<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki.archlinux.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=RebekaCatalina</id>
	<title>wiki.archlinux.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki.archlinux.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=RebekaCatalina"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/title/Spezial:Beitr%C3%A4ge/RebekaCatalina"/>
	<updated>2026-04-12T20:46:45Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.45.3</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Dm-crypt&amp;diff=17789</id>
		<title>Dm-crypt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Dm-crypt&amp;diff=17789"/>
		<updated>2014-07-05T07:32:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RebekaCatalina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[en:System_Encryption_with_LUKS_for_dm-crypt]]&lt;br /&gt;
{{achtung|Nach der Verschlüsselung der Festplatte sind etwaige vorherige Daten nicht mehr zu rekonstruieren! In jedem Fall sollte also ein Backup alter Daten erstellt werden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine komplett verschlüsselte Festplatte kann in vielen Fällen sinnvoll sein. Zum Beispiel kann es sehr schnell passieren, dass der private Laptop mit den privaten Daten irgendwo liegen gelassen oder geklaut wird. In solchen Fällen ist es immer besser, wenn niemand auf die Daten zugreifen kann. In diesem Beitrag werden zwei Varianten vorgestellt wie sich Festplatten bereits während der Installation von Arch Linux verschlüsseln lassen. Beide Varianten sind gleich sicher, erstere Variante verlangt allerdings weniger Konfigurationsaufwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Festplatte Verschlüsseln==&lt;br /&gt;
Das Ver- und Entschlüsseln wird über das Kryptographie-Modul des Devicemappers des Kernels abgewickelt. Dieser stellt uns ein virtuelles Device zu Verfügung, über das auf die verschlüsselten Partitionen zugegriffen werden kann.&lt;br /&gt;
Der Verschlüsselungsalgorithmus, die Größe des Schlüssels und viele weitere Dinge die die Verschlüsselung beeinflussen, können selber festgelegt werden. Nähere Informationen zu den verfügbaren Parametern gibt es hier auf der [http://www.saout.de/misc/dm-crypt/ Seite von dm-crypt].&lt;br /&gt;
Informationen über die Geschwindigkeit der einzelnen Algorithmen gibt es [http://web.archive.org/web/20070519171434/http://www.saout.de/tikiwiki/tiki-index.php?page=UserPageChonhulio hier] übersichtlich dargestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verschlüsselte LVM Partition(Variante 1)===&lt;br /&gt;
Dies ist die meist verbreitete Variante zumal viele andere Distributionen solch eine Verschlüsselung automatisch bei der Installation anbieten. Man kann den normalen [[Arch Install Scripts]] bzw. der  [[Anleitung für Einsteiger]] folgen und muss nur an einigen Punkten abweichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Partitionslayout====&lt;br /&gt;
Man folge den Anleitungen bis zur Partitionierung, danach folge man dieser Anleitung bis auf weiteres.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundlayout solch einer Festplatte sieht vor, dass bis auf eine kleine Bootpartition die gesamte Platte verschlüsselt wird. Innerhalb des verschlüsselten Bereichs wird eine [[LVM]] angelegt. In dieser können wiederum eine unbegrenzte Anzahl von Logical Volumes angelegt werden. D.h. man partitioniert die Festplatte wie in der Anleitung mit dem Unterschied, dass man nur zwei Partitionen benötigt, einmal die besagte Bootpartition und einmal eine, die verschlüsselt wird und in der später logische Partitionen für z.B. die Root- oder Homepartition angelegt werden. Ein beispielhaftes Layout auf einem reinen Linuxsystem könnte also so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /dev/sda1 - ca. 100MB(Bootpartition)&lt;br /&gt;
 /dev/sda2 - Rest der Festplatte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsselung anlegen====&lt;br /&gt;
Nun sollte man die zu verschlüsselnde Partition mit zufälligen Daten überschreiben:&lt;br /&gt;
 # shred -v /dev/sda2&lt;br /&gt;
shred überschreibt die Festplatte dreimal mit Zufallswerten. Eine schnelle Alternative wäre die Partition nur mit Nullen zu überschreiben. &lt;br /&gt;
 # shred -vn 0 -z /dev/sda2&lt;br /&gt;
Ob einem das reicht, muss man selber entscheiden. Laut einem Artikel von 2009 bei [http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sicheres-Loeschen-Einmal-ueberschreiben-genuegt-198816.html Heise] reicht dies bei modernen Festplatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann müssen die benötigten Kernelmodule geladen werden:&lt;br /&gt;
 # modprobe dm-crypt&lt;br /&gt;
Danach verschlüsselt man sda2 mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
 # cryptsetup -c aes-xts-plain -y -s 512 luksFormat /dev/sda2&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Für Volumes größer als 2TiB sollte &#039;&#039;&#039;aes-xts-plain64&#039;&#039;&#039; verwendet werden. Kernelunterstützung hierfür gibt es seit Kernel 2.6.33.}}&lt;br /&gt;
Den Befehl bestätigen und das gewünschte Passwort eingeben, wobei man beachte, dass das Passwort [https://de.wikipedia.org/wiki/Passwort#Wahl_sicherer_Passw.C3.B6rter sicher] ist. Beim AES-Algorithmus bringen Passwörter, die länger als 32 Zeichen sind, keinen Sicherheitsgewinn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Auswahl alternativer Algorithmen konsultiere man die Manpage von Cryptsetup:&lt;br /&gt;
 # man cryptsetup&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die weiteren Schritte muss man die eben verschlüsselte Partition gleich einbinden:&lt;br /&gt;
 # cryptsetup luksOpen /dev/sda2 lvm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Ordner /dev/mapper erscheint jetzt die neue Gerätedatei lvm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LVM einrichten====&lt;br /&gt;
Mit&lt;br /&gt;
 # pvcreate /dev/mapper/lvm&lt;br /&gt;
 # vgcreate main /dev/mapper/lvm&lt;br /&gt;
richtet man jetzt die LVM und eine Volume Group (hier im Beispiel mit dem Namen main) ein. Jetzt muss man noch die jeweiligen Logical Volumes einrichten. Logical Volumes sind so etwas wie virtuelle Partitionen, die von Linux wie richtige Partitionen gemountet und verwendet werden können. Zuallererst sollte man sich über das gewünschte Layout im klaren sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 / → etwa 10GB (evtl. mehr, einige Pakete wie urbanterror (&amp;gt;1GB) oder auch texlive-full (=1GB) füllen schnell 10GB)&lt;br /&gt;
 /swap → abhängig von der Größe des verbauten RAM (siehe [[Swap]])&lt;br /&gt;
 /home → restlicher Festplattenplatz&lt;br /&gt;
Das Layout ist nur eine Empfehlung und kann beliebig verändert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um obiges Layout im LVM anzulegen muss man folgende Befehle verwenden:&lt;br /&gt;
 # lvcreate -L 10GB -n root main&lt;br /&gt;
 # lvcreate -L 2GB -n swap main&lt;br /&gt;
 # lvcreate -l 100%FREE -n home main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man statt GB mit MB-Größen arbeiten, lässt sich auch Folgendes anwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # lvcreate -L 3072M -n swap main&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Arch Linux installieren und konfigurieren====&lt;br /&gt;
Nun folgt man der gewöhnlichen Installationsanleitung. Wenn man während der Installation die Mountpoints festlegt, muss man jedoch natürlich die eben erstellten Partitionen wählen. In unserem Beispiel muss {{ic|/boot}} auf {{ic|/dev/sda1}} angelegt werden, {{ic|/home}} auf {{ic|/dev/mapper/main-home}}, {{ic|/ }}auf {{ic|/dev/mapper/main-root}} und {{ic|swap}} ist in diesem Fall {{ic|/dev/mapper/main-swap}}. {{ic|/dev/sda2}} und {{ic|/dev/mapper/lvm}} bleiben indes unangetastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Vergleich zur normalen Installation müssen ab der Erstellung des Linux-Kernels Änderungen beachtet werden. Man editiert in {{ic|/etc/mkinitcpio.conf}} die &#039;&#039;HOOKS&#039;&#039;-Zeile, dabei ist darauf zu achten, dass &#039;&#039;encrypt&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vor&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;lvm2&#039;&#039; und beide in dieser Reihenfolge vor &#039;&#039;filesystems&#039;&#039; eingetragen werden! Wünscht man bei der Abfrage der Passworts ein   z.B. deutsches Tastaturlayout, muss man noch &#039;&#039;keymap&#039;&#039; vor &#039;&#039;encrypt&#039;&#039; einfügen. Benutzt man eine USB-Tastatur (oder hat man vor, dies irgendwann zu tun), so muss zusätzlich noch &#039;&#039;keyboard&#039;&#039; vor &#039;&#039;encrypt&#039;&#039; eingetragen werden.&lt;br /&gt;
 HOOKS=&amp;quot;base udev autodetect modconf block &#039;&#039;keyboard keymap encrypt lvm2 filesystems&#039;&#039; fsck shutdown&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem &#039;&#039;grub&#039;&#039; installiert wurde, muss man vor der Erstellung der Konfigurationsdatei mit {{ic|grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg}} noch die Kernelparameter anpassen. Dazu ändert man in {{ic|/etc/default/grub}} den Eintrag &#039;&#039;&#039;GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT&#039;&#039;&#039; wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/default/grub|&lt;br /&gt;
GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT{{=}}&amp;quot;cryptdevice{{=}}/dev/sda2:main&amp;quot;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;keymap&#039;&#039; in die mkinitcpio.conf eingetragen worden sein und man wünscht beispielsweise ein deutsches Tataturlayout, so müssen entsprechend noch &amp;quot;lang=de&amp;quot; und &amp;quot;locale=de_DE.UTF-8&amp;quot; in die Kernelzeile eingetragen werden. Danach kann man nach der normalen Anleitung weitermachen. Grub selbst sollte auf {{ic|/dev/sda}} installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird [[syslinux]] als Bootloader verwendet, editiert man die {{ic|APPEND}}-Zeile in {{ic|/boot/syslinux/syslinux.cfg}}:&lt;br /&gt;
 APPEND cryptdevice=/dev/sda2:main root=/dev/mapper/main-root rw&lt;br /&gt;
unter Verwendung der UUID ist die Zeile nach folgendem Muster zu gestalten:&lt;br /&gt;
  APPEND cryptdevice=UUID=&amp;quot;i23ac042-fac8-3cf4-acac3-8295c5a525be&amp;quot;:main root=/dev/mapper/root-main rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LVM manuell mounten====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möchte man ein mit LVM eingerichtetes und verschlüsseltes System manuell mounten, beispielsweise beim Start von einer Live-CD, so ist wie im Folgenden zu verfahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschlüsselte Partition einbinden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cryptsetup luksOpen /dev/sda2 lvm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter {{ic|/dev/mapper/}} erscheint nun die Gerätedatei lvm. Im nächsten Schritt ist mitunter der folgende Befehl nötig, um die Volume-Group - in diesem Fall lautet sie &#039;&#039;main&#039;&#039; - zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # vgchange -ay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sollte es möglich sein, einzelne Partitionen aus dieser Volume-Group ins System einzubinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # mount -t ext4 /dev/main/root /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionen einzeln verschlüsseln(Variante 2)===&lt;br /&gt;
Eine weitere Variante verfährt ohne LVM. Diese Anleitung ähnelt trotzdem stark der ersten, daher wird auf die einzelnen Punkte nur rudimänter eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Partitionslayout festlegen====&lt;br /&gt;
Wieder verfährt man nach Anleitung bis zur Partitionierung. Diesmal partitioniert man jedoch die Festplatte schon von vornherein so, wie man sie später haben will. Ein beispielhaftes Layout:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 /dev/sda1 → /boot (100MB)&lt;br /&gt;
 /dev/sda2 → swap abhängig von der Größe des verbauten RAM (siehe [[Swap]])&lt;br /&gt;
 /dev/sda3 → / (10-15GB)&lt;br /&gt;
 /dev/sda4 → /home (restliche Festplatte)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe der einzelnen Partitionen kann natürlich variieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Crypto-Devices anlegen====&lt;br /&gt;
Laden der benötigten Kernelmodule:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 modprobe dm-crypt   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Crypto-Devices:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cryptsetup luksFormat /dev/sda3 --cipher aes-xts-plain -y -s 512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Öffnen des eben erstellten Crypto-Devices:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cryptsetup luksOpen /dev/sda3 root&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formatieren und mounten der Partition: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # mkfs.ext4 -j /dev/mapper/root&lt;br /&gt;
 # mount /dev/mapper/root /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Homepartition soll kein extra Passwort verwenden, sondern ein Keyfile, damit nicht bei jedem Start des Systems zwei Passwörter eingeben werden müssen. Das Keyfile für die Partition wird in /crypto/home.key abgelegt. Allerdings ist es sehr wichtig dieses Keyfile zu sichern. Sollte die Root-Partition einmal beschädigt und nicht wiederherstellbar sein, ist die Home-Partition mit allen Daten ebenfalls verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Eine andere Möglichkeit wäre es auch hier ein Passwort zu benutzen und dieses dann in der /etc/crypttab anzugeben. So muss das Passwort nicht auf einem physikalischen Datenträger abgelegt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Keyfile wird zufällig erstellt, indem man einen 2048 Byte großen Block aus /dev/urandom kopiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # mkdir /mnt/crypto&lt;br /&gt;
 # dd if=/dev/urandom of=/mnt/crypto/home.key bs=1k count=2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des nächsten Crypto-Devices:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # cryptsetup luksFormat /dev/sda4 /mnt/crypto/home.key --cipher aes-xts-plain -s 512&lt;br /&gt;
 # cryptsetup luksOpen /dev/sda4 home --key-file /mnt/root/crypto/home.key&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Formatieren und mounten der Partition: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # mkfs.ext4 -j /dev/mapper/home&lt;br /&gt;
 # mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 # mount /dev/mapper/home /mnt/home&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Arch Linux installieren und konfigurieren====&lt;br /&gt;
Man verfährt nun nach der normalen Installationsanleitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Konfigurationsdateien für Grub und mkinitcpio müssen analog zur ersten Anleitung angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit das System die Home-Partition korrekt einbindet und die Swap-Partition bei jedem Start mit einem neuen zufälligen Schlüssel verschlüsselt, muss noch folgendes gemacht werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird {{ic|/etc/crypttab}} geöffnet und die Home-Partition samt Schlüssel, der auf der Root-Partition in /crypto/home.key liegt, eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # NAME        SOURCE DEVICE      PASSWORD          OPTIONS&lt;br /&gt;
 home          /dev/sda4          /crypto/home.key&lt;br /&gt;
 ....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Partitionen über die UUID einzubinden, wird die aus folgendem Befehl resultierende UUID benutzt&lt;br /&gt;
 $ cryptsetup luksDump /dev/sda4 | grep UUID:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit wird bei jedem Systemstart die Home-Partition automatisch geöffnet. Jetzt wird {{ic|/dev/mapper/home}} ganz normal in {{ic|/etc/fstab}} eingetragen, damit {{ic|/home}} korrekt gemountet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # &amp;lt;file system&amp;gt;         &amp;lt;dir&amp;gt;      &amp;lt;type&amp;gt;   &amp;lt;options&amp;gt;     &amp;lt;dump&amp;gt; &amp;lt;pass&amp;gt;&lt;br /&gt;
 /dev/mapper/home        /home      ext4     defaults      0       0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Swap Partition wird in die {{ic|/etc/crypttab}} eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Achtung:&#039;&#039;&#039; unbedingt darauf achten, dass hier das richtige Device angegeben wird, da sonst Datenverlust droht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # NAME          SOURCE DEVICE           PASSWORD                OPTIONS&lt;br /&gt;
 swap            /dev/sda2               SWAP                    -c aes-xts-plain -s 512&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss nur noch {{ic|/dev/mapper/swap}} in die fstab Datei eintragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # &amp;lt;file system&amp;gt;         &amp;lt;dir&amp;gt;      &amp;lt;type&amp;gt;   &amp;lt;options&amp;gt;     &amp;lt;dump&amp;gt; &amp;lt;pass&amp;gt;&lt;br /&gt;
 /dev/mapper/swap        swap       swap     defaults      0      0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Falls nach dem Neustart die Swap-Partition nicht richtig eingebunden wird, kann folgender Befehl Abhilfe schaffen:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dd if=/dev/zero of=/dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung: Dies überschreibt die Partition mit Nullen - hierbei ist unbedingt darauf zu achten, dass es sich bei sda2 auch tatsächlich um die besagte SWAP-Partition handelt, da man sonst eine andere Partition überschreibt!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==System per USB-Stick entschlüsseln==&lt;br /&gt;
Wer nicht jedesmal beim Booten das LUKS Passwort für die root Partition eingeben will kann auch ein Keyfile auf einem USB-Stick speichern.&lt;br /&gt;
Wenn der Stick beim Booten eingesteckt ist wird das System automatisch aufgeschlossen. Es gibt zwei Möglichkeiten den Key auf dem Stick zu speichern.&lt;br /&gt;
Als einfache (sichtbare) Klartextdatei, oder zwischen dem MBR und der ersten Partition des Sticks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorbereitungen===&lt;br /&gt;
