden Paketdatenbank, gibt es aber auch noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten wie das Erstellen von Liederbüchern oder Präsentationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Komponenten für TeX/LaTeX sind zusammengefasst in zwei Paketgruppen:&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive}} enthält Die wichtigsten Komponenten von TeXLive&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive-lang}} enthält Sprachunterstützungen für Sprachen, die nicht das lateinische Alphabet verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man hauptsächlich deutschsprachige Dokumente verfassen, reicht es aus, texlive zu installieren.&lt;br /&gt;
 # pacman -Syu texlive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editoren ==&lt;br /&gt;
Einige LaTeX-Editoren können viele Dinge, wie zum Beispiel das Kompilieren, vereinfachen, und bieten darüber hinaus auch Zusatzfunktionen wie Syntaxhervorhebung oder Rechtschreibprüfung an.&lt;br /&gt;
* {{Paket|kile}} ist der LaTeX-Editor des KDE-Projekts.&lt;br /&gt;
* {{Paket|gnome-latex}} ist ein LaTeX-Editor für den GNOME-Desktop.&lt;br /&gt;
* {{Paket|gummi}} ist ein side-by-side LaTeX-Editor.&lt;br /&gt;
* [[LyX]] ist ein eigenständiger WYSIWYM-Editor, der als LaTeX-Frontend fungiert.&lt;br /&gt;
* {{Paket|texmacs}} ist ein eigenständiger WYSIWYM-Editor, der sich in der Bedienung an Emacs orientiert.&lt;br /&gt;
* {{Paket|texmaker}} ist ein plattformübergreifender LaTeX-Editor, der in Aufbau und Bedienung kile ähnelt (da vom gleichen Entwickler). Enthält jedoch nur Qt5, keine KDE-Ahängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben lassen sich auch normale Editoren gut konfigurieren:&lt;br /&gt;
* [[gedit]]: Das Paket [https://www.archlinux.de/packages/extra/x86_64/gedit-plugins gedit-plugins]enthält die Zusatz-Funktion SyncTeX, mit deren Hilfe sich LaTex- und PDF-Dateien über gedit und evince synchronisieren lassen.&lt;br /&gt;
* [[vim]]: Es sollte zusätzlich das Paket [https://www.archlinux.de/packages/community/x86_64/vim-latexsuite vim-latexsuite]installiert werden.&lt;br /&gt;
* [[emacs]]: Es sollte zusätzlich das Paket [https://www.archlinux.de/packages/community/x86_64/auctex auctex]installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu LaTeX (weniger zum reinen, &amp;quot;plain&amp;quot; TeX) gibt es eine Fülle von Dokumentationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Links dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mirrors.ibiblio.org/CTAN/info/german/LaTeX2e-Kurzbeschreibung/l2kurz.pdf allgemeine Kurzanleitung zu LaTeX]&lt;br /&gt;
* [https://ctan.org/?lang=de Einstieg ins CTAN, das Comprehensive TeX Archive Network]&lt;br /&gt;
* [https://golatex.de/ Deutschsprachiges LaTeX Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büro]]&lt;br /&gt;
[[en:TeX Live]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=TeX&amp;diff=23996</id>
		<title>TeX</title>
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		<updated>2024-01-11T19:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: packetgruppe texlive-most in texlive geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TeX (gesprochen &amp;quot;Tech&amp;quot;) ist ein Textsatzsystem, das sich vor allem im Hochschulbereich großer Beliebtheit erfreut. Es eignet sich besonders gut zum Setzen von größeren Dokumenten mit buch-artigem Erscheinungsbild. Entwickelt wurde es von dem amerikanischen Mathematik- und Informatikprofessor Donald E. Knuth. Unter anderem schrieb er ein Makropaket zu TeX, genannt &#039;&#039;plain TeX&#039;&#039; oder einfach &#039;&#039;plain&#039;&#039;. Wenn man heutzutage von TeX spricht, meint man zumeist plain TeX.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;LaTeX&#039;&#039;&#039; entstand aus dem Wunsch vieler Autoren, den Text ihrer Dokumente nach inhaltlichen Gesichtspunkten gliedern zu können anstatt wie bei TeX üblich nach visuellen Gesichtspunkten. Während TeX sehr schwer bedienbar ist, gestaltet sich dies bei LaTeX deutlich einfacher. LaTeX ist mittlerweile an vielen Universitäten ein Standard zum Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten. Aufgrund von CTAN, einer umfassenden Paketdatenbank, gibt es aber auch noch viele weitere Verwendungsmöglichkeiten wie das Erstellen von Liederbüchern oder Präsentationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Installation ==&lt;br /&gt;
Die wichtigsten Komponenten für TeX/LaTeX sind zusammengefasst in zwei Paketgruppen:&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive}} enthält Die wichtigsten Komponenten von TeXLive&lt;br /&gt;
* {{Paket|texlive-lang}} enthält Sprachunterstützungen für Sprachen, die nicht das lateinische Alphabet verwenden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man hauptsächlich deutschsprachige Dokumente verfassen, reicht es aus, texlive zu installieren.&lt;br /&gt;
 # pacman -Syu texlive&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Editoren ==&lt;br /&gt;
Einige LaTeX-Editoren können viele Dinge, wie zum Beispiel das Kompilieren, vereinfachen, und bieten darüber hinaus auch Zusatzfunktionen wie Syntaxhervorhebung oder Rechtschreibprüfung an.&lt;br /&gt;
* {{Paket|kile}} ist der LaTeX-Editor des KDE-Projekts.&lt;br /&gt;
* {{Paket|gnome-latex}} ist ein LaTeX-Editor für den GNOME-Desktop.&lt;br /&gt;
* [[LyX]] ist ein eigenständiger WYSIWYM-Editor, der als LaTeX-Frontend fungiert.&lt;br /&gt;
* {{Paket|texmacs}} ist ein eigenständiger WYSIWYM-Editor, der sich in der Bedienung an Emacs orientiert.&lt;br /&gt;
* {{Paket|texmaker}} ist ein plattformübergreifender LaTeX-Editor, der in Aufbau und Bedienung kile ähnelt (da vom gleichen Entwickler). Enthält jedoch nur Qt5, keine KDE-Ahängigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben lassen sich auch normale Editoren gut konfigurieren:&lt;br /&gt;
* [[gedit]]: Das Paket [https://www.archlinux.de/packages/extra/x86_64/gedit-plugins gedit-plugins]enthält die Zusatz-Funktion SyncTeX, mit deren Hilfe sich LaTex- und PDF-Dateien über gedit und evince synchronisieren lassen.&lt;br /&gt;
* [[vim]]: Es sollte zusätzlich das Paket [https://www.archlinux.de/packages/community/x86_64/vim-latexsuite vim-latexsuite]installiert werden.&lt;br /&gt;
* [[emacs]]: Es sollte zusätzlich das Paket [https://www.archlinux.de/packages/community/x86_64/auctex auctex]installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dokumentation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu LaTeX (weniger zum reinen, &amp;quot;plain&amp;quot; TeX) gibt es eine Fülle von Dokumentationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Links dazu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://mirrors.ibiblio.org/CTAN/info/german/LaTeX2e-Kurzbeschreibung/l2kurz.pdf allgemeine Kurzanleitung zu LaTeX]&lt;br /&gt;
* [https://ctan.org/?lang=de Einstieg ins CTAN, das Comprehensive TeX Archive Network]&lt;br /&gt;
* [https://golatex.de/ Deutschsprachiges LaTeX Forum]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Büro]]&lt;br /&gt;
[[en:TeX Live]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Eigenen_Kernel_erstellen&amp;diff=19583</id>
		<title>Eigenen Kernel erstellen</title>
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		<updated>2017-05-23T13:20:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Artikelstil}}{{Veraltet}}&lt;br /&gt;
{{righttoc}}&lt;br /&gt;
Anleitung zum Bau eines eigenen Kernels. Gedacht als „Reserve-Kernel“ sowie auch um eigene Änderungen zum Standard-Kernel einzubinden. Dieser Kernel soll nicht einen bereits installierten Arch-Kernel überschreiben, oder von diesem überschrieben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorgestellt werden Wege ohne und mit dem ArchLinux-Paketmanagement.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es bietet sich an, diesen Beitrag einmal komplett durchzulesen. Wenn man das Prinzip einmal verstanden, und ein paar Gehversuche hinter sich hat, dann ist das Thema recht einfach. Nur: Am Anfang haben die Götter den Schweiß gesetzt ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#eigener Kernel ohne das Paketmanagement („the old way“)&lt;br /&gt;
#:Vorteile&lt;br /&gt;
#::*Man kommt schnell zum eigenen Kernel, weniger Vorarbeiten&lt;br /&gt;
#::*Extrem gut an die eigene Hardware anpassbar&lt;br /&gt;
#:Nachteile&lt;br /&gt;
#::*Konfiguration erfordert etwas Erfahrung&lt;br /&gt;
#::*Nachträglich schwerer wartbar&lt;br /&gt;
#den ArchLinux-Standardkernel als eigener Kernel anpassen.&lt;br /&gt;
#:Vorteile&lt;br /&gt;
#::*Nachträglich gut wartbar&lt;br /&gt;
#::*Hat alle Treiber und Patches, die der Arch-Kernel auch hat&lt;br /&gt;
#::*Die schnellste Methode um an einen &#039;&#039;&#039;lauffähigen&#039;&#039;&#039; Kernel zu kommen&lt;br /&gt;
#:Nachteile&lt;br /&gt;
#::*Erfordert einiges an Vorarbeiten&lt;br /&gt;
#eigener Kernel mit dem Paketmanagement (&amp;quot;the arch way&amp;quot;)&lt;br /&gt;
#:Vorteile&lt;br /&gt;
#::*Extrem gut an die eigene Hardware anpassbar&lt;br /&gt;
#::*Nachträglich gut wartbar&lt;br /&gt;
#:Nachteile&lt;br /&gt;
#::*Erfordert einiges an Vorarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorarbeiten ==&lt;br /&gt;
Das ArchBuildSystem(ABS) sollte eingerichtet sein und synchronisiert.&lt;br /&gt;
 pacman -S cvsup wget abs&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zum ABS siehe [[Abs|hier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel &amp;quot;the old way&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Diese Methode zeigt, wie ein eigener Kernel auf &amp;quot;althergebrachte&amp;quot; Art gebaut und installiert werden kann. Also ohne diesen mit pacman installieren bzw. deinstallieren zu können. Dieser Kernel enthält kein Initrd-Image (gelogen...).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernel-Sourcecode besorgen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kernelsourcen von http://www.kernel.org besorgen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hier exemplarisch für den 2.6.22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wget http://kernel.org/[....]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird der Kernel in das aktuelle Verzeichniss über die Konsole runtergeladen ( falls kein X läuft )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Auspacken&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
cp $downloaddir/linux-2.6.22.tar.bz2 /usr/src/&lt;br /&gt;
cd /usr/src&lt;br /&gt;
tar xvjf linux-2.6.22.tar.bz2&lt;br /&gt;
cd /usr/src/linux-2.6.22&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernel konfigurieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier wird der Kernel an die eigene Hardware angepasst. Das ist nur etwas für erfahrene User (oder welche, die lernen wollen). Es sollte unbedingt die README im Kernel-Source-Verzeichnis gelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Wege werden vorgestellt: Die Config selbst erstellen (ggf. unter Verwendung einer Vorlage eines anderen Kernels) und die, bei der einfach die config des Arch-Standard-Kernels genutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Eigene Konfig&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da keine initrd erstellt wird &#039;&#039;&#039;müssen&#039;&#039;&#039; alle zum Booten benötigten Treiber (Harddisk-Controller, Root-Dateisystem) fest in den Kernel kompiliert werden. Also nicht als ladbare Module!&lt;br /&gt;
Den Kernel konfigurieren mit einem der Front-Ends:&lt;br /&gt;
:* make menuconfig   ( konsolenbasiertes Menü ) &lt;br /&gt;
:* make xconfig  ( basierend auf Qt , X Server nötig)&lt;br /&gt;
:* make gconfig ( basierend auf GTK , X Server nötig)&lt;br /&gt;
Dies erstellt uns die Konfiguration .config im Kernelsource-Verzeichnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Konfig des Arch-Standard-Kernels als Grundlage nehmen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ausgang sei hier der Arch-Kernel 2.6.22. Fallstrick: Diese Config basiert auch auf den im ArchLinux-Kernel installierten bzw. hinzugefügten Patches. Die Weiterverwendung dieser Config kann also gutgehen, muss aber nicht.&lt;br /&gt;
 cp /boot/kconfig26 /usr/src/linux-2.6.22/.config&lt;br /&gt;
 make oldconfig&lt;br /&gt;
Sollte die Datei /boot/kconfig26 nicht vorhanden sein, mit zcat die Config des gerade laufenden Kernels auslesen:&lt;br /&gt;
 zcat /proc/config.gz &amp;gt; /usr/src/linux-2.6.22/.config&lt;br /&gt;
 make oldconfig&lt;br /&gt;
Die Datei .config mit einem Editor öffnen. Folgendes ändern:&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # General setup&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 CONFIG_LOCALVERSION=&amp;quot;-ARCH&amp;quot;&lt;br /&gt;
 CONFIG_LOCALVERSION_AUTO=y&lt;br /&gt;
 CONFIG_SWAP=y&lt;br /&gt;
Hier CONFIG_LOCALVERSION ändern zu =&amp;quot;&amp;quot;.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was dieser Parameter bewirkt siehe [[Eigenen_Kernel_erstellen#Welche Parameter bewirken Namensänderungen?|Welche Parameter bewirken Namensänderungen?]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kompilieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kernel und die Module werden kompiliert mit:&lt;br /&gt;
  make&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kernel und Module installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verzeichnisse gelten sowohl für x86, als auch x86_64 Systeme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kernel-Image wird so nach /boot installiert:&lt;br /&gt;
  cp arch/x86/boot/bzImage /boot/vmlinuz&lt;br /&gt;
  cp System.map /boot/&lt;br /&gt;
  cp .config /boot/kconfig&lt;br /&gt;
Die Module installieren:&lt;br /&gt;
  make modules_install&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;(Doch) eine initrd erzeugen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: dieser Schritt wird nur benötigt, wenn oben die ArchLinux-Config als Vorlage genommen wurde (&#039;&#039;Konfig des Arch-Standard-Kernels als Grundlage nehmen&#039;&#039;). Bei der ArchLinux-Config sind die meisten Treiber als ladbare Module konfiguriert, deshalb muss zwingend auch für diesen Kernel eine initrd erstellt werden.&lt;br /&gt;
  mkinitcpio -k 2.6.22 -g /boot/initrd.img&lt;br /&gt;
Weiterhin muss im nächsten Abschnitt (Boot-Loader) diese erstelle initrd in den Grub-Eintrag hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Boot-Loader (Grub) anpassen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /boot/grub/menu.list um folgenden Eintrag erweitern. Die Einträge zu root und root= analog der eigenen menu.list anpassen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Eigener Kernel&lt;br /&gt;
title  Eigener Kernel&lt;br /&gt;
root   (hd0,0)&lt;br /&gt;
kernel /vmlinuz root=/dev/sda3 ro&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
oder wenn oben eine initrd erstellt wurde:&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Eigener Kernel&lt;br /&gt;
title  Eigener Kernel&lt;br /&gt;
root   (hd0,0)&lt;br /&gt;
kernel /vmlinuz root=/dev/sda3 ro&lt;br /&gt;
initrd /initrd.img&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Was ist alles wo installiert, wie lösche ich den Kernel wieder?&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Ziel war, dass dieser Kernel nicht mit einem Arch-Kernel kollidiert. Folgende Einzel-Dateien bzw. Verzeichnisse wurden installiert und können problemlos wieder von Hand gelöscht werden:&lt;br /&gt;
* /boot/vmlinuz (der Kernel)&lt;br /&gt;