Bei beiden Methoden muss zunächst erstmal eine Udev Regel für den Stick erstellt werden. Wie das geht wird [[Einbindung_von_USB-Geräten#Udev-Regel_erstellen|hier]] beschrieben. Ab jetzt wird angenommen, dass die Udev Regel den Stick &#039;&#039;usbstick&#039;&#039; nennt und die erste Partition des Sticks &#039;&#039;usbstick1&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt erstellt man ein Keyfile und speichert es auf dem USB-Stick. Soll das Keyfile als Klartextdatei gespeichert werden, darf der Name keine Sonderzeichen, Punkte (versteckte Dateien) etc. enthalten, da der &#039;&#039;encrypt&#039;&#039; HOOK die Datei sonst beim Booten nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
USB-Stick mounten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/usb-stick&lt;br /&gt;
 mount /dev/usbstick1 /mnt/usb-stick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Keyfile erstellen und auf dem Stick speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dd if=/dev/urandom of=/mnt/usb-stick/archkey bs=512 count=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann das Keyfile zu den Schlüsseln für die root Partition (hier {{ic|/dev/sda3}}) hinzugefügt werden. Das alte LUKS Passwort sollte man nicht löschen. Falls das Keyfile mal verloren geht, oder das Entschlüsseln per USB-Stick nicht auf Anhieb funktioniert, kommt man immer noch ins System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cryptsetup luksAddKey /dev/sda3 /mnt/usb-stick/archkey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;/dev/sda3&#039;&#039; gegebenenfalls anpassen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als nächstes wird die {{ic|/etc/mkinitcpio.conf}} angepasst. Die Udev-Regel wird in die FILES=&amp;quot;&amp;quot; Zeile eingetragen und zu den HOOKS &#039;&#039;block&#039;&#039; hinzugefügt (vor encrypt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 FILES=&amp;quot;/etc/udev/rules.d/50-myusb.rules&amp;quot;&lt;br /&gt;
 HOOKS=&amp;quot;... block encrypt filesystems ...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll das Keyfile als Klartextdatei gespeichert werden, müssen noch zwei Module zur MODULES=&amp;quot;&amp;quot; Zeile hinzugefügt werden. Eins für das Dateisystem des Sticks (hier vfat) und eins für die Codepage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 MODULES=&amp;quot;ata_generic ata_piix &#039;&#039;&#039;nls_cp437&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&#039;vfat&#039;&#039;&#039;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Module für das Dateisystem und die Codepage müssen durch die passenden ersetzt werden, falls der USB-Stick ein anderes Dateisystem hat (z.B. ext2). Benutzer des Arch-stock Kernels sollten die hier genannte Codepage verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann das neue initrd-image erstellt werden. (evtl. das alte vorher sichern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlüssel als Klartextdatei speichern===&lt;br /&gt;
Da das Keyfile bereits auf dem Stick existiert, muss nur noch die Kernelzeile in der &#039;&#039;/boot/grub/menu.lst&#039;&#039; angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 kernel /vmlinuz-linux cryptdevice=/dev/sda3:root root=/dev/mapper/root ro vga=771 cryptkey=/dev/usbstick1:vfat:/archkey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;/dev/usbstick1&#039;&#039; ist dabei die FAT-Partition mit dem Keyfile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles geklappt hat, sollte das System beim nächsten Booten automatisch &amp;quot;aufgeschlossen&amp;quot; werden, vorausgesetzt der USB-Stick ist eingesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schlüssel zwischen MBR und erster Partition speichern===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG:&#039;&#039;&#039; Man sollte das hier nur machen, wenn man weiß, was man tut. Es kann zu Datenverlust kommen und die Partitionen oder der MBR des Sticks beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte auf dem Stick ein Bootloader installiert sein, müssen einige Werte angepasst werden. GRUB braucht z. B. die ersten 16 Sektoren. Man müsste also &#039;&#039;seek=4&#039;&#039; durch &#039;&#039;seek=16&#039;&#039; ersetzen. Andernfalls würden Teile von GRUB überschrieben werden. Im Zweifelsfall kann man sich die ersten 64 Sektoren anschauen und nach einem genügend großen freien Bereich suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dd if=/dev/usbstick of=64sectors bs=512 count=64   # kopiert die ersten 64 Sektoren&lt;br /&gt;
 hexcurse 64sectors                                                      # freien Platz suchen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Schlüssel auf den Stick schreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 dd if=/mnt/usb-stick/archkey of=/dev/usbstick bs=512 seek=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das geklappt hat kann das (Klartext-) Keyfile vom Stick gelöscht werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 shred --remove --zero /mnt/usb-stick/archkey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch die Kernelzeile in der &#039;&#039;menu.lst&#039;&#039; (GRUB) Datei angepasst werden:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 kernel /vmlinuz-linux cryptdevice=/dev/sda3:root root=/dev/mapper/root ro vga=771 cryptkey=/dev/usbstick:2048:2048&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Format für die &#039;&#039;cryptkey&#039;&#039; Option sieht so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cryptkey=BLOCKDEVICE:OFFSET:SIZE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werte für OFFSET und SIZE passen für dieses Beispiel, da das Keyfile die Länge 2048 hat (bs=512 count=4) und ab OFFSET 2048 (bs=512 seek=4) auf dem Stick gespeichert ist. Gegebenenfalls müssen die Werte angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das System wird nun beim nächsten Booten automatisch &amp;quot;aufgeschlossen&amp;quot; werden,&lt;br /&gt;
vorausgesetzt der USB-Stick ist eingesteckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Padlock Fehlermeldung==&lt;br /&gt;
 FATAL: Error inserting padlock_aes (/lib/modules/2.6.24-ARCH/kernel/drivers/crypto/padlock-aes.ko): No such device&lt;br /&gt;
Wenn diese Fehlermeldung beim Booten erscheint, ist das nicht weiter schlimm.&lt;br /&gt;
Die padlock-Module können nur mit speziellen Mini-ITX-Mainboards von VIA mit C7- oder Eden-CPU benutzt werden. Diese Mainboards enthalten eine Verschlüsselungseinheit namens Padlock, die unter anderem einen Hardware-Zufallsgenerator bereitstellt sowie hardwarebeschleunigte AES-Ver-/Entschlüsselung ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Module werden an zwei Stellen versucht zu Laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* in der initrd&lt;br /&gt;
* durch udev&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Meldung weg zu bekommen kan mann folgendes machen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;a)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der encrypt-Hook bewirkt beim Erstellen des initrd-Images das alle Module die in Verzeichnissen namens crypto liegen eingebunden und versucht zu laden werden. Das kann man steuern durch den Parameter CRYPTO_MODULES in der /etc/mkinitcpio.conf ähnlich des MODULES Parameters dort. D.h., man muss alle Crypto-Module, die zum Aufschließen der verschlüsselten Root-Partition nötig sind, dort explizit aufführen da der encrypt-Hook diese nicht mehr automatisch einfügt. Die benötigten Module kann man durch lsmod im laufenden System finden. Wer seine crypto-Module anhand des Namens nicht eindeutig identifizieren kann findet sie auf diesen Weg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cd /lib/modules/$(uname -r)&lt;br /&gt;
 source /lib/initcpio/functions &lt;br /&gt;
 m=&amp;quot;$(all_modules &amp;quot;/crypto/&amp;quot;) &amp;quot;&lt;br /&gt;
 echo $m&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Module würde der encrypt-Hook automatisch einbinden (darunter auch die padlock).&lt;br /&gt;
Zum Abgleich mit den eigenen Modulen jetzt einfach lsmod mit dieser Liste vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nötige Eintrag in der /etc/mkinitcpio.conf kann z.B. so aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 CRYPTO_MODULES=&amp;quot;blowfish sha256_generic aes_i586 aes_generic&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt noch das initrd-Image erstellen(als root): &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -g /boot/initramfs-linux.img&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;b)&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Damit das Modul durch udev nicht versucht wird zu laden. Es reicht nicht (bzw. hat keine Auswirkung) die Module in der rc.conf mit ! vom Laden ausschließen zu wollen. Erst das explizite Blacklisten bei udev führte bei mir zum Erfolg. Also Datei /etc/modprobe.d/modprobe.conf editieren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 blacklist padlock-aes&lt;br /&gt;
 blacklist padlock-sha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nachtrag:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;Durch das Update auf 2.6.27 hat sich bei den notwendigen CRYPTO_MODULES wieder einiges geändert. Ich konnte meinen Laptop erstmal nicht normal starten, da in meinen vorgegebenen Modulen welche fehlten. Um das (und das padlock-Problem zu umgehen) habe ich nun die CRYPTO_MODULES Zeile wieder rausgenommen und habe einfach die Module selbst in lib/modules/2.6.27-ARCH/kernel/drivers/crypto/padlock-* gelöscht. Dann das initrd neu erstellt. Somit taucht diese Meldung ebenfalls nicht mehr auf (ich verwende nie eine Hardware für das ich dieses padlock brauchen würde).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==lrw-benbi==&lt;br /&gt;
Wer wie im [http://wiki.archlinux.org/index.php/System_Encryption_with_LUKS_for_dm-crypt#Mapping_partitions US-Arch-Wiki] mit lrw-benbi verschlüsseln will, muss ebenso die /etc/mkinitcpio.conf anpassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 CRYPTO_MODULES=&amp;quot;blowfish &#039;&#039;&#039;lrw&#039;&#039;&#039; sha256_generic aes_i586 aes_generic&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bei einem Dateisystem-Prüffehler==&lt;br /&gt;
Sollte der seltene Fall eintreten, dass die Dateisystem-Überprüfung einer entschlüsselten Partition fehlschlägt (etwa nach einem Crash des Betriebssystems mit anschließendem Kaltstart) und man dieses mit [https://wiki.archlinux.org/index.php/Fsck fsck] händisch machen muss, ist unbedingt darauf zu achten, die betroffene Partition (wie üblich) vorher mit &#039;&#039;umount&#039;&#039; auszuhängen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei folgendem Boot-Szenario hängt die Überprüfung bei &#039;&#039;/dev/mapper/root&#039;&#039;, das mit ext3 formatiert ist:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 :: Running Hook [keymap]&lt;br /&gt;
 :: Loading keymap...done.&lt;br /&gt;
 :: Running Hook [encrypt]&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 EXT3-fs: barriers not enabled&lt;br /&gt;
 EXT3-fs (dm-0): mounted filesystem with writeback data mode&lt;br /&gt;
 kjournald starting.  Commit interval 5 seconds&lt;br /&gt;
 INIT: version 2.88 booting&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
  &amp;gt; Arch Linux&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
    ---------------------------                                         [DONE]&lt;br /&gt;
 :: Starting UDev Daemon                                                [DONE]&lt;br /&gt;
 :: Triggering UDev uevents                                             [DONE]&lt;br /&gt;
 :: Loading Modules                                                     [DONE]&lt;br /&gt;
 :: Waiting for EDev uevents to be processed                            [DONE]&lt;br /&gt;
 :: Bringing up loopback interface                                      [DONE]&lt;br /&gt;
 :: Unlocking encrypted volumes: home..ok                               [DONE]&lt;br /&gt;
 :: Mounting Root Read-only                                             [BUSY]&lt;br /&gt;
 :: Checking Filesystems&lt;br /&gt;
 /dev/mapper/root contains a file system with errors, check forced.&lt;br /&gt;
 ...&lt;br /&gt;
 Inode 90689 has imagic flag set.		&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 /dev/mapper/root: UNEXPECTED INCONSISTENCY; RUN fsck MANUALLY.&lt;br /&gt;
       (i.e., without -a or -p options)&lt;br /&gt;
                                                                        [FAIL]&lt;br /&gt;
 **************** FILESYSTEM CHECK FAILED *****************&lt;br /&gt;
 *                                                        *&lt;br /&gt;
 * Please repair manually and reboot. Note that the root  *&lt;br /&gt;
 * file system is currently mounted read-only. To remount *&lt;br /&gt;
 * it read-write write: mount -n -o remount,rw /          *&lt;br /&gt;
 * When you exit the maintenance shell the system will    *&lt;br /&gt;
 * reboot automatically.                                  *&lt;br /&gt;
 *                                                        *&lt;br /&gt;
 **********************************************************&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 Give root password for maintenance&lt;br /&gt;
 (or type Control-D to continue): _&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Wie zu sehen, hängt die Überprüfung bei einer bestimmten Adresse (inode) -- es muss aber bei weitem nicht die einzige sein! Außerdem ist die entschlüsselte &#039;&#039;/dev/mapper/root&#039;&#039;-Partition bereits als / (Root) &amp;quot;read-only&amp;quot; eingehängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man sich nun in der Wartungsumgebung (maintenance shell) als &#039;&#039;root&#039;&#039; eingeloggt hat, hängt man die Root-Partition (oder eben eine andere betroffene Partition) also wieder aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # umount /&lt;br /&gt;
und repariert sie anschließend mit:&lt;br /&gt;
 # fsck.ext3 /dev/mapper/root&lt;br /&gt;
(oder je nach Format mit einer anderen fsck-Variante.) Fsck gibt dann laufend Statusmeldungen aus, und je nachdem, ob es viele Fehler gibt (was man vorher nicht wissen, aber wovon ausgehen kann), muss man häufig bestätigen. Um dies zu vermeiden, gibt man alternativ ein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # fsck.ext3 -y /dev/mapper/root&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Reparatur kann einige Zeit in Anspruch nehmen, &#039;&#039;man darf sie aber auf keinen Fall abbrechen, sonst wird die Partition zerstört!&#039;&#039; -- Schließlich startet man das System neu, und das Problem ist behoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verschlüsseltes Verzeichnis]]&lt;br /&gt;
* [[TrueCrypt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://wiki.koeln.ccc.de/index.php/Suspend_to_Cryptodisk &amp;quot;Suspend to Cryptodisk&amp;quot;-How-To auf wiki.koeln.ccc.de] {{sprache|de}}&lt;br /&gt;
* [http://www.marcstraube.de/linux/2012/08/installation-von-archlinux-mit-verschlusseltem-lvm-und-systemd/ Blog-Artikel zur Komplettverschlüsselung von Arch Linux] {{sprache|de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sicherheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RebekaCatalina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=DPMS&amp;diff=17746</id>
		<title>DPMS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=DPMS&amp;diff=17746"/>
		<updated>2014-06-02T11:31:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RebekaCatalina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{righttoc}}&lt;br /&gt;
DPMS (Display Power Management Signaling) ist die gebräuchlichste Methode, den Bildschirm eines Computers abzuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Automatisches Abschalten==&lt;br /&gt;
===Einstellungen für X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Ab Xorg 1.8 wird DPMS automatisch geladen und zugelassen, sofern ACPI-Module geladen werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die {{ic|xorg.conf}} nicht mehr verwendet wird, werden die folgenden Einstellungen in einer Datei im Verzeichnis&lt;br /&gt;
{{ic|/etc/X11/xorg.conf.d}} gesetzt - in diesem Falle bietet sich die {{ic|10-monitor.conf}} an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird folgendes in der &#039;&#039;SectionMonitor&#039;&#039; eingetragen :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;DPMS&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abschnitt &#039;&#039;ServerLayout&#039;&#039; können die Abschaltzeiten (in Minuten) gesetzt werden, wobei 0 das Abschalten deaktiviert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;StandbyTime&amp;quot; &amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;SuspendTime&amp;quot; &amp;quot;30&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;OffTime&amp;quot; &amp;quot;40&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;ServerLayout&amp;quot;                    &lt;br /&gt;
        Identifier     &amp;quot;X.org Configured&amp;quot; &lt;br /&gt;
        Screen      0  &amp;quot;Screen0&amp;quot; 0 0      &lt;br /&gt;
        InputDevice    &amp;quot;Mouse0&amp;quot; &amp;quot;CorePointer&amp;quot;&lt;br /&gt;
        InputDevice    &amp;quot;Keyboard0&amp;quot; &amp;quot;CoreKeyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;StandbyTime&amp;quot; &amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;SuspendTime&amp;quot; &amp;quot;30&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;OffTime&amp;quot; &amp;quot;40&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===xset===&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;xset&#039;&#039; lassen sich die Zeiten unter einem laufenden Xserver setzen. Die Zeiten werden in Sekunden angegeben, wobei 0 das Abschalten deaktiviert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset +dpms&lt;br /&gt;
 xset dpms &amp;lt;Standby&amp;gt; &amp;lt;Suspend&amp;gt; &amp;lt;Off&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um DPMS abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset -dpms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die aktuellen Werte anzuzeigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset q&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manuelles Abschalten==&lt;br /&gt;