* /boot/System.map (Debug/Modul-Symboltabelle)&lt;br /&gt;
* /boot/initrd.img (wenn ein initrd image erstellt wurde)&lt;br /&gt;
* /boot/kconfig (Die Kernel-Konfig-Datei als Vorlage für spätere Änderungen)&lt;br /&gt;
* /lib/modules/2.6.22 (das Verzeichnis mit den ladbaren Modulen)&lt;br /&gt;
* /usr/src/linux-2.6.22 (die Kernel-Sources)&lt;br /&gt;
Der Kernel meldet sich so:&lt;br /&gt;
 [gbdev@archdev ~]$ uname -r&lt;br /&gt;
 2.6.22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Den ArchLinux Standard-Kernel als eigener, zusätzlicher Kernel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Kernel soll ein eigenständiger Kernel sein, mit dem Namen 2.6.22-custom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ABS aktualisieren&lt;br /&gt;
  abs&lt;br /&gt;
Kernel-Steuerdateien in eigenes Verzeichnis kopieren&lt;br /&gt;
  cp -R /var/abs/core/kernel26 /var/abs/local/&lt;br /&gt;
  cd /var/abs/local&lt;br /&gt;
  mv kernel26 kernel26custom&lt;br /&gt;
  cd kernel26custom&lt;br /&gt;
Dateien an eigenen Namen anpassen&lt;br /&gt;
  mv mkinitcpio-kernel26.conf mkinitcpio-kernel26custom.conf&lt;br /&gt;
  mv kernel26.install kernel26custom.install&lt;br /&gt;
  mv kernel26.preset kernel26custom.preset&lt;br /&gt;
Jetzt müssen einige Dateien editiert werden. Ich dokumentiere diese Änderungen anhand von diff-Vergleichen. Die Zeilen mit @@ enthalten Zeilen/Spaltennummern zum schnelleren Auffinden der Textstellen. Textänderungen sind so dokumentiert, dass die Zeile mit dem Minus(-) zur folgenden Zeile mit dem Plus(+) abgeändert werden muss. Wenn eine Zeile nur ein Plus hat (wie _ownver), dann ist diese Zeile an dieser Stelle hinzuzufügen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung&#039;&#039;&#039;: Das sind &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; die vollständigen Dateien! Hier sind lediglich die Textstellen aufgeführt bei denen Änderungen erforderlich sind. Also nicht einfach aus dem Block rauskopieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;PKGBUILD&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als erstes in dieser Datei den gesamten Block md5sum=(xyz) löschen. Das sind Prüfsummen um die Integrität der Dateien beim Bauen zu überprüfen. Da wir einige Dateien ändern müssen wir diese Prüfsummen später neu berechnen lassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
@@ -1,15 +1,16 @@&lt;br /&gt;
 # $Id: PKGBUILD,v 1.247 2007/08/15 21:08:35 thomas Exp $&lt;br /&gt;
 # Maintainer: Tobias Powalowski &amp;lt;tpowa@archlinux.org&amp;gt;&lt;br /&gt;
 # Maintainer: Thomas Baechler &amp;lt;thomas@archlinux.org&amp;gt;&lt;br /&gt;
-pkgname=kernel26&lt;br /&gt;
+pkgname=kernel26custom&lt;br /&gt;
 _basekernel=2.6.22&lt;br /&gt;
 pkgver=2.6.22.3&lt;br /&gt;
+_ownver=custom&lt;br /&gt;
 pkgrel=1&lt;br /&gt;
-pkgdesc=&amp;quot;The Linux Kernel and modules&amp;quot;&lt;br /&gt;
+pkgdesc=&amp;quot;The Linux Kernel and modules (Custom)&amp;quot;&lt;br /&gt;
 arch=(i686 x86_64)&lt;br /&gt;
 license=(&#039;GPL2&#039;)&lt;br /&gt;
 url=&amp;quot;http://www.kernel.org&amp;quot;&lt;br /&gt;
-backup=(&#039;boot/kconfig26&#039; etc/mkinitcpio.d/${pkgname}.preset)&lt;br /&gt;
+backup=(&#039;boot/kconfig26${_ownver}&#039; etc/mkinitcpio.d/${pkgname}.preset)&lt;br /&gt;
 depends=(&#039;module-init-tools&#039; &#039;mkinitcpio&amp;gt;=0.5.15&#039;)&lt;br /&gt;
 # pwc, ieee80211 and hostap-driver26 modules are included in kernel26 now&lt;br /&gt;
 # nforce package support was abandoned by nvidia, kernel modules should cover everything now.&lt;br /&gt;
@@ -18,7 +19,7 @@&lt;br /&gt;
           &#039;alsa-driver&#039; &#039;ieee80211&#039; &#039;hostap-driver26&#039;&lt;br /&gt;
           &#039;pwc&#039; &#039;nforce&#039; &#039;squashfs&#039; &#039;unionfs&#039; &#039;ivtv&#039;&lt;br /&gt;
          &#039;zd1211&#039; &#039;kvm-modules&#039;)&lt;br /&gt;
-install=kernel26.install&lt;br /&gt;
+install=kernel26custom.install&lt;br /&gt;
 source=(ftp://ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-$_basekernel.tar.bz2&lt;br /&gt;
         #http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/testing/patch-2.6.22-rc7.bz2&lt;br /&gt;
        #http://www.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/snapshots/patch-2.6.22-rc7-git2.bz2&lt;br /&gt;
@@ -27,7 +28,7 @@&lt;br /&gt;
         logo_linux_clut224.ppm&lt;br /&gt;
         logo_linux_mono.pbm&lt;br /&gt;
         logo_linux_vga16.ppm&lt;br /&gt;
-        kernel26.preset&lt;br /&gt;
+        kernel26custom.preset&lt;br /&gt;
         mkinitcpio-$pkgname.conf&lt;br /&gt;
         acpi-dsdt-initrd-v0.8.4-2.6.21.patch&lt;br /&gt;
         toshiba-bluetooth.patch&lt;br /&gt;
@@ -108,15 +109,15 @@&lt;br /&gt;
   make bzImage modules || return 1&lt;br /&gt;
   mkdir -p $startdir/pkg/{lib/modules,boot}&lt;br /&gt;
   make INSTALL_MOD_PATH=$startdir/pkg modules_install || return 1&lt;br /&gt;
-  cp System.map $startdir/pkg/boot/System.map26&lt;br /&gt;
-  cp arch/$KARCH/boot/bzImage $startdir/pkg/boot/vmlinuz26&lt;br /&gt;
+  cp System.map $startdir/pkg/boot/System.map26${_ownver}&lt;br /&gt;
+  cp arch/$KARCH/boot/bzImage $startdir/pkg/boot/vmlinuz26${_ownver}&lt;br /&gt;
   install -D -m644 Makefile \&lt;br /&gt;
     $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/Makefile&lt;br /&gt;
   install -D -m644 kernel/Makefile \&lt;br /&gt;
     $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/kernel/Makefile&lt;br /&gt;
   install -D -m644 .config \&lt;br /&gt;
     $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/.config&lt;br /&gt;
-  install -D -m644 .config $startdir/pkg/boot/kconfig26&lt;br /&gt;
+  install -D -m644 .config $startdir/pkg/boot/kconfig26${_ownver}&lt;br /&gt;
   mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
   mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/arch/$KARCH/kernel&lt;br /&gt;
@@ -185,6 +186,6 @@&lt;br /&gt;
   install -m644 -D $startdir/src/${pkgname}.preset $startdir/pkg/etc/mkinitcpio.d/${pkgname}.preset || return 1&lt;br /&gt;
   install -m644 -D $startdir/src/mkinitcpio-$pkgname.conf $startdir/pkg/etc/mkinitcpio.d/$pkgname-fallback.conf || return 1&lt;br /&gt;
   # set correct depmod command for install&lt;br /&gt;
-  sed -i -e &amp;quot;s/KERNEL_VERSION=.*/KERNEL_VERSION=${_kernver}/g&amp;quot; $startdir/kernel26.install&lt;br /&gt;
+  sed -i -e &amp;quot;s/KERNEL_VERSION=.*/KERNEL_VERSION=${_kernver}/g&amp;quot; $startdir/kernel26${_ownver}.install&lt;br /&gt;
   echo -e &amp;quot;# DO NOT EDIT THIS FILE\nALL_kver=&#039;${_kernver}&#039;&amp;quot; &amp;gt; ${startdir}/pkg/etc/mkinitcpio.d/${pkgname}.kver&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kernel26custom.preset&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
@@ -1,14 +1,14 @@&lt;br /&gt;
-# mkinitcpio preset file for kernel26&lt;br /&gt;
+# mkinitcpio preset file for kernel26custom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ########################################&lt;br /&gt;
 # DO NEVER EDIT THIS LINE:&lt;br /&gt;
-source /etc/mkinitcpio.d/kernel26.kver&lt;br /&gt;
+source /etc/mkinitcpio.d/kernel26custom.kver&lt;br /&gt;
 ########################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 PRESETS=(&#039;default&#039; &#039;fallback&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 default_config=&amp;quot;/etc/mkinitcpio.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
-default_image=&amp;quot;/boot/kernel26.img&amp;quot;&lt;br /&gt;
+default_image=&amp;quot;/boot/kernel26custom.img&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-fallback_config=&amp;quot;/etc/mkinitcpio.d/kernel26-fallback.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
-fallback_image=&amp;quot;/boot/kernel26-fallback.img&amp;quot;&lt;br /&gt;
+fallback_config=&amp;quot;/etc/mkinitcpio.d/kernel26custom-fallback.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
+fallback_image=&amp;quot;/boot/kernel26custom-fallback.img&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kernel26custom.install&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
@@ -1,7 +1,8 @@&lt;br /&gt;
 # arg 1:  the new package version&lt;br /&gt;
 # arg 2:  the old package version&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-KERNEL_VERSION=2.6.22-ARCH&lt;br /&gt;
+KERNEL_VERSION=2.6.22-custom&lt;br /&gt;
+_ownver=custom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 post_install () {&lt;br /&gt;
   # updating module dependencies&lt;br /&gt;
@@ -17,11 +18,11 @@&lt;br /&gt;
   echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
   echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Generating initial ramdisk, using mkinitcpio.  Please wait...&amp;quot;&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.19`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
-  /sbin/mkinitcpio -p kernel26 -m &amp;quot;ATTENTION:\nIf you get a kernel panic below&lt;br /&gt;
+  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver} -m &amp;quot;ATTENTION:\nIf you get a kernel panic below&lt;br /&gt;
 and are using an Intel chipset, append &#039;earlymodules=piix&#039; to the&lt;br /&gt;
 kernel commandline&amp;quot;&lt;br /&gt;
 else&lt;br /&gt;
-  /sbin/mkinitcpio -p kernel26&lt;br /&gt;
+  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver}&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.21`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
   echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
@@ -136,11 +137,11 @@&lt;br /&gt;
   echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
   echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Generating initial ramdisk, using mkinitcpio.  Please wait...&amp;quot;&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.19`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
-  /sbin/mkinitcpio -p kernel26 -m &amp;quot;ATTENTION:\nIf you get a kernel panic below&lt;br /&gt;
+  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver} -m &amp;quot;ATTENTION:\nIf you get a kernel panic below&lt;br /&gt;
 and are using an Intel chipset, append &#039;earlymodules=piix&#039; to the&lt;br /&gt;
 kernel commandline&amp;quot;&lt;br /&gt;
 else&lt;br /&gt;
-  /sbin/mkinitcpio -p kernel26&lt;br /&gt;
+  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver}&lt;br /&gt;
 fi&lt;br /&gt;
 if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.21`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
   echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;config&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # General setup&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
-CONFIG_LOCALVERSION=&amp;quot;-ARCH&amp;quot;&lt;br /&gt;
+CONFIG_LOCALVERSION=&amp;quot;-custom&amp;quot;&lt;br /&gt;
 CONFIG_LOCALVERSION_AUTO=y&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;config.x86_64&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # General setup&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
-CONFIG_LOCALVERSION=&amp;quot;-ARCH&amp;quot;&lt;br /&gt;
+CONFIG_LOCALVERSION=&amp;quot;-custom&amp;quot;&lt;br /&gt;
 CONFIG_LOCALVERSION_AUTO=y&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war&#039;s jetzt mit dem Editieren, Ehrenwort ;-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt laden wir den Kernelsource und die Patches aus dem Internet und lassen uns Prüfsummen generieren. Dank makepkg wird uns das ganz einfach gemacht.&lt;br /&gt;
  makepkg -g &amp;gt;&amp;gt; PKGBUILD&lt;br /&gt;
Nun können wir endlich den Computer etwas arbeiten lassen und uns einen Kaffee/Tee gönnen&lt;br /&gt;
  makepkg&lt;br /&gt;
Wenn das Kompilieren/Bauen fertig ist sehen wir am Ende folgende Meldungen:&lt;br /&gt;
  ==&amp;gt; Compressing package...&lt;br /&gt;
  ==&amp;gt; Finished making: kernel26custom  (Wed Aug 15 08:59:23 CEST 2007)&lt;br /&gt;
In unserem aktuellen Verzeichnis finden wir jetzt unser Kernel-Paket&lt;br /&gt;
  kernel26custom-2.6.22.3-1-i686.pkg.tar.gz&lt;br /&gt;
Dieses Paket werden wir jetzt mit pacman installieren. Bei der Installation verhält es sich so, wie wir es von &amp;quot;normalen&amp;quot; Kernel-Installationen gewohnt sind.&lt;br /&gt;
  pacman -U kernel26custom-2.6.22.3-1-i686.pkg.tar.gz&lt;br /&gt;
Jetzt fehlt lediglich noch der Eintrag im Bootloader (Grub) für unseren neuen Kernel.  Die Einträge zu root und root= analog der eigenen menu.list anpassen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Eigener Kernel 2&lt;br /&gt;
title  Eigener Kernel (custom)&lt;br /&gt;
root   (hd0,0)&lt;br /&gt;
kernel /vmlinuz26custom root=/dev/sda3 ro&lt;br /&gt;
initrd /kernel26custom.img&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# (1) Arch Linux&lt;br /&gt;
title  Eigener Kernel (custom) Fallback&lt;br /&gt;
root   (hd0,0)&lt;br /&gt;
kernel /vmlinuz26custom root=/dev/sda3 ro&lt;br /&gt;
initrd /kernel26custom-fallback.img&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kernel &amp;quot;the arch way&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
Ziel ist es, einen eigenen Kernel basierend auf den Sourcen von http://www.kernel.org zu bauen, diesmal aber als Arch-Paket.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Paket wird über pacman installiert und kann so auch einfach aktualisiert oder entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode eignet sich wunderbar um z.B. auch langfristig seinen &amp;quot;eigenen&amp;quot; Kernel mit entsprechenden Konfigurationsanpassungen oder Patches zu pflegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber auch als Reserve- / Rettungs-Kernel ist diese Methode geeignet, da sich der Rettungskernel wenn nötig sehr einfach an aktuelle Kernel-Quellen&lt;br /&gt;
anpassen lässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dafür werden wir u.a. eine PKGBUILD Steuerdatei erstellen, die sich prinzipiell an der orientiert, die auch zum Bauen des Arch-Standardkernels verwendet wird.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der so erstellte Kernel soll einen eigenen Namen bekommen. Für dieses Beispiel anhand des 2.6.22 Kernels soll dieser nacher 2.6.22-custom heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bauen erstellen wir ein eigenes Verzeichnis, hier als Beispiel im Home-Verzeichnis.&lt;br /&gt;
  mkdir ~/kernel26-custom&lt;br /&gt;
  cd ~/kernel26-custom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt erstellen wir uns die notwendigen Steuerdateien um das Paket mit makepkg bauen zu können. Im Gegensatz zur Methode 2 (Arch-Standard-Kernel anpassen)&lt;br /&gt;
sind nachfolgend diese Dateien komplett aufgeführt. Diese müssen also lediglich aus dem Wiki rauskopiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;PKGBUILD&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Contributor: Your name&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
pkgname=kernel26custom&lt;br /&gt;
basekernel=2.6.22&lt;br /&gt;
pkgver=2.6.22&lt;br /&gt;
_ownver=custom&lt;br /&gt;
pkgrel=1&lt;br /&gt;
pkgdesc=&amp;quot;The Linux Kernel and modules  (Eigener Kernel)&amp;quot;&lt;br /&gt;
url=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
license=&amp;quot;GPL&amp;quot;&lt;br /&gt;
arch=(i686 x86_64)&lt;br /&gt;
depends=(&#039;module-init-tools&#039; &#039;mkinitcpio&amp;gt;=0.5.15&#039;)&lt;br /&gt;
install=${pkgname}.install&lt;br /&gt;
source=(ftp://ftp.kernel.org/pub/linux/kernel/v2.6/linux-${basekernel}.tar.bz2 \&lt;br /&gt;
        ${pkgname}.preset \&lt;br /&gt;
        ${pkgname}-fallback.conf \&lt;br /&gt;
        )&lt;br /&gt;
build() {&lt;br /&gt;
  [ &amp;quot;${CARCH}&amp;quot; = &amp;quot;i686&amp;quot; ]   &amp;amp;&amp;amp; KARCH=i386&lt;br /&gt;
  [ &amp;quot;${CARCH}&amp;quot; = &amp;quot;x86_64&amp;quot; ] &amp;amp;&amp;amp; KARCH=x86_64&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd $startdir/src/linux-${basekernel}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # Enable this to reuse your old kernel config.&lt;br /&gt;
  # The config file must sit in the directory where the PKGBUILD is.&lt;br /&gt;
  # Also enable: make oldconfig in the section below.&lt;br /&gt;
  cp $startdir/config ./.config&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # load configuration&lt;br /&gt;
  #yes &amp;quot;&amp;quot; | make config&lt;br /&gt;
  make oldconfig || return 1&lt;br /&gt;
  make menuconfig || return 1&lt;br /&gt;
  #make gconfig || return 1&lt;br /&gt;
  . ./.config&lt;br /&gt;
  _kernver=&amp;quot;${basekernel}${CONFIG_LOCALVERSION}&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # build!&lt;br /&gt;
  make bzImage modules || return 1&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/{lib/modules,boot}&lt;br /&gt;
  make INSTALL_MOD_PATH=$startdir/pkg modules_install || return 1&lt;br /&gt;
  cp System.map $startdir/pkg/boot/System.map26${_ownver}&lt;br /&gt;
  cp arch/$KARCH/boot/bzImage $startdir/pkg/boot/vmlinuz26${_ownver}&lt;br /&gt;
  install -D -m644 Makefile \&lt;br /&gt;
    $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/Makefile&lt;br /&gt;
  install -D -m644 kernel/Makefile \&lt;br /&gt;
    $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/kernel/Makefile&lt;br /&gt;
  install -D -m644 .config \&lt;br /&gt;
    $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/.config&lt;br /&gt;
  install -D -m644 .config $startdir/pkg/boot/kconfig26${_ownver}&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/arch/$KARCH/kernel&lt;br /&gt;
  for i in acpi asm-generic asm-$KARCH config linux math-emu media net pcmcia scsi sound video; do&lt;br /&gt;
    cp -a include/$i $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include/&lt;br /&gt;
  done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # copy files necessary for later builds, like nvidia and vmware&lt;br /&gt;
  cp Module.symvers $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}&lt;br /&gt;
  cp -a scripts $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}&lt;br /&gt;
  # fix permissions on scripts dir&lt;br /&gt;
  chmod og-w -R $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/scripts&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/.tmp_versions&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp arch/$KARCH/Makefile $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/arch/$KARCH/&lt;br /&gt;
  if [ &amp;quot;$CARCH&amp;quot; = &amp;quot;i686&amp;quot; ]; then&lt;br /&gt;
    cp arch/$KARCH/Makefile.cpu $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/arch/$KARCH/&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
  cp arch/$KARCH/kernel/asm-offsets.s $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/arch/$KARCH/kernel/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # add headers for lirc package&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/drivers/media/video&lt;br /&gt;
  cp drivers/media/video/*.h  $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/drivers/media/video/&lt;br /&gt;
  for i in bt8xx cpia2 cx25840 cx88 em28xx et61x251 pwc saa7134 sn9c102 usbvideo zc0301; do&lt;br /&gt;
   mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/drivers/media/video/$i&lt;br /&gt;
   cp -a drivers/media/video/$i/*.h $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/drivers/media/video/$i&lt;br /&gt;
  done&lt;br /&gt;
  # add dm headers&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/drivers/md&lt;br /&gt;
  cp drivers/md/*.h  $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/drivers/md&lt;br /&gt;
  # add inotify.h&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include/linux&lt;br /&gt;
  cp include/linux/inotify.h $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include/linux/&lt;br /&gt;
  # add CLUSTERIP file for iptables&lt;br /&gt;
  mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/net/ipv4/netfilter/&lt;br /&gt;
  cp net/ipv4/netfilter/ipt_CLUSTERIP.c $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/net/ipv4/netfilter/&lt;br /&gt;
  # copy in Kconfig files&lt;br /&gt;
  for i in `find . -name &amp;quot;Kconfig*&amp;quot;`; do&lt;br /&gt;
    mkdir -p $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/`echo $i | sed &#039;s|/Kconfig.*||&#039;`&lt;br /&gt;
    cp $i $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/$i&lt;br /&gt;
  done&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  if [ &amp;quot;${KARCH}&amp;quot; = &amp;quot;i386&amp;quot; ]; then&lt;br /&gt;
    mkdir ${startdir}/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include/asm-x86_64&lt;br /&gt;
    cp -a include/asm-x86_64/tsc.h ${startdir}/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include/asm-x86_64&lt;br /&gt;
  else&lt;br /&gt;
    mkdir ${startdir}/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include/asm-i386&lt;br /&gt;
    cp -a include/asm-i386/{tsc,msr-index,processor-flags}.h ${startdir}/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include/asm-i386&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}/include &amp;amp;&amp;amp; ln -s asm-$KARCH asm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  chown -R root.root $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver}&lt;br /&gt;
  find $startdir/pkg/usr/src/linux-${_kernver} -type d -exec chmod 755 {} \;&lt;br /&gt;
  cd $startdir/pkg/lib/modules/${_kernver} &amp;amp;&amp;amp; \&lt;br /&gt;
    (rm -f source build; ln -sf ../../../usr/src/linux-${_kernver} build)&lt;br /&gt;
  # for binary modules make prepare&lt;br /&gt;
  # cd $startdir/pkg/lib/modules/${_kernver}/build&lt;br /&gt;
  # make prepare&lt;br /&gt;
  # install fallback mkinitcpio.conf and kernel preset files&lt;br /&gt;
  install -m644 -D $startdir/src/kernel26custom.preset $startdir/pkg/etc/mkinitcpio.d/kernel26custom.preset&lt;br /&gt;
  install -m644 -D $startdir/src/kernel26custom-fallback.conf $startdir/pkg/etc/mkinitcpio.d/kernel26custom-fallback.conf&lt;br /&gt;
  # set correct depmod command for install&lt;br /&gt;
  sed -i -e &amp;quot;s/KERNEL_VERSION=.*/KERNEL_VERSION=${_kernver}/g&amp;quot; $startdir/kernel26${_ownver}.install&lt;br /&gt;
  echo -e &amp;quot;# NEVER EDIT THIS FILE\nALL_kver=&#039;${_kernver}&#039;&amp;quot; &amp;gt; ${startdir}/pkg/etc/mkinitcpio.d/${pkgname}.kver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  # Copy the current - maybe changed - kernel config back to our startdir.&lt;br /&gt;
  # This is for easier reuse of this good config on the next run.&lt;br /&gt;
  cp $startdir/src/linux-${basekernel}/.config $startdir/config&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kernel26custom.install&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# arg 1:  the new package version&lt;br /&gt;
# arg 2:  the old package version&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Change this if either your kernel version or your local version changed&lt;br /&gt;
KERNEL_VERSION=2.6.22-custom&lt;br /&gt;
_ownver=custom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
post_install () {&lt;br /&gt;
  # updating module dependencies&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Updating module dependencies. Please wait ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
  depmod -v $KERNEL_VERSION &amp;gt; /dev/null 2&amp;gt;&amp;amp;1&lt;br /&gt;
  # generate init ramdisks&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; MKINITCPIO SETUP&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ----------------&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; If you use LVM2, Encrypted root or software RAID,&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Ensure you enable support in /etc/mkinitcpio.conf .&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; More information about mkinitcpio setup can be found here:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; http://wiki.archlinux.org/index.php/Mkinitcpio&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Generating initial ramdisk, using mkinitcpio.  Please wait...&amp;quot;&lt;br /&gt;
if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.19`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver} -m &amp;quot;ATTENTION:\nIf you get a kernel panic below&lt;br /&gt;
and are using an Intel chipset, append &#039;earlymodules=piix&#039; to the&lt;br /&gt;
kernel commandline&amp;quot;&lt;br /&gt;
else&lt;br /&gt;
  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver}&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.21`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;Important ACPI Information:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Since 2.6.20.7 all possible ACPI parts are modularized.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; The modules are located at:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/acpi&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; For more information about ACPI modules check this wiki page:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; &#039;http://wiki.archlinux.org/index.php/ACPI_modules&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
post_upgrade() {&lt;br /&gt;
  pacman -Q grub &amp;amp;&amp;gt;/dev/null&lt;br /&gt;
  hasgrub=$?&lt;br /&gt;
  pacman -Q lilo &amp;amp;&amp;gt;/dev/null&lt;br /&gt;
  haslilo=$?&lt;br /&gt;
  # reminder notices&lt;br /&gt;
  if [ $haslilo -eq 0 ]; then&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    if [ $hasgrub -eq 0 ]; then&lt;br /&gt;
      echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; If you use the LILO bootloader, you should run &#039;lilo&#039; before rebooting.&amp;quot;&lt;br /&gt;
    else&lt;br /&gt;
      echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; You appear to be using the LILO bootloader. You should run&amp;quot;&lt;br /&gt;
      echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; &#039;lilo&#039; before rebooting.&amp;quot;&lt;br /&gt;
    fi&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  if grep &amp;quot;/boot&amp;quot; /etc/fstab 2&amp;gt;&amp;amp;1 &amp;gt;/dev/null; then&lt;br /&gt;
    if ! grep &amp;quot;/boot&amp;quot; /etc/mtab 2&amp;gt;&amp;amp;1 &amp;gt;/dev/null; then&lt;br /&gt;
      echo &amp;quot;WARNING: /boot appears to be a seperate partition but is not mounted&amp;quot;&lt;br /&gt;
      echo &amp;quot;         This is most likely not what you want.  Please mount your /boot&amp;quot;&lt;br /&gt;
      echo &amp;quot;         partition and reinstall the kernel unless you are sure this is OK&amp;quot;&lt;br /&gt;
    fi&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.13`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
    # important upgrade notice&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; IMPORTANT KERNEL UPGRADE NOTICE&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; -------------------------------&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; As of kernel 2.6.13, DevFS is NO LONGER AVAILABLE!&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; If you still use DevFS, please make the transition to uDev before&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; rebooting.  If you really need to stay with DevFS for some reason,&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; then you can manually downgrade to an older version:&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; # pacman -U http://archlinux.org/~judd/kernel/kernel26-scsi-2.6.12.2-1.pkg.tar.gz&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; If you choose to downgrade, don&#039;t forget to add kernel26-scsi to your&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; IgnorePkg list in /etc/pacman.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; (NOTE: The following portion applies to uDev users as well!)&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; If you use any DevFS paths in your GRUB menu.lst, then you will not&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; be able to boot!  Change your root= parameter to use the classic&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; naming scheme.&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; EXAMPLES:&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; - change root=/dev/discs/disc0/part3 to root=/dev/sda3&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; - change root=/dev/md/0 to root=/dev/md0&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
 # generate new init ramdisk&lt;br /&gt;
  if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.18`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; --------------------------------------------------------------&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; |                          WARNING:                          |&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; |mkinitrd is not supported anymore in kernel &amp;gt;=2.6.18 series!|&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; |              Please change to Mkinitcpio setup.            |&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; --------------------------------------------------------------&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
  # updating module dependencies&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Updating module dependencies. Please wait ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
  depmod -v $KERNEL_VERSION &amp;gt; /dev/null 2&amp;gt;&amp;amp;1&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; MKINITCPIO SETUP&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ----------------&amp;quot;&lt;br /&gt;
  if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.18`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Please change your bootloader config files:&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Grub: /boot/grub/menu.lst | Lilo: /etc/lilo.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;------------------------------------------------&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;| - initrd26.img to kernel26.img               |&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;| - initrd26-full.img to kernel26-fallback.img |&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;------------------------------------------------&amp;quot;&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