Um den Monitor sofort in einen bestimmten Zustand zu versetzen, wird ebenfalls &#039;&#039;xset&#039;&#039; benutzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset dpms force {standby|suspend|off|on}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für komplettes Abschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset dpms force off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Display_Power_Management_Signaling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energieverwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RebekaCatalina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=DPMS&amp;diff=17743</id>
		<title>DPMS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=DPMS&amp;diff=17743"/>
		<updated>2014-06-01T07:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RebekaCatalina: /* Automatisches Abschalten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{righttoc}}&lt;br /&gt;
DPMS (Display Power Management Signaling) ist die gebräuchlichste Methode, den Bildschirm eines Computers abzuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Automatisches Abschalten==&lt;br /&gt;
===Einstellungen für X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab Xorg 1.8 wird DPMS automatisch geladen und zugelassen, sofern ACPI-Module geladen werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da xorg.conf nicht mehr wirklich verwendet wird, werden die folgenden Einstellungen in einer Datei im Verzeichnis&lt;br /&gt;
{{ic|/etc/X11/xorg.conf.d}} gesetzt - in diesem Falle bietet sich die {{ic|10-monitor.conf}} an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird folgendes in der &#039;&#039;SectionMonitor&#039;&#039; eingetragen :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;DPMS&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abschnitt &#039;&#039;ServerLayout&#039;&#039; können die Abschaltzeiten (in Minuten) gesetzt werden, wobei 0 das Abschalten deaktiviert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;StandbyTime&amp;quot; &amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;SuspendTime&amp;quot; &amp;quot;30&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;OffTime&amp;quot; &amp;quot;40&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;ServerLayout&amp;quot;                    &lt;br /&gt;
        Identifier     &amp;quot;X.org Configured&amp;quot; &lt;br /&gt;
        Screen      0  &amp;quot;Screen0&amp;quot; 0 0      &lt;br /&gt;
        InputDevice    &amp;quot;Mouse0&amp;quot; &amp;quot;CorePointer&amp;quot;&lt;br /&gt;
        InputDevice    &amp;quot;Keyboard0&amp;quot; &amp;quot;CoreKeyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;StandbyTime&amp;quot; &amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;SuspendTime&amp;quot; &amp;quot;30&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;OffTime&amp;quot; &amp;quot;40&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===xset===&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;xset&#039;&#039; lassen sich die Zeiten unter einem laufenden Xserver setzen. Die Zeiten werden in Sekunden angegeben, wobei 0 das Abschalten deaktiviert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset +dpms&lt;br /&gt;
 xset dpms &amp;lt;Standby&amp;gt; &amp;lt;Suspend&amp;gt; &amp;lt;Off&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um DPMS abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset -dpms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die aktuellen Werte anzuzeigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset q&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manuelles Abschalten==&lt;br /&gt;
Um den Monitor sofort in einen bestimmten Zustand zu versetzen, wird ebenfalls &#039;&#039;xset&#039;&#039; benutzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset dpms force {standby|suspend|off|on}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für komplettes Abschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset dpms force off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Display_Power_Management_Signaling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energieverwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RebekaCatalina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=DPMS&amp;diff=17742</id>
		<title>DPMS</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=DPMS&amp;diff=17742"/>
		<updated>2014-06-01T06:56:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RebekaCatalina: /* xorg.conf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{righttoc}}&lt;br /&gt;
DPMS (Display Power Management Signaling) ist die gebräuchlichste Methode, den Bildschirm eines Computers abzuschalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Automatisches Abschalten==&lt;br /&gt;
===Einstellungen für X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ab Xorg 1.8 wird DPMS automatisch geladen und zugelassen, sofern ACPI-Module geladen werden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da xorg.conf nicht mehr wirklich verwendet wird, werden die folgenden Einstellungen einer Datei im Verzeichnis&lt;br /&gt;
{{ic|/etc/X11/xorg.conf.d}} gesetzt - in diesem Falle bietet sich die {{ic|10-monitor.conf}} an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst wird folgendes in der &#039;&#039;SectionMonitor&#039;&#039; eingetragen :&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;DPMS&amp;quot; &amp;quot;true&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Abschnitt &#039;&#039;ServerLayout&#039;&#039; können die Abschaltzeiten (in Minuten) gesetzt werden, wobei 0 das Abschalten deaktiviert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;StandbyTime&amp;quot; &amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;SuspendTime&amp;quot; &amp;quot;30&amp;quot;&lt;br /&gt;
 Option         &amp;quot;OffTime&amp;quot; &amp;quot;40&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;ServerLayout&amp;quot;                    &lt;br /&gt;
        Identifier     &amp;quot;X.org Configured&amp;quot; &lt;br /&gt;
        Screen      0  &amp;quot;Screen0&amp;quot; 0 0      &lt;br /&gt;
        InputDevice    &amp;quot;Mouse0&amp;quot; &amp;quot;CorePointer&amp;quot;&lt;br /&gt;
        InputDevice    &amp;quot;Keyboard0&amp;quot; &amp;quot;CoreKeyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;StandbyTime&amp;quot; &amp;quot;20&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;SuspendTime&amp;quot; &amp;quot;30&amp;quot;&lt;br /&gt;
        Option         &amp;quot;OffTime&amp;quot; &amp;quot;40&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===xset===&lt;br /&gt;
Mittels &#039;&#039;xset&#039;&#039; lassen sich die Zeiten unter einem laufenden Xserver setzen. Die Zeiten werden in Sekunden angegeben, wobei 0 das Abschalten deaktiviert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset +dpms&lt;br /&gt;
 xset dpms &amp;lt;Standby&amp;gt; &amp;lt;Suspend&amp;gt; &amp;lt;Off&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um DPMS abzuschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset -dpms&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die aktuellen Werte anzuzeigen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset q&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Manuelles Abschalten==&lt;br /&gt;
Um den Monitor sofort in einen bestimmten Zustand zu versetzen, wird ebenfalls &#039;&#039;xset&#039;&#039; benutzt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset dpms force {standby|suspend|off|on}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel für komplettes Abschalten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 xset dpms force off&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Display_Power_Management_Signaling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Energieverwaltung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RebekaCatalina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17716</id>
		<title>Anleitung für Einsteiger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.archlinux.de/index.php?title=Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger&amp;diff=17716"/>
		<updated>2014-05-21T16:22:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;RebekaCatalina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Vorwort==&lt;br /&gt;
===Willkommen bei Arch!===&lt;br /&gt;