  if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.19`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; New PATA/IDE subsystem - EXPERIMENTAL&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; ----------&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; To use the new pata drivers, change the &#039;ide&#039; hook &amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; to &#039;pata&#039; in /etc/mkinicpio.conf HOOKS=&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; The new system changes: /dev/hd? to /dev/sd?&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Don&#039;t forget to modify GRUB, LILO and fstab to the&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; new naming system. &amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; eg: hda3 --&amp;gt; sda3, hdc8 --&amp;gt; sdc8&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; piix/ata_piix (Intel chipsets) - IMPORTANT&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;----------&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; If you have enabled ide/pata/sata HOOKs in /etc/mkinitcpio.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; the &#039;ata_piix&#039; module will be used.&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; This may cause your devices to shift names, eg:&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; - IDE: devices from hd? to sd?&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; - SATA: sda might shift to sdc if you have 2 other disks on a PIIX IDE port.&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; To check if this will affect you, check &#039;mkinitcpio -M&#039; for piix/ata_piix&amp;quot;&lt;br /&gt;
    echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  fi&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; If you use LVM2, Encrypted root or software RAID,&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Ensure you enable support in /etc/mkinitcpio.conf .&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; More information about mkinitcpio setup can be found here:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; http://wiki.archlinux.org/index.php/Mkinitcpio&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Generating initial ramdisk, using mkinitcpio.  Please wait...&amp;quot;&lt;br /&gt;
if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.19`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver} -m &amp;quot;ATTENTION:\nIf you get a kernel panic below&lt;br /&gt;
and are using an Intel chipset, append &#039;earlymodules=piix&#039; to the&lt;br /&gt;
kernel commandline&amp;quot;&lt;br /&gt;
else&lt;br /&gt;
  /sbin/mkinitcpio -p kernel26${_ownver}&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
if [ &amp;quot;`vercmp $2 2.6.21`&amp;quot; -lt 0 ]; then&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;Important ACPI Information:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; Since 2.6.20.7 all possible ACPI parts are modularized.&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; The modules are located at:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; /lib/modules/$(uname -r)/kernel/drivers/acpi&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; For more information about ACPI modules check this wiki page:&amp;quot;&lt;br /&gt;
  echo &amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&amp;gt; &#039;http://wiki.archlinux.org/index.php/ACPI_modules&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
fi&lt;br /&gt;
}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
op=$1&lt;br /&gt;
shift&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
$op $*&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kernel26custom.conf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# vim:set ft=sh&lt;br /&gt;
# MODULES&lt;br /&gt;
# The following modules are loaded before any boot hooks are&lt;br /&gt;
# run.  Advanced users may wish to specify all system modules&lt;br /&gt;
# in this array.  For instance:&lt;br /&gt;
#     MODULES=&amp;quot;piix ide_disk reiserfs&amp;quot;&lt;br /&gt;
# BusLogic is added to support VMWARE arch booting in fallback image&lt;br /&gt;
MODULES=&amp;quot;BusLogic&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# BINARIES&lt;br /&gt;
# This setting includes, into the CPIO image, and additional&lt;br /&gt;
# binaries a given user may wish.  This is run first, so may&lt;br /&gt;
# be used to override the actual binaries used in a given hook.&lt;br /&gt;
# (Existing files are NOT overwritten is already added)&lt;br /&gt;
# BINARIES are dependancy parsed, so you may safely ignore libraries&lt;br /&gt;
#BINARIES=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# FILES&lt;br /&gt;
# This setting is similar to BINARIES above, however, files are added&lt;br /&gt;
# as-is and are not parsed in anyway.  This is useful for config files.&lt;br /&gt;
# Some users may wish to include modprobe.conf for custom module options,&lt;br /&gt;
# like so:&lt;br /&gt;
#    FILES=&amp;quot;/etc/modprobe.d/modprobe.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
FILES=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# HOOKS&lt;br /&gt;
# This is the most important setting in this file.  The HOOKS control the&lt;br /&gt;
# modules and scripts added to the image, and what happens at boot time.&lt;br /&gt;
# Order is important, and it is recommended that you do not change the&lt;br /&gt;
# order in which HOOKS are added.  Run &#039;mkinitcpio -H &amp;lt;hook name&amp;gt;&#039; for&lt;br /&gt;
# help on a given hook.&lt;br /&gt;
# &#039;base&#039; is _required_ unless you know precisely what you are doing.&lt;br /&gt;
# &#039;udev&#039; is _required_ in order to automatically load modules&lt;br /&gt;
# &#039;modload&#039; may be used in place of &#039;udev&#039;, but is not recommended&lt;br /&gt;
# &#039;filesystems&#039; is _required_ unless you specify your fs modules in MODULES&lt;br /&gt;
# Examples:&lt;br /&gt;
#    This setup specifies all modules in the MODULES setting above.&lt;br /&gt;
#    No raid, lvm, or encrypted root is needed.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup will autodetect all modules for your system and should&lt;br /&gt;
#    work as a sane default&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev autodetect ide scsi sata filesystems&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup will generate a &#039;full&#039; image which supports most systems.&lt;br /&gt;
#    No autodetection is done.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev ide scsi sata usb filesystems&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup assembles an ide raid array with an encrypted root FS.&lt;br /&gt;
#    Note: See &#039;mkinitcpio -H raid&#039; for more information on raid devices.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev ide filesystems raid encrypt&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup loads an LVM volume group on a usb device.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev usb filesystems lvm&amp;quot;&lt;br /&gt;
HOOKS=&amp;quot;base udev ide scsi sata usbinput raid filesystems&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kernel26custom-fallback.conf&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# vim:set ft=sh&lt;br /&gt;
# MODULES&lt;br /&gt;
# The following modules are loaded before any boot hooks are&lt;br /&gt;
# run.  Advanced users may wish to specify all system modules&lt;br /&gt;
# in this array.  For instance:&lt;br /&gt;
#     MODULES=&amp;quot;piix ide_disk reiserfs&amp;quot;&lt;br /&gt;
# BusLogic is added to support VMWARE arch booting in fallback image&lt;br /&gt;
MODULES=&amp;quot;BusLogic&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# BINARIES&lt;br /&gt;
# This setting includes, into the CPIO image, and additional&lt;br /&gt;
# binaries a given user may wish.  This is run first, so may&lt;br /&gt;
# be used to override the actual binaries used in a given hook.&lt;br /&gt;
# (Existing files are NOT overwritten is already added)&lt;br /&gt;
# BINARIES are dependancy parsed, so you may safely ignore libraries&lt;br /&gt;
#BINARIES=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# FILES&lt;br /&gt;
# This setting is similar to BINARIES above, however, files are added&lt;br /&gt;
# as-is and are not parsed in anyway.  This is useful for config files.&lt;br /&gt;
# Some users may wish to include modprobe.conf for custom module options,&lt;br /&gt;
# like so:&lt;br /&gt;
#    FILES=&amp;quot;/etc/modprobe.d/modprobe.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
FILES=&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# HOOKS&lt;br /&gt;
# This is the most important setting in this file.  The HOOKS control the&lt;br /&gt;
# modules and scripts added to the image, and what happens at boot time.&lt;br /&gt;
# Order is important, and it is recommended that you do not change the&lt;br /&gt;
# order in which HOOKS are added.  Run &#039;mkinitcpio -H &amp;lt;hook name&amp;gt;&#039; for&lt;br /&gt;
# help on a given hook.&lt;br /&gt;
# &#039;base&#039; is _required_ unless you know precisely what you are doing.&lt;br /&gt;
# &#039;udev&#039; is _required_ in order to automatically load modules&lt;br /&gt;
# &#039;modload&#039; may be used in place of &#039;udev&#039;, but is not recommended&lt;br /&gt;
# &#039;filesystems&#039; is _required_ unless you specify your fs modules in MODULES&lt;br /&gt;
# Examples:&lt;br /&gt;
#    This setup specifies all modules in the MODULES setting above.&lt;br /&gt;
#    No raid, lvm, or encrypted root is needed.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup will autodetect all modules for your system and should&lt;br /&gt;
#    work as a sane default&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev autodetect ide scsi sata filesystems&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup will generate a &#039;full&#039; image which supports most systems.&lt;br /&gt;
#    No autodetection is done.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev ide scsi sata usb filesystems&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup assembles an ide raid array with an encrypted root FS.&lt;br /&gt;
#    Note: See &#039;mkinitcpio -H raid&#039; for more information on raid devices.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev ide filesystems raid encrypt&amp;quot;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
#    This setup loads an LVM volume group on a usb device.&lt;br /&gt;
#    HOOKS=&amp;quot;base udev usb filesystems lvm&amp;quot;&lt;br /&gt;
HOOKS=&amp;quot;base udev ide scsi sata usbinput raid filesystems&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;kernel26custom.preset&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# mkinitcpio preset file for kernel26custom&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
########################################&lt;br /&gt;
# NEVER EDIT THIS LINE:&lt;br /&gt;
source /etc/mkinitcpio.d/kernel26custom.kver&lt;br /&gt;
########################################&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PRESETS=(&#039;default&#039; &#039;fallback&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
default_config=&amp;quot;/etc/mkinitcpio.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
default_image=&amp;quot;/boot/kernel26custom.img&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
fallback_config=&amp;quot;/etc/mkinitcpio.d/kernel26custom-fallback.conf&amp;quot;&lt;br /&gt;
fallback_image=&amp;quot;/boot/kernel26custom-fallback.img&amp;quot; &lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Build-Prozess vorbereiten, Prüfsummen erzeugen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieser Vorgang muss jedesmal ausgeführt werden, wenn sich eine Datei ändert die im PKGBUILD unter source=(...) aufgeführt ist. Die alten Prüfsummen in PKGBUILD sind vorher zu löschen.&lt;br /&gt;
 makepkg -g &amp;gt;&amp;gt; PKGBUILD &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein wichtiger Punkt ist die Kernel-Konfigurationsdatei. Wir haben hier (wenn dieser Vorgang zum ersten Mal ausgeführt wird) folgende Möglichkeiten:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1. Wir können die Konfiguration des momentanen Kernel (wahrscheinlich der Arch-Standard-Kernel) als Vorlage nehmen.&lt;br /&gt;
Das beschert uns die gleichen Treiber/Module wie sie dieser Kernel mitbringt. Allerdings können wir während des Build-Prozesses diese Konfig abändern um z.B. Treiber für nicht vorhandene Hardware wegzulassen. Dazu ist aber etwas an Erfahrung notwendig.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir bekommen diese Konfig, indem wir die momentane in unser Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
  zcat /proc/config.gz &amp;gt; ./config&lt;br /&gt;
2. Ganz erfahrene User können sich die Konfig quasi von Null selbst einstellen&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dafür darf keine Konfig-Datei &#039;&#039;config&#039;&#039; im Verzeichnis mit der PKGBUILD vorhanden sein. Beim erstmaligen Start ist auch keine vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Build-Prozesses wird diese Ausgangs-Konfig verwendet um daraus eine zum bauenden Kernel passende Konfig zu erstellen. Dies geschieht durch den Aufruf von &#039;&#039;make oldconfig&#039;&#039; im Ablauf der PKGBUILD.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Danach wird basierend auf dieser Konfig ein Frontend zum Editieren gestartet. In obiger PKGBUILD ist das &#039;&#039;make menuconfig&#039;&#039;. Mit diesem Frontend kann die Konfiguration angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ganz wichtig&#039;&#039;&#039;: Im Zuge der Konfiguration mit dem Frontend muss unbedingt die lokale Version unserer Konfig eingestellt werden!&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zu finden ist dieser Parameter unter &#039;&#039;General setup-&amp;gt;Local Version&#039;&#039;. Hier &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; unserer lokaler Zusatz eingetragen werden, in diesem Fall &#039;&#039;-custom&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Build-Prozess starten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 makepkg -c&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Frontend zur Kernel-Konfig nach der oben beschriebenen Bearbeitung beenden und die Konfiguration speichern lassen. Danach wird der Build-Prozess normal weitergeführt.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn alles glatt gelaufen ist, dann sehen wir eine ähnliche Meldung wie diese auf dem Bildschirm:&lt;br /&gt;
  ==&amp;gt; Compressing package...&lt;br /&gt;
  ==&amp;gt; Finished making: kernel26custom  (Wed Aug 15 08:59:23 CEST 2007)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir erhalten auch unser Kernel-Paket, welches über pacman installiert wird&lt;br /&gt;
 kernel26custom-2.6.22-1-i686.pkg.tar.gz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation läuft entsprechend der normaler Kernel-Installation, wie wir sie kennen, ab.&lt;br /&gt;
 pacman -U kernel26custom-2.6.22-1-i686.pkg.tar.gz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Besonderheit ist hier noch zu erwähnen: Wenn der Build-Vorgang erfolgreich war, dann hat das PKGBUILD-Skript die von Dir eventuell angepasste Kernel-Konfigdatei zurück ins &amp;quot;Startverzeichnis&amp;quot; kopiert.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Warum? Damit der nächste Lauf immer mit deiner guten, aktuellen Konfiguration startet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bootloader anpassen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jetzt fehlt lediglich noch der Eintrag im Bootloader (Grub) für unseren neuen Kernel.  Die Einträge zu root und root= analog der eigenen menu.list anpassen!&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
# Eigener Kernel 2&lt;br /&gt;
title  Eigener Kernel (custom)&lt;br /&gt;
root   (hd0,0)&lt;br /&gt;
kernel /vmlinuz26custom root=/dev/sda3 ro&lt;br /&gt;
initrd /kernel26custom.img&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# (1) Arch Linux&lt;br /&gt;
title  Eigener Kernel (custom) Fallback&lt;br /&gt;