Dieses Dokument soll durch den Installationsprozess und die Konfiguration von Arch-Linux führen. Es richtet sich in erster Linie an neue Arch-Linux-Nutzer und stellt gleichzeitig eine gute Informationsquelle für bestehende Anwender dar. Obwohl man mit dieser Anleitung ein nahezu vollständig konfiguriertes Arch-Linux-System mit grafischer Benutzeroberfläche und gängigen Anwendungen erhält, können hier niemals alle Möglichkeiten aufgezeigt werden. Diese Dokumentation beschränkt sich daher auf die wichtigsten Schritte der Grundinstallation, von denen sich das System weiter ausbauen lässt. Zusätzliche Hilfe findet man im englischen [https://wiki.archlinux.org/index.php/Main_Page Arch Linux-Wiki], im englischen [http://bbs.archlinux.org/ Arch Linux-Forum], aber auch auf der [http://www.archlinux.de/ deutschen Seite], die auch ein [https://bbs.archlinux.de deutschsprachiges Forum] bereitstellt. Häufig gestellte Fragen werden in der [[FAQ]] gesammelt und beantwortet. Vielleicht ist man auch an den Grundprinzipien der Arch Linux-Distribution interessiert, die im englischem Wiki im Artikel [https://wiki.archlinux.org/index.php/The_Arch_Way The Arch Way {{sprache|en}}] erklärt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Artikel ist in Teile gegliedert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_1:_Installation_des_Grundsystems Teil 1: Installation des Grundsystems]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Teil_2:_Installation_von_X_und_Konfiguration_von_ALSA Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Anwender sollte bewusst sein, dass sich im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen, die Installation von Arch-Linux deutlich unterscheidet: Das Arch-Linux-System wird im besonderen Maße &#039;&#039;vom Benutzer&#039;&#039; geformt. Die Installation liefert ein Grundsystem mit einer Kommandozeilen-Eingabe (bash-Konsole) und grundlegenden Systemprogrammen. Über die Kommandozeilen-Eingabe werden Pakete (Programme und Bibliotheken) unter Zuhilfenahme des Arch-Linux eigenen Paketmanagers [http://wiki.archlinux.org/index.php/pacman pacman] von den Arch-Linux-Servern heruntergeladen und installiert, bis das System nach den Bedürfnissen des Benutzers eingerichtet ist. Dies erlaubt maximale Flexibilität, Entscheidungsfreiheit und Kontrolle der Systemressourcen. Dadurch, dass der Anwender an vielen Stellen Konfigurationsschritte durchführen muss, wird er mit dem System vertraut und wird es von Grund auf kennenlernen. Diese Vorgehensweise richtet sich einerseits an kompetente GNU/Linux Benutzer, sowie Anwender, die ihr System grundlegend erforschen wollen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die Entwicklungs-Prinzipien hinter Arch-Linux liegen darin, die Dinge einfach zu halten.&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedenke, dass &#039;einfach&#039; in diesem Zusammenhang nicht &#039;benutzerfreundlich&#039; bedeutet, sondern eher &#039;ohne unnötige Zusätze, Änderungen oder Komplikationen&#039;. Kurz gesagt: ein eleganter, minimalistischer Ansatz. (http://de.wikipedia.org/wiki/KISS-Prinzip)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls Du denkst, dass etwas wichtiges fehlt oder nicht funktioniert, schick mir eine Mitteilung an &amp;lt;freigeist [at] elfenbeinturm.cc&amp;gt;. Oder füge die Verbesserung, oder was auch immer Du anfangs gebraucht hast, ein (was die Hauptidee eines Wikis ist :)). Es gibt auch ein [https://bbs.archlinux.org/index.php englisches Arch Forum]-Eintrag, der Anfängern gewidmet ist. Oder gehe zum [http://forum.archlinux.de/ deutschen Arch Forum].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;Falls Du zu diesem Wiki beitragen möchtest, füge bitte das &#039;Weshalb&#039; und das &#039;Wie&#039; ein, wenn es passend ist. Die beste Dokumentation lehrt uns das Wie sowie das Warum!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das neueste ISO-Abbild beziehen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das neueste ISO-Abbild kann von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ISO-Abbild beinhaltet nur die nötigen Programme, um ein minimales GNU/Linux Grundsystem zu installieren. &#039;&#039;Bemerke, dass ein minimales Grundsystem keine grafische Oberfläche enthält.&#039;&#039; Der Rest des Arch-Linux-Systems - einschließlich grafischer Oberfläche - wird von der Kommandozeile aus mit Hilfe von Binärpaketen und Konfigurationsdateien eingerichtet. Dieser Prozess wird detailiert weiter unten besprochen.&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf CD brennen ====&lt;br /&gt;
Brenne das ISO-Abbild auf eine CD oder DVD. Generell ist es ratsam, mit einer Geschwindigkeit von maximal 12x zu brennen, um verlässliche CDs zu erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CD mit einer anderen Linux-Distribution gebrannt werden soll, so kann dies mit k3b oder Brasero oder per Kommandozeile durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
 wodim dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrecord dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
oder mit&lt;br /&gt;
 cdrskin dev=/dev/sr0 speed=12 -dao -eject -v archlinux*.iso&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Brennen sollte man die MD5-Prüfsumme oder die SHA1-Prüfsumme der CD/DVD mit der Downloadwebseite vergeichen. Wurde direkt von [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] heruntergeladen, dann sind die Prüfsummen auf [http://www.archlinux.org/download/ www.archlinux.org/download/] zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 md5sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für MD5-Prüfsumme und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 sha1sum /dev/sr0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für SHA1-Prüfsumme wobei der Pfard des Laufwerks (sr0) abweichen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stimmt eine der Prüfsummen mit der, auf der Downloadseite überein, ist das gebrannte Medium fehlerfrei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die CD mit Windows gebrannt werden soll, kann das mit dem kostenlosen Programmen CDBurnerXP oder cdrtfe durchgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====ISO-Abbild auf USB-Stick ====&lt;br /&gt;
Falls der PC mit UEFI booten soll, so muß der USB Stick per UEFI bootbar sein. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll ein USB-Stick als Bootmedium benutzt werden, so kann das ISO-Abbild auf den USB-Stick übertragen werden, wobei der USB-Stick nicht gemountet sein darf:&lt;br /&gt;
 dd if=archlinux*.iso of=/dev/sdY&lt;br /&gt;
Dabei ist sdY der erkannte USB-Stick (Y ist durch den entsprechenden Buchstaben zu ersetzen). Zur Beachtung, alle Daten auf dem USB-Stick werden gelöscht.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Windows aus:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Umbenennen der Endung des Arch-Isoimages von .iso nach .img .&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Runterladen des Programms von http://launchpad.net/win32-image-writer unter Downloads, latest versions, ..binary.zip . Entpacken und starten. Auswählen des Arch .img Images und den USB-Stick. Klicken auf write.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ab jetzt kann vom USB-Stick neu gebootet und von dort aus Arch-Linux installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 1: Installation des Grundsystems==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Soll Arch Linux von einem bereits installierten Arch Linux-System installiert werden, können mit&lt;br /&gt;
 pacman -S arch-install-scripts &lt;br /&gt;
die benötigten Tools heruntergeladen werden, um eine Installation ohne ISO durchzuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann mit der Partitionierung der Festplatte fortgefahren werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Hardware-Uhr überprüfen===&lt;br /&gt;
Ein kleiner und vielleicht unbedeutender Schritt, aber man spart sich ggf. später ein paar Unklarheiten und Boot-Vorgänge. - Prüfe im BIOS, ob die Hardware-Uhr im PC &#039;&#039;&#039;UTC&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;lokale Zeit&#039;&#039;&#039; anzeigt. Zeigt sie (in deutschsprachigen Ländern) eine Zeit, die (je nach Sommerzeit) der aktuellen Uhrzeit um ein bzw. zwei Stunden hinterherhinkt, dann ist es UTC. Merken!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Starten mit der Arch-Linux CD===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lege die CD in das Laufwerk oder stecke den USB-Stick in eine USB-Buchse und starte von dem betreffenden Medium. Es kann sein, dass Du dazu die Startreihenfolge des Computers im BIOS ändern musst, oder eine Taste (normalerweise F11 oder F12) während der BIOS-Phase gedrückt werden muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt entschieden werden ob Arch-Linux in der 32-Bit-Version (i686) oder in der 64-Bit-Version (x86_64) installiert werden soll.&lt;br /&gt;
Wenn man nicht weiß, ob der Rechner bzw. der Prozessor 64-Bit-tauglich ist, so kann man unter „Hardware Information“ (HDT) unter „Processor“, „Main Processor“ die Information „x86_64 : No &#039;&#039;oder&#039;&#039; yes“ sehen. Bei &#039;&#039;yes&#039;&#039; ist der Rechner 64-Bit-tauglich.&lt;br /&gt;