root   (hd0,0)&lt;br /&gt;
kernel /vmlinuz26custom root=/dev/sda3 ro&lt;br /&gt;
initrd /kernel26custom-fallback.img&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hat sich dieser Aufwand jetzt gelohnt?&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Vorteil dieser Methode kommt eigentlich erst richtig zum tragen, wenn wir z.B. eine Änderung an diesem Kernel vornehmen wollen. Sei es, dass wir eine andere Version der Vanilla-Kernelsourcen einbinden wollen, oder lediglich an der Konfig etwas verändern möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen, du müsstest die Konfig verändern. Dann würde das Prozedere so ablaufen:&lt;br /&gt;
* Prüfsummen (md5sums=) aus der PKGBUILD löschen&lt;br /&gt;
* In der PKGBUILD den Wert von &#039;&#039;pkgrel&#039;&#039; um 1 erhöhen&lt;br /&gt;
* makepkg -g &amp;gt;&amp;gt; PKGBUILD&lt;br /&gt;
* makepkg&lt;br /&gt;
* pacman -U kernel26custom-2.6.22-&#039;&#039;&#039;2&#039;&#039;&#039;-i686.pkg.tar.gz&lt;br /&gt;
Und schon wäre unser Kernel aktualisiert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Was ist mit den externen Treibern? Z.B. NVidia? ==&lt;br /&gt;
Um diese unter dem Reserve/Notfall-Kernel bzw. unter einem ständigen eigenen Paket installieren und nutzen zu können müssen diese Pakete auch selbst kompiliert werden. Eben passend zu unserem Kernel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Pakete kommen entweder aus dem ABS oder dem AUR. Das Prinzip funktioniert wie bei unserem Kernel: wir editieren die PKGBUILD&#039;s und andere Steuerdateien und passen diese an unsere Kernel-Version/Namen an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Exemplarisch z.B. für den aktuellen NVidia-Treiber:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ABS aktualisieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 abs&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Das PKGBUILD kopieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 cp -R /var/abs/extra/x11/nvidia /var/abs/local/&lt;br /&gt;
 cd /var/abs/local&lt;br /&gt;
 mv nvidia nvidia-custom&lt;br /&gt;
 cd nvidia-custom&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Dateien editieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Einfachheit halber hier nur die Änderungen:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;PKGBUILD&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pkgname=nvidia&#039;&#039;&#039;-custom&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
_kernver=&#039;2.6.22&#039;&#039;&#039;-custom&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pkgrel=&#039;&#039;&#039;1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
pkgdesc=&amp;quot;NVIDIA drivers for kernel26&#039;&#039;&#039;custom&#039;&#039;&#039;.&amp;quot;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
depends=(&#039;kernel26&#039;&#039;&#039;custom&#039;&#039;&#039;&#039; &#039;nvidia-utils&#039;)&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;nvidia-install&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
KERNEL_VERSION=&#039;2.6.22-&#039;&#039;&#039;custom&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
post_remove() {&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
KERNEL_VERSION=&#039;2.6.22-&#039;&#039;&#039;custom&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Paket bauen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 makepkg&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 pacman -U nvidia-custom-100.14.11-1-i686.pkg.tar.gz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Analog ist mit anderen, externen Kernel-Modulen zu verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Parameter bewirken Namensänderungen? ==&lt;br /&gt;
Es gibt bei den vorgestellten Verfahren mehrere Parameter in verschiedenen Configs, die später eine Auswirkung darauf haben:&lt;br /&gt;
* wie der Kernel &amp;quot;heißt&amp;quot; (uname -r)&lt;br /&gt;
* wie das Verzeichnis heißt, in dem die Module installiert werden (/lib/modules/$name)&lt;br /&gt;
* wie das ArchLinux-Paket heißt (unser Paket darf im Paketsystem z.B. nicht mit dem Paket kernel26 kollidieren)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;.config&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Kernel-Config, die wir z.B. mit make menuconfig erstellen oder die beim Arch-Standard-Kernel analog obigen Beispielen in $HOME/kernel26-custom als config bzw. config.x86_64 liegt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
# General setup&lt;br /&gt;
#&lt;br /&gt;
CONFIG_LOCALVERSION=&amp;quot;-custom&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/pre&amp;gt;&lt;br /&gt;
Was wir hier eintragen wird intern an den Kernel-Namen angehängt und bewirkt u.a. auch, wie das Modul-Verzeichnis heißt. Wenn wir CONFIG_LOCALVERSION=&amp;quot;-custom&amp;quot; eintragen, dann wird der Kernel die Module in /lib/modules/2.6.22-custom suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;PKGBUILD&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn wir einen Kernel mit dem Paketmanagement bauen, dann haben Parameter darin Auswirkungen wie später das gebaute Paket heißt und welchen Namen der Kernel in der Paketdatenbank hat. Dies müssen wir anpassen um nicht mit den Standard-Kerneln zu kollidieren.&lt;br /&gt;
  pkgname=kernel26custom&lt;br /&gt;
Dies bewirkt, wie das Paket zum Installieren heißt (blabla.pkg.tar.gz), welchen Namen Verzeichnisse und Kernel bzw. initrd-Image haben.&lt;br /&gt;
  _ownver=custom&lt;br /&gt;
Dies ist ein eigener Parameter, den wir benutzen um in der Steuerdatei unseren Versionszusatz an z.B. Kopieraktionen anzuhängen.&lt;br /&gt;
  pkgrel=1&lt;br /&gt;
Wenn wir unseren eigenen Kernel später mal verändern, dann sollten wir diesen Parameter um Eins erhöhen. Dadurch können wir mit pacman unser Paket leicht aktualisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tipps und Tricks]]&lt;br /&gt;
[[en:Custom Kernel Compilation with ABS]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=18803</id>
		<title>Arduino</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=18803"/>
		<updated>2016-04-24T18:41:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Arduino-SDK ermöglicht es auf einfachem Wege Programme zu schreiben, und auf das Arduino-Board zu laden. Das SDK ist in [[Java]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{installation&lt;br /&gt;
|repo=aur&lt;br /&gt;
|paket=arduino&lt;br /&gt;
|name=Das Arduino-SDK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt man ein &#039;&#039;&#039;Arduino Yún&#039;&#039;&#039; oder ein &#039;&#039;&#039;Arduino-Due-Board&#039;&#039;&#039;, muss man {{AUR|arduino-beta}} verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbehandlung ==&lt;br /&gt;
=== Compilierungs Fehler ===&lt;br /&gt;
Sollte der Fehler …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin/../lib/gcc/avr/4.3.2/../../../avr/bin/ld: cannot find -lm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… beim compilieren auftreten muss einfach, statt der mitgelieferte gcc Version, die {{paket|avr-gcc}} aus den Quellen installiert werden und in die Arduino-IDE wie Folgt eingebunden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin&lt;br /&gt;
 mv ./avr-gcc ./avr-gcc-backup&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/bin/avr-gcc ./&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serial Port ===&lt;br /&gt;
Um als normaler Nutzer auf den Port zugreifen zu dürfen muss man die Berechtigung von {{ic|/run/lock}} anpassen. Da dieses Verzeichnis beim Starten angelegt wird muss man die Berechtigung in der Datei {{ic|/usr/lib/tmpfiles.d/legacy.conf}} wie folgt vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Zeile&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0755 root root -&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0775 root lock -&lt;br /&gt;
ändern und sich dann der [[Benutzer und Gruppen|Gruppe]] {{ic|lock}} hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die aktuelle Sitzung kann man mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo chown root:lock /run/lock&lt;br /&gt;
 sudo chmod 775 /run/lock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Berechtigung setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== avrdude Permission denied error ===&lt;br /&gt;
Solltet ihr nicht auf den Arduino schreiben können und folgende Fehlermeldung erhalten {{ic|avrdude: ser_open(): can&#039;t open device &amp;quot;/dev/ACM0&amp;quot;: Permission denied}}, dann benötigt ihr Schreibrechte auf {{ic|/dev/ACM0}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese könnt ihr mit folgendem Befehl erhalten:&lt;br /&gt;
 sudo usermod -a -G uucp &amp;lt;username&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann einfach neu Anmelden und ihr könnt auf euren Arduino schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://arduino.cc Webseite des Programms] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1341965 Kann Arduino Projekt nicht compilieren] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://code.synchroverge.com/?p=99 ausgegrauter Serial Port Menüpunkt] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=18802</id>
		<title>Arduino</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=18802"/>
		<updated>2016-04-24T18:15:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: /* Serial Port */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Arduino-SDK ermöglicht es auf einfachem Wege Programme zu schreiben, und auf das Arduino-Board zu laden. Das SDK ist in [[Java]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{installation&lt;br /&gt;
|repo=aur&lt;br /&gt;
|paket=arduino&lt;br /&gt;
|name=Das Arduino-SDK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt man ein &#039;&#039;&#039;Arduino Yún&#039;&#039;&#039; oder ein &#039;&#039;&#039;Arduino-Due-Board&#039;&#039;&#039;, muss man {{AUR|arduino-beta}} verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbehandlung ==&lt;br /&gt;
=== Compilierungs Fehler ===&lt;br /&gt;
Sollte der Fehler …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin/../lib/gcc/avr/4.3.2/../../../avr/bin/ld: cannot find -lm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… beim compilieren auftreten muss einfach, statt der mitgelieferte gcc Version, die {{paket|avr-gcc}} aus den Quellen installiert werden und in die Arduino-IDE wie Folgt eingebunden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin&lt;br /&gt;
 mv ./avr-gcc ./avr-gcc-backup&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/bin/avr-gcc ./&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serial Port ===&lt;br /&gt;
Um als normaler Nutzer auf den Port zugreifen zu dürfen muss man die Berechtigung von {{ic|/run/lock}} anpassen. Da dieses Verzeichnis beim Starten angelegt wird muss man die Berechtigung in der Datei {{ic|/usr/lib/tmpfiles.d/legacy.conf}} wie folgt vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Zeile&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0755 root root -&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0775 root lock -&lt;br /&gt;
ändern und sich dann der [[Benutzer und Gruppen|Gruppe]] {{ic|lock}} hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die aktuelle Sitzung kann man mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo chown root:lock /run/lock&lt;br /&gt;
 sudo chmod 775 /run/lock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Berechtigung setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://arduino.cc Webseite des Programms] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1341965 Kann Arduino Projekt nicht compilieren] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://code.synchroverge.com/?p=99 ausgegrauter Serial Port Menüpunkt] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Lighttpd&amp;diff=17585</id>
		<title>Lighttpd</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Lighttpd&amp;diff=17585"/>
		<updated>2014-03-26T23:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: /* Testen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{SEITENTITEL:lighttpd}}{{righttoc}}&lt;br /&gt;
lighttpd ist ein sehr leichtgewichtiger, einfach zu administrierender, performanter HTTP-Server, der vor allem überall da eingesetzt wird, wo die Geschwindigkeit entscheidend ist und wo hohe Zugriffszahlen zu erwarten sind. So geben unter anderem YouTube, Wikipedia und SourceForge lighttpd den Vorzug gegenüber Apache und ähnlich umfangreichen HTTP-Servern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch einfach nur als schlanke Alternative zu [[Apache]] ist lighttpd geeignet. Dieser Artikel beschreibt, wie man eine vollwertige Serverumgebung bestehend aus lighttpd, [[PHP]], MySQL (bzw. [[MariaDB]]) und [[Python]] aufsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{installation&lt;br /&gt;
|name=lighttpd&lt;br /&gt;
|repo=extra&lt;br /&gt;
|paket=lighttpd&lt;br /&gt;
|zusatz=php php-cgi mariadb mariadb-clients&lt;br /&gt;
|zusatzinfo=Sinnvoll für Webserver}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PHP und das CGI-Modul für PHP, sowie MariaDB nebst Clients sind ebenfalls in {{ic|extra}} vorhanden und sollten gleich mitinstalliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konfiguration ==&lt;br /&gt;
Bevor lighttpd gestartet werden kann, muss er noch konfiguriert werden. Die Konfiguration wird in der Datei {{ic|/etc/lighttpd/lighttpd.conf}} vorgenommen. Die meisten Optionen in der Standard-Konfiguration sind bereits mit sinnvollen Werten belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Module ===&lt;br /&gt;
Der Abschnitt „server.modules“ definiert, welche zusätzlichen Module von lighttpd geladen werden sollen. Für einen sinnvollen Betrieb sind die Module „fastcgi“ und „cgi“ zusätzlich zu den bereits aktivierten Modulen nötig. Somit ergibt sich folgende Konfiguration der Module:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server.modules = (&lt;br /&gt;
   &amp;quot;mod_access&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;mod_fastcgi&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;mod_cgi&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;mod_accesslog&amp;quot; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auskommentierte Module sind in der Ansicht weggelassen worden. Interessant kann noch „userdir“ sein, was {{ic|/home/user/public_html}} ermöglicht (Aufrufbar sind diese Verzeichnisse mittels &amp;lt;nowiki&amp;gt;http://host/~user&amp;lt;/nowiki&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verzeichnis- und Dateinamen ===&lt;br /&gt;
Standardmäßig verwendet lighttpd das Verzeichnis {{ic|/srv/http}} als Wurzelverzeichnis der HTML-Dateien. Wenn man dies so belassen möchte, kann man das natürlich, muss dann aber darauf achten, dass dieses Verzeichnis entweder eine eigene Partition hat, oder die Partition auf der sich dieses Verzeichnis befindet, groß genug ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besser ist es, das Wurzelverzeichnis des Servers auf eine eigene Partition zu legen. Hier kann man auch die Rechte entsprechend restriktiv setzen ({{ic|noexec}} als [[Mount]]option zum Beispiel), um den Server etwas sicherer zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server.document-root = &amp;quot;/media/webserver&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Index-Dateien werden immer dann angezeigt, wenn man ein Verzeichnis über HTTP aufruft. Sofern keine Index-Datei vorhanden ist, wird entweder der Verzeichnis-Inhalt angezeigt, oder es wird eine Fehlermeldung ausgegeben, dass der Verzeichnisinhalt nicht angezeigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man zum Beispiel, dass {{ic|start.htm}} als Indexdatei verwendet wird, trägt man dies in die Indexdateiliste ein. Beim Aufruf von &amp;lt;nowiki&amp;gt;http://host/blubb/&amp;lt;/nowiki&amp;gt; wird die Indexdateiliste durchgegangen, und sobald eine Datei mit einem Dateinamen aus der Liste vorhanden ist, wird sie Angezeigt, ohne, dass man den Dateinamen angeben muss. Im Beispiel wird durch den Aufruf von &amp;lt;nowiki&amp;gt;http://host/blubb/&amp;lt;/nowiki&amp;gt; die Datei &amp;lt;nowiki&amp;gt;http://host/blub/start.htm&amp;lt;/nowiki&amp;gt; angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 index-file.names = ( &amp;quot;index.php&amp;quot;, &amp;quot;index.html&amp;quot;, &amp;quot;start.htm&amp;quot; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abschnitt „mimetype.assign“ ordnet bestimmten Dateiendungen definierte Dateiinhalts-Typen zu. Wenn man eigene Dateiendungen benutzt, die einen bestimmten Inhalt haben, kann man diese hier hinzufügen. Es sind allerdings schon alle gängigen Typen definiert, so dass man hier im Normalfall nichts mehr ändern muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serveroptionen ===&lt;br /&gt;
Will man nicht, dass jemand, der die Seite aufruft, als Information bekommt, dass es sich beim HTTP-Server um lighttpd handelt, kann man dies mittels der Option „server.tag“ ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server.tag = &amp;quot;blubb&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wird per HTTP-Header der Servername „blubb“ an den aufrufenden Client übermittelt. Es gibt allerdings außer dem Servertag noch weitere Möglichkeiten, mittels derer auf den tatsächlichen Server geschlossen werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man bestimmte Dateitypen nicht per HTTP ausliefern, kann man dies mittels der Liste „url.access-deny“ bewerkstelligen. So werden standardmäßig Backup-Dateien ({{ic|dateiname~}}) und Include-Dateien ({{ic|dateiname.inc}}) ausgeschlossen. Will man weitere Dateitypen von der Auslieferung ausschließen, fügt man die Endungen dieser einfach der Liste hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Standardmäßig lauscht lighttpd wie jeder andere HTTP-Server auf Port 80. Dies kann man über „server.port“ ändern, und lighttpd zum Beispiel auf Port 5678 lauschen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server.port = 5678&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Client, der auf den Server zugreift, kann aber dennoch durch einfaches Portscanning, z.B. mittels [[nmap]] herausfinden, auf welchem Port was lauscht, und somit natürlich auch, dass auf Port 5678 ein HTTP-Server lauscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man lighttpd nur als lokales Testsystem betreiben, und will nicht, dass beliebige Clients auf den Server zugreifen können, kann man lighttpd an eine bestimmte IP binden. Im Falle des lokalen Testsystems ist dies zum Beispiel 127.0.0.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server.bind = &amp;quot;127.0.0.1&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man virtuelle Hosts verwenden, so muss man das Server-Modul „mod_simple_vhost“ aktivieren und die Optionen gemäß der Kommentare in der Konfigurationsdatei setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 simple-vhost.server-root   = &amp;quot;/media/webserver/vhosts/&amp;quot;&lt;br /&gt;
 simple-vhost.default-host  = &amp;quot;myhost.invalid&amp;quot;&lt;br /&gt;
 simple-vhost.document-root = &amp;quot;/htdocs/&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wurzelverzeichnis setzt sich dann standardmäßig aus den drei Angaben in dieser Reihenfolge zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten wird der Mittelteil (im Beispiel „myhost.invalid“) automatisch durch den Hostnamen ersetzt, über den der Server aufgerufen wird. Wenn man zum Beispiel mittels „server.lan“ auf den Server zugreift, ist das HTML-Wurzelverzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /media/webserver/vhosts/server.lan/htdocs/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiter oben angesprochenen Verzeichnis-Listen bei fehlender Indexdatei kann man mittels der Option „dir-listing.activate“ beeinflussen. „enable“ aktiviert die Verzeichnisauflistung, „disable“ deaktiviert sie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dir-listing.activate = &amp;quot;enable&amp;quot;&lt;br /&gt;
 dir-listing.encoding = &amp;quot;utf-8&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei deaktivierter Verzeichnisauflistung und fehlender Indexdatei wird ein Hinweis an den Client übermittelt, dass die Datei nicht gefunden werden konnte ({{ic|404 NOT FOUND}}). Standardmäßig ist das Listing deaktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betrieb ===&lt;br /&gt;
Der Server läuft standardmäßig nicht mit root-Rechten, sondern mit den Rechten des Users und der Gruppe „http“. Dieser User darf sich nicht einloggen (er hat statt einer Shell {{ic|/bin/false}}, das bei jedem Einlogversuch eine Fehlermeldung zurückgibt), was einen gewissen Grad an Sicherheit mit sich bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man den Server als Produktivsystem betreiben will, sollte man dies auch so lassen, und das Dokumenten-Wurzelverzeichnis des Servers dem entsprechenden User und der entsprechenden Gruppe zuordnen. Wenn man andere User nun ebenfalls dieser Gruppe zuordnet können diese User auch in diesem Wurzelverzeichnis (und darunter) arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Will man lighttpd als lokales Testsystem verwenden, kann man ihn auch mit den Rechten eines anderen Benutzers (z.B. sich selbst) laufen lassen. Vorteil ist, dass es weniger Rechteprobleme gibt, da alle Dateien dem User gehören, unter dem auch der Webserver läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server.username = &amp;quot;username&amp;quot;&lt;br /&gt;
 server.group = &amp;quot;users&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil ist hier, dass der HTTP-Server mit den &#039;&#039;&#039;selben&#039;&#039;&#039; Rechten läuft, die auch der entsprechende User innehat. Ein erfolgreicher Angreifer oder ein fehlerhaftes Script können somit auf alle Daten zugreifen, auf die auch der entsprechende User Zugriff hat. Dieses Setup sollte &#039;&#039;&#039;ausschließlich&#039;&#039;&#039; in von Außen nicht erreichbaren Umgebungen umgesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Es ist ratsam einen so konfigurierten Webserver nicht permanent laufen zu lassen, sondern ihn nur dann zu starten, wenn er auch tatsächlich zum Entwickeln/Testen verwendet werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== MariaDB und PHP ==&lt;br /&gt;
Durch die Verwendung von MariaDB und PHP erreicht man ein vollwertiges Serversystem, das mit allen gängigen Webanwendungen kompatibel ist. Apache-Spezifische Funktionen in den Webanwendungen werden für gewöhnlich allerdings nicht direkt unterstützt, diese sind – abgesehen von [[#Besonderheit: htaccess|htaccess]] (siehe dort) – allerdings auch relativ selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== PHP ===&lt;br /&gt;
Um PHP verwenden zu können, muss der fastcgi-Server noch konfiguriert werden, hierzu befindet sich in der Konfigurationsdatei von lighttpd auch schon ein auskommentierter Eintrag, der verwendet werden kann. Es müssen der Binärpfad zu PHP und die socket-Datei von PHP angegeben werden. Zudem muss definiert werden, von welcher Endung PHP-Dateien sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fastcgi.server =( &amp;quot;.php&amp;quot; =&amp;gt; ((&lt;br /&gt;
   &amp;quot;bin-path&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;/usr/bin/php-cgi&amp;quot;,&lt;br /&gt;
   &amp;quot;socket&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;/tmp/php.socket&amp;quot;&lt;br /&gt;
 )))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich muss in der Konfigurationsdatei von PHP die Option „cgi.fix_pathinfo“ auf 1 gesetzt (Einkommentiert) werden. Um MariaDB verwenden zu können muss zudem die PHP-Erweiterung {{ic|mysql}} aktiviert werden, dies geschieht in der selben Datei durch das Einkommentieren der entsprechenden Option.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ; …&lt;br /&gt;
 ; …&lt;br /&gt;
 extension=mysql.so&lt;br /&gt;
 ; …&lt;br /&gt;
 ; …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den häufig als Sicherheitsfunktion erwähnten Save-Mode von PHP kann man ebenfalls aktivieren ({{ic|1=save_mode = On}}), allerdings ist er seit PHP-Version 5.3.0 als &#039;&#039;deprecated&#039;&#039; markiert und wird in PHP 6 entfernt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== MariaDB ===&lt;br /&gt;
Zu allererst sollte ein root-Passwort für MariaDB vergeben werden. Dies hat mit dem System-root-Account nichts zu tun, sondern bezieht sich nur auf den MariaDB-Server. Das Passwort wird mittels des MariaDB-Administrationstools gesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mysqladmin -uroot password &#039;daswunschpasswort&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit kann man nur noch mittels Passwort als root auf die Datenbank zugreifen. Weitere MariaDB-User können ebenfalls eingerichtet werden: Hierzu muss man sich als root auf dem MariaDB-Server anmelden, und einen bestimmten SQL-String übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|mysql -uroot -p|[…]&lt;br /&gt;
&amp;gt; USE mysql;&lt;br /&gt;
&amp;gt; INSERT INTO user (host, user, password)&lt;br /&gt;
  VALUES(&#039;localhost&#039;,&#039;username&#039;,password(&#039;daswunschpasswort&#039;));}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach muss der MariaDB-Server mittels {{ic|systemctl restart mariadb}} neu gestartet werden. Bezüglich der weitergehenden Berechtigungsstruktur innerhalb des MariaDB-Servers bitte die in den [[#Weblinks|Weblinks]] verknüpfte Setup-Anleitung konsultieren. Alternativ bietet sich das GRANT-System an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|mysql -uroot -p|[…]&lt;br /&gt;
&amp;gt; CREATE DATABASE testdb;&lt;br /&gt;
&amp;gt; GRANT USAGE&lt;br /&gt;
  ON *.*&lt;br /&gt;
  TO &#039;testuser&#039;@&#039;localhost&#039;&lt;br /&gt;
  IDENTIFIED BY &#039;daspasswort&#039;;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wird der MariaDB-User {{ic|testuser}} angelegt. Zuvor wird noch die Datenbank {{ic|testdb}} angelegt. Beim Anlegen des Users werdem diesem jegliche Privilegien für alle Datenbanken entzogen (USAGE ist in der SQL-Syntax ein Synonym für „keine Privilegien“). Nun kann man diesem User Berechtigungen für eine spezifische Datenbank erteilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &amp;gt; GRANT select,insert,update,delete,create,drop&lt;br /&gt;
   ON testdb.*&lt;br /&gt;
   TO &#039;testuser&#039;@&#039;localhost&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hiermit wird dem eben angelegten User für die eben angelegte Datenbank lesender und schreibender Zugriff gewährt. Der User kann Tabellen anlegen und löschen, aber die Datenbank selbst kann er nicht verändern. Der User kann nur vom Server aus auf die Datenbank zugreifen („localhost“) und nicht von anderen Systemen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Python ==&lt;br /&gt;
Damit lighttpd Python-Scripte ausführen kann, muss eine entsprechende Zuweisung in der Konfigurationsdatei vorgenommen werden. Es wird davon ausgegangen, dass Python über {{ic|/usr/bin/python}} angesprochen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cgi.assign = ( &amp;quot;.py&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;/usr/bin/python&amp;quot; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem muss Python bei den Dateiendungen hinzugefügt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 static-file.exclude-extensions = ( .., .., &amp;quot;.py&amp;quot; )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit dies funktioniert, muss {{ic|mod_cgi}} aktiviert sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Starten ==&lt;br /&gt;
lighttpd ist ein Service, das heißt, dass er für den Automatischen Start aktiviert werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lighttpd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manuell gestartet werden kann lighttpd mittels {{ic|systemctl start lighttpd}}. Sollte man den User und die Gruppe geändert haben, kann es beim Starten zu einem Berechtigungsfehler bezüglich des Logfiles kommen. Das (eventuell nötige) manuelle Anlegen des Logfile-Verzeichnisses und das zuweisen des Benutzers und der Rechte behebt das Problem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir /var/log/lighttpd&lt;br /&gt;
 chown username:log /var/log/lighttpd&lt;br /&gt;
 chmod 760 /var/log/lighttpd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alternativ kann man auch in der lighttpd-Konfigurationsdatei über die Option „accesslog.filename“ (und weitere) die Logfile-Dateien an einem Ort erstellen lassen, an dem der entsprechende User Schreibrechte hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Testen ==&lt;br /&gt;
[[Bild:Phpinfo_in_firefox.png|thumb|Ausgabe von {{ic|phpinfo();}} in [[Firefox]]]]&lt;br /&gt;
Testweise kann man nun im Dokumenten-Wurzelverzeichnis eine Datei {{ic|info.php}} anlegen, und {{ic|&amp;lt;?php phpinfo(); ?&amp;gt;}} hineinschreiben. Dies ist eine PHP-Informations-Funktion. Beim Aufruf der Seite über &amp;lt;nowiki&amp;gt;http://localhost/info.php&amp;lt;/nowiki&amp;gt; erscheint eine Übersicht darüber, was der Server kann, und wie er konfiguriert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Dokument erhält man Informationen über die PHP-Installation, MariaDB, den Webserver, und das System, auf dem der Server läuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei sollte man auf einem öffentlich erreichbaren Produktivsystem nicht zugänglich lassen, da die verwendete PHP-Funktion einem Angreifer viele Informationen über das System zugänglich macht. Man sollte die Datei also löschen oder aber zumindest nicht unter einem leicht erreichbaren Dateinamen abspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheit: htaccess ==&lt;br /&gt;
lighttpd kann nicht mit htaccess-Dateien umgehen. Das heißt, dass alle Webanwendungen, die auf htaccess zurückgreifen, nicht direkt lauffähig sind. Dies betrifft Weiterleitungen sowie als auch Zugangsmechanismen. lighttpd verwaltet derlei Dinge in der vHost-Konfiguration.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu gibt es in der Datei {{ic|/etc/lighttpd.conf}} mehrere Abschnitte {{ic|1=$HTTP[&amp;quot;host&amp;quot;] =~ &amp;quot;hostname.tld&amp;quot;}}. Innerhalb dieser Abschnitte werden alle diesen Host betreffenden Angaben zu Login-Abfragen, URL-Rewriting, etc. getätigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit URL-Rewriting und Login-Abfragen funktionieren, müssen im Abschnitt {{ic|server.modules}} die Module {{ic|mod_auth}} und {{ic|mod_rewrite}} aktiviert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== URL-Rewriting ===&lt;br /&gt;
Die Konfiguration von URL-Rewrites wird mittels der Funktion {{ic|url.rewrite-TYP}} vorgenommen, wobei TYP einer der verschiedenen von lighttpd verwendbaren Typen ist. {{ic|rewrite-once}} entspricht dem von htaccess bekannten Verhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 url.rewrite-once = (&lt;br /&gt;