Zurücknavigieren kann man mit den Cursor-Tasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jetzt „Boot Arch-Linux i686“ für 32-Bit oder „Boot Arch-Linux x86_64“ für 64-Bit ausgewählt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Taste TAB können einige nützliche Startoptionen eingegeben werden:&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;ide-legacy&#039;&#039; falls Probleme mit IDE-Laufwerken besteht.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;noapic acpi=off pci=routeirq nosmp&#039;&#039; wenn sich das System beim Starten aufhängt.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;lowmem&#039;&#039; ist für ältere Maschinen nützlich. Dies braucht nur 96MB System-RAM entgegen 256MB bei normaler Installation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anstatt Arch-Linux zu booten können noch folgende Funktionen ausgeführt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;memtest86+&#039;&#039; Wenn der Speicher auf Fehler getestet werden soll.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Hardware-Informationen anzeigen lassen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Neu starten.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Herunterfahren und ausschalten.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Information:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Während des Installationsprozesses kann jederzeit die Installation abgebrochen werden mit den Kommandos&lt;br /&gt;
 poweroff&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
====Ändern der &#039;Tastaturbelegung&#039;====&lt;br /&gt;
Nach dem Booten von Arch-Linux muss das richtige Tastaturlayout eingestellt werden. Gib dazu Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de&lt;br /&gt;
Wenn die Akzenttasten verwendet werden sollen, gib Folgendes ein:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1&lt;br /&gt;
oder:&lt;br /&gt;
 loadkeys de-latin1-nodeadkeys&lt;br /&gt;
Schweiz:&lt;br /&gt;
 loadkeys de_CH-latin1&lt;br /&gt;
{{Hinweis|Da zu diesem Zeitpunkt noch das englische Tastaturlayout eingestellt ist, sind bei der Eingabe &#039;&#039;&#039;y&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;z&#039;&#039;&#039;, sowie &#039;&#039;&#039;-&#039;&#039;&#039; durch &#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039; zu ersetzen.}}&lt;br /&gt;
Unterstrich und Minuszeichen sind leichter einzugeben, wenn man zuerst auf de, dann auf de_CH-latin1 wechselt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Partitionierung der Festplatte===&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Falls der PC mit UEFI booten soll, so wird eine UEFI System Partition vom Typ EF00 benötigt. Mehr über UEFI: [[UEFI_Installation]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird mindestens eine Root-Partition und eine Swap-Partition benötigt. Sollte eine GPT-Partitionstabelle angelegt werden und Grub als Bootloader benutzt werden, wird noch zusätzlich eine kleine dritte Partition für den Bootloader benötigt. Bei MSDOS-Partitionstabelle und Grub-Bootloader ist diese zusätzliche Partition nicht notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für ein Verschlüsseltes System:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten eine oder mehrere Partitionen verschlüsselt werden, kann dies hier https://wiki.archlinux.de/title/Festplatte_verschlüsseln nachgelesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für GPT-Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 gdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genaue Beschreibung sollte unter [[gpt]] nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Für MSDOS Partitionstabelle:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine genauere Beschreibung sollte unter https://wiki.archlinux.de/title/MSDOS_Partitionstabelle nachgelesen werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das dort beschrieben Beispiel knüpft an diesen Abschnitt an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls die GPT-Partitionstabellen-Anleitung oder die MSDOS-Partitonstabellen-Anleitung verwendet wird, kann Anschließend zu folgendem Kapitel gesprungen werden:  https://wiki.archlinux.de/title/Anleitung_f%C3%BCr_Einsteiger#Einbinden_der_Partitionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier eine Kurzfassung (Beispiel):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier im Beispiel wird angenommen, dass die erste Partition auf der ersten Festplatte für die Root-Partition und die zweite Partition für die Swap-Partition benutzt wird. Die Bezeichnung der Dateisysteme mit Labels ist sinnvoll.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
/dev/sda1 für Root (/) mit 20 Gigabyte mit setzen des Bootflags (nur als Beispiel; bitte individuell anpassen) und /dev/sda2 für Swap mit 500 Megabyte (ebenfalls nur ein Beispiel; bitte individuell anpassen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 Partition type:&lt;br /&gt;
 p primary&lt;br /&gt;
 e extended&lt;br /&gt;
 Select (default) p): p&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4, default 1): 1&lt;br /&gt;
 First sector (2048-.., default 2048): enter&lt;br /&gt;
 Last sector, +sectors or +size{K,M,G} (..): +20G&lt;br /&gt;
 Partition 1 of type Linux and of size 20 GiB is set&lt;br /&gt;
 Command (m for help): a&lt;br /&gt;
 Partition number (1-2): 1&lt;br /&gt;
 Command (m for help): n&lt;br /&gt;
 ..(wie zuvor bei Partition1)&lt;br /&gt;
 Command (m for help): t&lt;br /&gt;
 Partition number (1-4): 2&lt;br /&gt;
 Hex code (type L to list codes): 82&lt;br /&gt;
 Command (m for help): p&lt;br /&gt;
 Device    Boot    Start    End    Blocks    Id    System&lt;br /&gt;
 /dev/sda1         2048     xxx    xxx       83    Linux&lt;br /&gt;
 /dev/sda2         xxx      xxx    xxx       82    Linux swap /Solaris&lt;br /&gt;
 Command (m for help): w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anlegen der Dateisysteme===&lt;br /&gt;
=====Gewöhnliche Partition=====&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gewöhnliche&amp;quot; Partitionen werden mit dem Program mkfs angelegt, wobei der Typ des Dateisystems klar benannt werden muss. Dazu dienen verschiedene links, z.B. mkfs.ext4, der ein Dateisystem vom Typ ext4 anlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ ext4 auf der Rootpartition sda1 mit der Bezeichnung arch:&lt;br /&gt;
 mkfs.ext4 -L arch /dev/sda1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass Linux nicht in der Lage ist, von jedem Dateisystemtyp aus zu booten. In der boot-Partition ist die Auswahl also eingeschänkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Swap-Partition=====&lt;br /&gt;
Eine Swap-Partition ist der Platz einer Festplatte, der den &amp;quot;virtuellen Speicher&amp;quot; beheimatet. Falls die Prozesse mehr RAM brauchen als physikalisch vorhanden, kann Linux die Anfrage nicht bearbeiten und ein Fehler tritt auf. Eine swap Partition hilft in dieser Situation, indem physikalischer RAM durch virtuellen RAM erweitert wird. Linux benutzt diesen Platz der Festplatte (die Swap-Partition), um die Informationen, welche nicht mehr in den physikalischen RAM passen, zu speichern (in Wahrheit ist es ein wenig komplizierter, da Linux versucht, Informationen ins Swap zu schreiben, die nicht oft benötigt werden). Da eine Festplatte im Vergleich zu physikalischem RAM sehr langsam ist, ist dies nur ein Behelf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlegen des Dateisystems vom Typ swap auf der Swap-Partition sda2 mit der Bezeichnung swap:&lt;br /&gt;
 mkswap -L swap /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzumerken ist, dass diese Partition im Fall, dass zu Energiesparzwecken das RAM auf die Platte ausgelagert werden soll (suspend2disk), mindestens so gross wie das physisch vorhandene RAM sein muss, sonst passt letzteres nicht hinein. Wenn ich also 4 GB physisches RAM habe, muss ich hierfür auch mindestens 4 GB Plattenplatz reservieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einbinden der Partitionen===&lt;br /&gt;
Einbinden der Rootpartition&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /mnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einbinden weiterer Partitionen (Optional)====&lt;br /&gt;
Falls doch mehrere Partitionen benutzt werden sollen z.B. eine separate Bootpartition und eine separate Homepartition, so sollten die jetzt mit eingebunden werden.&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mkdir /mnt/home&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda3 /mnt/boot&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda4 /mnt/home&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hinweis:&#039;&#039;&#039; Wird auf diese Weise /usr in eine eigene Partition ausgelagert, führt das beim Neustart zu einer Fehlermeldung, weil /sbin/init nicht gefunden werden kann. Seit Umstieg von initscripts auf systemd ist /sbin/init nämlich ein Link auf /usr/lib/systemd/systemd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einschalten der Swappartition===&lt;br /&gt;
per Labels:&lt;br /&gt;
 swapon -L swap&lt;br /&gt;
oder per Devicename:&lt;br /&gt;
 swapon /dev/sda2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerkverbindung herstellen===&lt;br /&gt;
Die Netzwerkverbindung wird automatisch aufgebaut falls dieses per DHCP möglich ist.&lt;br /&gt;
Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn hier &#039;&#039;ping unknown host ..&#039;&#039;angezeigt wird so kann folgendes durchgeführt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Name des Netzwerkadapters ermitteln:&lt;br /&gt;
 ip link&lt;br /&gt;
 1: lo: &amp;lt;LOOPBACK.....&lt;br /&gt;