   &amp;quot;/angegeber_pfad&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;weiterleitung_auf.php&amp;quot;&lt;br /&gt;
 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Typen sind {{ic|rewrite-repeat}} (entspricht der Angabe {{ic|[L]}} bei htaccess-Weiterleitungen) und {{ic|url.rewrite-[repeat-]if-not-file}} (entspricht der htaccess-Angabe {{ic|!-f}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispiel ====&lt;br /&gt;
Wenn man das Blog-System Wordpress einsetzt, will man vermutlich auch dessen Funktion verwenden, URLs „schön“ darzustellen. Wordpress benutzt dafür htaccess, da dies von lighttpd nicht verwendet wird, muss man die Angaben aus der htaccess-Datei von Wordpress auf {{ic|url.rewrite-once}}-Angaben umschreiben. Da die regulären Ausdrücke von htaccess und lighttpds Rewriting-System identisch sind, ist dies Relativ einfach möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $HTTP[&amp;quot;host&amp;quot;] =~ &amp;quot;example.com&amp;quot; {&lt;br /&gt;
   url.rewrite-once = (&lt;br /&gt;
     &amp;quot;^/(.*)\.(.+)$&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;$0&amp;quot;,&lt;br /&gt;
     &amp;quot;^/(wp-.+)$&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;$0&amp;quot;,&lt;br /&gt;
     &amp;quot;^/xmlrpc.php&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;$0&amp;quot;,&lt;br /&gt;
     &amp;quot;^/sitemap.xml&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;$0&amp;quot;,&lt;br /&gt;
     &amp;quot;^/(.+)/?$&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;/index.php/$1&amp;quot;&lt;br /&gt;
   )&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Blog auf example.com liegt, kann man nun Wordpress bei aktiviertem URL-Rewriting von Wordpress mittels der bekannten Wordpress-URLs aufrufen. lighttpd schreibt die URLs automatisch passend um, so wie Apache es anhand der htaccess-Datei auch machen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Authentifizierung ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Http-auth.png|thumb|250px|Der HTTP-Authentifizierungsdialog, hier angezeigt von [[Firefox]]]]&lt;br /&gt;
Das Login-System von lighttpd funktioniert etwas anders als das von apache (htaccess). Und zwar wird erst definiert, was für ein Authentifizierungs-System verwendet werden soll, und welche Datei (im Falle von dateibasierenden Authentifizierungsmethoden) verwendet werden soll. Dann wird die Authentifizierung mittels des Abschnitts {{ic|auth.require}} für einzelne Unterverzeichnisse aktiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 auth.backend = &amp;quot;SYSTEM&amp;quot;&lt;br /&gt;
 auth.backend.SYSTEM.userfile = &amp;quot;/var/www/password&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 auth.require = (&lt;br /&gt;
   &amp;quot;/unterverzeichnis&amp;quot; =&amp;gt; (&lt;br /&gt;
     &amp;quot;method&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;Athentifizierungsmethode&amp;quot;,&lt;br /&gt;
     &amp;quot;realm&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;Text, der im Loginfenster angezeigt wird&amp;quot;,&lt;br /&gt;
     &amp;quot;require&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;Was als gültiger Login anerkannt wird&amp;quot;&lt;br /&gt;
   )&lt;br /&gt;
 )&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für SYSTEM können folgende Werte verwendet werden: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{ic|plain}} – Erwartet die Usernamen und Passwörter im Klartext in der angegebenen Datei.&lt;br /&gt;
* {{ic|htpasswd}} – Erwartet Usernamen und Passwörter in der von htaccess-Passwortschutz bekannten Form in der angegebenen Datei.&lt;br /&gt;
* {{ic|htdigest}} – Erwartet Usernamen, Realm, und das gehashte (MD5) Passwort in der angegebenen Datei, je Zeile in dieser Reihenfolge durch Doppelpunkte getrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich dazu gibt es auch noch die Möglichkeit, die Authentifizierung via LDAP zu realisieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispiel ====&lt;br /&gt;
Will man zum Beispiel das Unterverzeichnis {{ic|/secure}} auf seinem Server example.com mittels basic-auth vor Zugriffen schützen, verwendet man folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 $HTTP[&amp;quot;host&amp;quot;] =~ &amp;quot;example.com&amp;quot; {&lt;br /&gt;
   auth.backend = &amp;quot;htpasswd&amp;quot;&lt;br /&gt;
   auth.backend.htpasswd.userfile = &amp;quot;/var/www/password&amp;quot;&lt;br /&gt;
   auth.require = (&lt;br /&gt;
     &amp;quot;/secure&amp;quot; =&amp;gt; (&lt;br /&gt;
       &amp;quot;method&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;basic&amp;quot;,&lt;br /&gt;
       &amp;quot;realm&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;Login&amp;quot;,&lt;br /&gt;
       &amp;quot;require&amp;quot; =&amp;gt; &amp;quot;valid-user&amp;quot;&lt;br /&gt;
     )&lt;br /&gt;
   )&lt;br /&gt;
 }&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei {{ic|/var/www/password}} enthält nun zum Beispiel die Zeilen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 user1:mjsHyevlsdf4HeAQ&lt;br /&gt;
 user2:mjdvGdwe3345HIsd&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit können sich user1 und user2 mit ihren jeweiligen Passwörtern einloggen (die Hashes im Beispiel sind Zufallswerte und entsprechen keinem dem Autor bekannten Passwort). Als Informationstext bekommen alle, die auf example.com/secure zugreifen wollen „Login“ angezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Konfiguration entspricht dem htaccess-Basierenden Passwortschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angaben über das Authentifizierungssystem sowie die entsprechende Datei  können auch global (außerhalb eines {{ic|$HTTP[&amp;quot;host&amp;quot;]}}-Blocks) definiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Anmerkungen ====&lt;br /&gt;
Die Funktionsweise der digest-Methode entspricht noch nicht vollständig dem Standard und ist derzeit noch eher als unsicher einzustufen, da sie zum Beispiel dem Replay-Angriff nicht stand hält.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die LDAP-Authentifizierung unterstützt derzeit nur Usernamen ohne Sonderzeichen. Der Username „ein.user“ wird von lighttpds LDAP-Authentifizierungssystem derzeit noch mit einer Fehlermeldung verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fehlerhafte Loginversuche werden derzeit nicht vernünftig mitgeschnitten („There seems to be no reasonable logging of failed login attempts yet“)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gruppenbasierende Authentifizierung funktioniert derzeit noch nicht. {{ic|auth.backend.plain.groupfile}} ist dafür vorgesehen, wird derzeit aber einfach ignoriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[LAMP Installation]] – Das Selbe mit Apache als Webserver&lt;br /&gt;
* [[Apache und PHP]] – Apache nur mit PHP&lt;br /&gt;
* [[nginx]] – Ein weiterer, leichtgewichtiger Webserver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.lighttpd.net/ Offizielle Website von lighttpd] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://redmine.lighttpd.net/ lighty labs] – Entwickler-, Dokumentations- und Supportseite von lighttpd {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://www.linuxhelp.net/guides/mysql/ Linuxhelp: mySQL Setup Guide] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [https://docs.djangoproject.com/en/1.4/howto/deployment/fastcgi/: django per FastCGI] einbinden  (auch den letzten Abschnitt beachten!) {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:HTTP-Server]]&lt;br /&gt;
[[en:Lighttpd]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17191</id>
		<title>Arduino</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17191"/>
		<updated>2013-11-17T16:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Arduino-SDK ermöglicht es auf einfachem Wege Programme zu schreiben, und auf das Arduino-Board zu laden. Das SDK ist in [[Java]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{installation&lt;br /&gt;
|repo=aur&lt;br /&gt;
|paket=arduino&lt;br /&gt;
|name=Das Arduino-SDK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt man ein &#039;&#039;&#039;Arduino Yún&#039;&#039;&#039; oder ein &#039;&#039;&#039;Arduino-Due-Board&#039;&#039;&#039;, muss man {{AUR|arduino-beta}} verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbehandlung ==&lt;br /&gt;
=== Compilierungs Fehler ===&lt;br /&gt;
Sollte der Fehler …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin/../lib/gcc/avr/4.3.2/../../../avr/bin/ld: cannot find -lm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… beim compilieren auftreten muss einfach, statt der mitgelieferte gcc Version, die {{paket|avr-gcc}} aus den Quellen installiert werden und in die Arduino-IDE wie Folgt eingebunden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin&lt;br /&gt;
 mv ./avr-gcc ./avr-gcc-backup&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/bin/avr-gcc ./&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serial Port ===&lt;br /&gt;
Um als normaler Nutzer auf den Port zugreifen zu dürfen muss man die Berechtigung von {{ic|/etc/lock}} anpassen. Da dieses Verzeichnis beim Starten angelegt wird muss man die Berechtigung in der Datei {{ic|/usr/lib/tmpfiles.d/legacy.conf}} wie folgt vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Zeile&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0755 root root -&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0775 root lock -&lt;br /&gt;
ändern und sich dann der [[Benutzer und Gruppen|Gruppe]] {{ic|lock}} hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die aktuelle Sitzung kann man mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo chown root:lock /run/lock&lt;br /&gt;
 sudo chmod 775 /run/lock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Berechtigung setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://arduino.cc Webseite des Programms] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1341965 Kann Arduino Projekt nicht compilieren] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://code.synchroverge.com/?p=99 ausgegrauter Serial Port Menüpunkt] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17190</id>
		<title>Arduino</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17190"/>
		<updated>2013-11-17T16:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: /* Compilierungs Fehler */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Arduino-SDK ermöglicht es auf einfachem Wege Programme zu schreiben, und auf das Arduino-Board zu laden. Das SDK ist in [[Java]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{installation&lt;br /&gt;
|repo=aur&lt;br /&gt;
|paket=arduino&lt;br /&gt;
|name=Das Arduino-SDK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt man ein Arduino Yún oder ein Arduino-Due-Board, muss man {{AUR|arduino-beta}} verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbehandlung ==&lt;br /&gt;
=== Compilierungs Fehler ===&lt;br /&gt;
Sollte der Fehler …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin/../lib/gcc/avr/4.3.2/../../../avr/bin/ld: cannot find -lm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… beim compilieren auftreten muss einfach, statt der mitgelieferte gcc Version, die {{paket|avr-gcc}} aus den Quellen installiert werden und in die Arduino-IDE wie Folgt eingebunden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin&lt;br /&gt;
 mv ./avr-gcc ./avr-gcc-backup&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/bin/avr-gcc ./&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serial Port ===&lt;br /&gt;
Um als normaler Nutzer auf den Port zugreifen zu dürfen muss man die Berechtigung von {{ic|/etc/lock}} anpassen. Da dieses Verzeichnis beim Starten angelegt wird muss man die Berechtigung in der Datei {{ic|/usr/lib/tmpfiles.d/legacy.conf}} wie folgt vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Zeile&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0755 root root -&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0775 root lock -&lt;br /&gt;
ändern und sich dann der [[Benutzer und Gruppen|Gruppe]] {{ic|lock}} hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die aktuelle Sitzung kann man mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo chown root:lock /run/lock&lt;br /&gt;
 sudo chmod 775 /run/lock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Berechtigung setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://arduino.cc Webseite des Programms] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1341965 Kann Arduino Projekt nicht compilieren] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://code.synchroverge.com/?p=99 ausgegrauter Serial Port Menüpunkt] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17189</id>
		<title>Arduino</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17189"/>
		<updated>2013-11-17T16:36:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: /* Serial Port */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das Arduino-SDK ermöglicht es auf einfachem Wege Programme zu schreiben, und auf das Arduino-Board zu laden. Das SDK ist in [[Java]] geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{installation&lt;br /&gt;
|repo=aur&lt;br /&gt;
|paket=arduino&lt;br /&gt;
|name=Das Arduino-SDK}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzt man ein Arduino Yún oder ein Arduino-Due-Board, muss man {{AUR|arduino-beta}} verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbehandlung ==&lt;br /&gt;
=== Compilierungs Fehler ===&lt;br /&gt;
Sollte der Fehler …&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin/../lib/gcc/avr/4.3.2/../../../avr/bin/ld: cannot find -lm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
… beim compilieren auftreten muss einfach statt der mitgelieferte gcc Version die {{paket|avr-gcc}} aus den Quellen installiert werden und in die Arduino-IDE wie Folgt eingebunden werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin&lt;br /&gt;
 mv ./avr-gcc ./avr-gcc-backup&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/bin/avr-gcc ./&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serial Port ===&lt;br /&gt;
Um als normaler Nutzer auf den Port zugreifen zu dürfen muss man die Berechtigung von {{ic|/etc/lock}} anpassen. Da dieses Verzeichnis beim Starten angelegt wird muss man die Berechtigung in der Datei {{ic|/usr/lib/tmpfiles.d/legacy.conf}} wie folgt vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss die Zeile&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0755 root root -&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0775 root lock -&lt;br /&gt;
ändern und sich dann der [[Benutzer und Gruppen|Gruppe]] {{ic|lock}} hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die aktuelle Sitzung kann man mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sudo chown root:lock /run/lock&lt;br /&gt;
 sudo chmod 775 /run/lock&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die Berechtigung setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://arduino.cc Webseite des Programms] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1341965 Kann Arduino Projekt nicht compilieren] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://code.synchroverge.com/?p=99 ausgegrauter Serial Port Menüpunkt] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hardware]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17180</id>
		<title>Arduino</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Arduino&amp;diff=17180"/>
		<updated>2013-11-13T22:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: Die Seite wurde neu angelegt: „== Installation ==  * Installiere {{AUR|arduino}} von den AUR. * Installiere {{AUR|arduino-beta}} von den AUR (mit Unterstützung für Arduino Yún und…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Installation ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Installiere {{AUR|arduino}} von den [[AUR]].&lt;br /&gt;
* Installiere {{AUR|arduino-beta}} von den [[AUR]] (mit Unterstützung für Arduino Yún und Arduino Due Boards)&lt;br /&gt;
* Füge dich der [[Benutzer und Gruppen|Gruppe]] {{ic|uucp}} hinzu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fehlerbehandlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Compilierungs Fehler ===&lt;br /&gt;
Sollte der Fehler&lt;br /&gt;
 /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin/../lib/gcc/avr/4.3.2/../../../avr/bin/ld: cannot find -lm&lt;br /&gt;
beim compilieren auftreten muss einfach statt der mitgelieferte gcc Version die {{paket|avr-gcc}} aus den Quellen installiert werden und in die Arduino-IDE wie Folgt eingebunden werden:&lt;br /&gt;
 cd /usr/share/arduino/hardware/tools/avr/bin&lt;br /&gt;
 mv ./avr-gcc ./avr-gcc-backup&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/bin/avr-gcc ./&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Serial Port ===&lt;br /&gt;
Um als normaler Nutzer auf den Port zugreifen zu dürfen muss mann die Berechtigung von {{ic|/etc/lock}} anpassen. Da dieses Verzeichnis beim Starten angelegt wird muss man die Berechtigung in der Datei {{ic|/usr/lib/tmpfiles.d/legacy.conf}} wie folgt vornehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann muss die Zeile&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0755 root root -&lt;br /&gt;
in&lt;br /&gt;
 d /run/lock 0775 root lock -&lt;br /&gt;
ändern&lt;br /&gt;
und sich dann der [[Benutzer und Gruppen|Gruppe]] {{ic|lock}} hinzufügen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die aktuelle Sitzung kann man mit&lt;br /&gt;
 sudo chown root:lock /run/lock&lt;br /&gt;
 sudo chmod 775 /run/lock&lt;br /&gt;
die Berechtigung setzen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://arduino.cc Webseite des Programms] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?pid=1341965 Kann Arduino Projekt nicht compilieren] {{sprache|en}}&lt;br /&gt;
* [http://code.synchroverge.com/?p=99 ausgegrauter Serial Port Menüpunkt] {{sprache|en}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17057</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17057"/>
		<updated>2013-10-15T21:31:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: /* Netzwerkverbindung herstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Zur Beachtung, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-Isoimages von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runterladen des Programms von http://launchpad.net/win32-image-writer unter Downloads, latest versions, ..binary.zip . Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls der PC mit UEFI booten soll, so wird eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses per DHCP möglich ist.&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp3s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp3s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp3s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Die Konsole kann gewechselt werden mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 2 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans.&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist dies wahrscheinlich mit dem Programm netctl zu erreichen, welches in den offiziellen Installationsmedien enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heimwlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 nano /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 /dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 /dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Um etwas Arbeit zu sparen wird die bearbeitete Spiegelserverliste in das neue System übernommen:&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /mnt/etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
Von jetzt an kann das Zielsystem weiter konfiguriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rechnername muß auch hier eingetragen werden:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost myhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost myhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|/etc/hosts muss zwischenzeitlich nicht mehr angepasst werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;&amp;lt;ENTER&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 ro&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch ro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 a&lt;br /&gt;
 1&lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden. Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
Installieren in den Bootsektor der Festplatte:&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp3s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups&lt;br /&gt;
Das Paket cronie ist schon bei der Installation der Gruppe base bereits installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 # systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable cups&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsche Tastaturbelegung einstellen===&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann eine bessere Schrift installieren.&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
===== ~/.xinitrc =====&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start des xfce Desktops:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man den xserver mal testen möchte so kann man folgende Pakete installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Rechner nur sehr selten ohne eine grafische Benutzeroberfläche benutzt wird, könnte an dieser Stelle ein grafisches Desktop (kde, gnome, xfce) oder ein Windowmanager installiert werden.&lt;br /&gt;
Zu den verschiedenen Desktop und Windowmanagern gibt es weitere detailierte wiki Einträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kde]]&lt;br /&gt;
* [[GNOME]]&lt;br /&gt;
* [[Xfce]]&lt;br /&gt;
* [[LXDE]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll ist es auch die [[Laptop Mode Tools]] zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacman -S laptop-mode-tools&lt;br /&gt;
und konfigurieren über die gut kommentierte &lt;br /&gt;
 /etc/laptop-mode/laptop-mode.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web-java7&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web-java7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Totem Webrowser Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17056</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17056"/>
		<updated>2013-10-15T21:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: /* Netzwerk erneut herstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Zur Beachtung, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-Isoimages von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runterladen des Programms von http://launchpad.net/win32-image-writer unter Downloads, latest versions, ..binary.zip . Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls der PC mit UEFI booten soll, so wird eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses per DHCP möglich ist.&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp0s3: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp3s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp3s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Die Konsole kann gewechselt werden mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 2 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans.&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist dies wahrscheinlich mit dem Programm netctl zu erreichen, welches in den offiziellen Installationsmedien enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heimwlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 nano /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 /dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 /dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Um etwas Arbeit zu sparen wird die bearbeitete Spiegelserverliste in das neue System übernommen:&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /mnt/etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
Von jetzt an kann das Zielsystem weiter konfiguriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rechnername muß auch hier eingetragen werden:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost myhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost myhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|/etc/hosts muss zwischenzeitlich nicht mehr angepasst werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;&amp;lt;ENTER&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 ro&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch ro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 a&lt;br /&gt;
 1&lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden. Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
Installieren in den Bootsektor der Festplatte:&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp3s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups&lt;br /&gt;
Das Paket cronie ist schon bei der Installation der Gruppe base bereits installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 # systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable cups&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsche Tastaturbelegung einstellen===&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann eine bessere Schrift installieren.&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
===== ~/.xinitrc =====&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start des xfce Desktops:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man den xserver mal testen möchte so kann man folgende Pakete installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Rechner nur sehr selten ohne eine grafische Benutzeroberfläche benutzt wird, könnte an dieser Stelle ein grafisches Desktop (kde, gnome, xfce) oder ein Windowmanager installiert werden.&lt;br /&gt;
Zu den verschiedenen Desktop und Windowmanagern gibt es weitere detailierte wiki Einträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kde]]&lt;br /&gt;
* [[GNOME]]&lt;br /&gt;
* [[Xfce]]&lt;br /&gt;
* [[LXDE]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll ist es auch die [[Laptop Mode Tools]] zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacman -S laptop-mode-tools&lt;br /&gt;
und konfigurieren über die gut kommentierte &lt;br /&gt;
 /etc/laptop-mode/laptop-mode.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web-java7&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web-java7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Totem Webrowser Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17055</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17055"/>
		<updated>2013-10-15T21:30:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Smokephil: /* Netzwerkverbindung herstellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Zur Beachtung, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-Isoimages von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runterladen des Programms von http://launchpad.net/win32-image-writer unter Downloads, latest versions, ..binary.zip . Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls der PC mit UEFI booten soll, so wird eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses per DHCP möglich ist.&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp0s3: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp3s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp3s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Die Konsole kann gewechselt werden mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 2 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans.&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist dies wahrscheinlich mit dem Programm netctl zu erreichen, welches in den offiziellen Installationsmedien enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heimwlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 nano /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 /dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 /dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Um etwas Arbeit zu sparen wird die bearbeitete Spiegelserverliste in das neue System übernommen:&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /mnt/etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
Von jetzt an kann das Zielsystem weiter konfiguriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rechnername muß auch hier eingetragen werden:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost myhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost myhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|/etc/hosts muss zwischenzeitlich nicht mehr angepasst werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;&amp;lt;ENTER&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 ro&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch ro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 a&lt;br /&gt;
 1&lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden. Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
Installieren in den Bootsektor der Festplatte:&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp0s3}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups&lt;br /&gt;
Das Paket cronie ist schon bei der Installation der Gruppe base bereits installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 # systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable cups&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Deutsche Tastaturbelegung einstellen===&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann eine bessere Schrift installieren.&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
===== ~/.xinitrc =====&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start des xfce Desktops:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man den xserver mal testen möchte so kann man folgende Pakete installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil ein Rechner nur sehr selten ohne eine grafische Benutzeroberfläche benutzt wird, könnte an dieser Stelle ein grafisches Desktop (kde, gnome, xfce) oder ein Windowmanager installiert werden.&lt;br /&gt;
Zu den verschiedenen Desktop und Windowmanagern gibt es weitere detailierte wiki Einträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Kde]]&lt;br /&gt;
* [[GNOME]]&lt;br /&gt;
* [[Xfce]]&lt;br /&gt;
* [[LXDE]]&lt;br /&gt;
* [https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr sinnvoll ist es auch die [[Laptop Mode Tools]] zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacman -S laptop-mode-tools&lt;br /&gt;
und konfigurieren über die gut kommentierte &lt;br /&gt;
 /etc/laptop-mode/laptop-mode.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web-java7&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web-java7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Totem Webrowser Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Smokephil</name></author>
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