 2: enp4s0: &amp;lt;BROADCAST...&lt;br /&gt;
In diesem Fall heißt die Netzwerkkarte enp4s0. Wenn ein kabelgebundener Router vorhanden ist, so wird die Netzwerkverbindung mit einem DHCP-Server aufgebaut.&lt;br /&gt;
 dhcpcd enp4s0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erneutes Testen der Netzwerkverbindung&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====LAN mit DSL Modem ohne Router====&lt;br /&gt;
Die Konsole kann gewechselt werden mit &lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F2&lt;br /&gt;
anmelden als root&lt;br /&gt;
 archiso login:root &lt;br /&gt;
Danach aufrufen von pppoe-setup&lt;br /&gt;
 pppoe-setup&lt;br /&gt;
Alles weitere wie hier beschrieben: [[PPPoE mit rp-pppoe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Verbindung aufgebaut ist kann die Verbindung getestet werden&lt;br /&gt;
 ping -c3 www.archlinux.de&lt;br /&gt;
wieder zurück zur Konsole 1&lt;br /&gt;
 Strg+Alt+F1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Verschlüsseltes W-LAN (WPA/WPA2)====&lt;br /&gt;
Soll die Installation über ein verschlüsseltes W-LAN durchgeführt werden, so sind 3 Methoden möglich.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; Mit Dreizeiler&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
SSID ist der Name des Netzwerkes, Passwort ist das Passwort des wlans. {{ic|wlan0}} muss durch den tatsächlichen Namen des WLAN-Gerätes ersetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 wpa_passphrase  SSID  Passwort  &amp;gt; /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&lt;br /&gt;
 wpa_supplicant -i wlan0 -D wext -c /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf -B&lt;br /&gt;
 dhcpcd wlan0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte es sich um ein W-LAN handeln das &amp;quot;hidden&amp;quot; ist, muss in der erzeugten Datei &#039;&#039;&#039;/etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf&#039;&#039;&#039; noch der Parameter &#039;&#039;&#039;scan_ssid=1&#039;&#039;&#039; gesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Mit netctl&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am einfachsten ist dies wahrscheinlich mit dem Programm netctl zu erreichen, welches in den offiziellen Installationsmedien enthalten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Netctl stellt Beispielprofile für die WLAN-Konfiguration bereit. Wechseln auf eine zweite Konsole mit Strg+Alt+F2. Als root anmelden falls noch nicht geschehen. Die Profile erreicht man unter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cd /etc/netctl/examples&lt;br /&gt;
  ls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für ein einfaches Heimwlan mit WPA reicht zumeist die Datei wireless-wpa:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  cp wireless-wpa /etc/netctl/&lt;br /&gt;
  cd ..&lt;br /&gt;
  nano wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das Feld ESSID den Namen des Netzwerkes, in das Passwort-Feld das WLAN-Passwort eintragen. Speichern der Datei.&lt;br /&gt;
starten des Wlan-Netzwerkes &lt;br /&gt;
  netctl start wireless-wpa&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch einfacher funktioniert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
    wifi-menu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einfach ausführen und den Anweisungen folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Konfigurieren eines Proxyservers&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soll die Installation per &#039;FTP&#039; und über einen Proxyserver mit dem Internet verbunden werden, so kann das mit folgender Kommandozeile eingegeben werden:&lt;br /&gt;
 export http_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;http://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
 export ftp_proxy=&amp;quot;&amp;lt;nowiki&amp;gt;ftp://&amp;lt;servername&amp;gt;:&amp;lt;port&amp;gt;&amp;quot;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wobei &amp;lt;servername&amp;gt; entweder der Hostname oder die IP-Adresse des Proxyservers ist und &amp;lt;port&amp;gt; die Portnummer (meistens 8080 oder 3128).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Basissystem installieren===&lt;br /&gt;
Einen Spiegelserver aussuchen. Dabei wird die Datei mirrorlist zuerst gesichert und danach verändert.&lt;br /&gt;
 cp /etc/pacman.d/mirrorlist /etc/pacman.d/mirrorlist.bak&lt;br /&gt;
 nano /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
Am Einfachsten ist, die Zeilen löschen die man nicht braucht. (Strg+k)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solange löschen bis der richtige Spiegelserver ganz oben in der Liste auftaucht.&lt;br /&gt;
Speichern mit Strg+O,  danach nano  mit Strg+X verlassen .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Das Basissystem installieren====&lt;br /&gt;
Das Basissystem wird durch die Gruppe base komplett installiert.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base: Pakete aus dem [core] Repository für ein minimales System.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* base-devel: Extra tools aus [core], wie z.B. make und automake. Für Anfänger zu empfehlen, da es nötig ist, um zusätzliche Software aus dem [[AUR]] zu installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eventuell später auftretenden Problemen mit dem WLAN-Empfänger vorzubeugen, empfiehlt es sich {{Paket|wpa_supplicant}} an dieser Stelle gleich mit zu installieren.&lt;br /&gt;
 pacstrap /mnt base base-devel wpa_supplicant&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== fstab erzeugen====&lt;br /&gt;
Die fstab (file system table) ist eine Datei in der die Laufwerke festgelegt werden.&lt;br /&gt;
Zur Erzeugung einer fstab mit Gerätenamen:&lt;br /&gt;
 genfstab -p /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
Oder zur Erzeugung einer fstab mit Labelbezeichnung (hierbei müssen zuvor die Partitionen mit Label gekennzeichnet sein, wie es zuvor beschrieben war):&lt;br /&gt;
 genfstab -Lp /mnt &amp;gt; /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fstab-Datei wird mit allen eingebundenen Laufwerken erzeugt. Zur Kontrolle kann man die Datei noch einmal ansehen.&lt;br /&gt;
 nano /mnt/etc/fstab&lt;br /&gt;
es sollte dann so aussehen:&lt;br /&gt;
mit dev:&lt;br /&gt;
 /dev/sda1	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 /dev/sda2	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Labels:&lt;br /&gt;
 LABEL=arch	/	ext4	rw,relatime,data=ordered	0	1&lt;br /&gt;
 LABEL=swap	none	swap	defaults	0	0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung: Es darf nur genfstab -p... oder genfstab -Lp... ausgeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Das Installationsmedium verlassen und das neuinstallierte System starten ====&lt;br /&gt;
Der Wechsel in die Betriebssystemumgebung von /mnt/ erfolgt mit:&lt;br /&gt;
 arch-chroot /mnt/&lt;br /&gt;
Von jetzt an kann das Zielsystem weiter konfiguriert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Systemkonfiguration===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====/etc/....====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Folgenden wird die neue Installation konfiguriert. Systemd, das bevorzugte Initsystem bei Arch Linux, greift dabei auf einzelne Klartextdateien zurück. Im Folgenden wird von einer deutschen Standardinstallation ausgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hostname&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rechnernamen festlegen im Beispiel myhost:&lt;br /&gt;
 echo myhost &amp;gt; /etc/hostname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Spracheinstellung (Locale) festlegen:&lt;br /&gt;
 echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
 echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: echo LC_COLLATE=C &amp;gt;&amp;gt; /etc/locale.conf betrifft die Sortierregel von Archlinux und kann auch weggelassen werden. Nach LC_COLLATE=C sortiert Archlinux getrennt nach Groß- und Kleinschreibung, was verwirrend sein kann. Wird es weggelassen, wird automatisch nach der Eingabe vorher [echo LANG=de_DE.UTF-8 &amp;gt; /etc/locale.conf] sortiert. Mehr dazu: https://bbs.archlinux.de/viewtopic.php?id=24029&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/vconsole.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tastaturbelegung festlegen:&lt;br /&gt;
 echo KEYMAP=de-latin1 &amp;gt; /etc/vconsole.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/localtime&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeitzone durch einen symbolischen Link festlegen:&lt;br /&gt;
 ln -s /usr/share/zoneinfo/Europe/Berlin /etc/localtime&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/hosts&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/hosts&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Datei /etc/hosts muss normalerweise nicht verändert werden, da das Paket nss-myhostname die Auflösung des Hostnames übernimmt.&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/hosts|&lt;br /&gt;
#&amp;lt;ip-address&amp;gt;	&amp;lt;hostname.domain.org&amp;gt;	&amp;lt;hostname&amp;gt;&lt;br /&gt;
127.0.0.1	localhost.localdomain	localhost&lt;br /&gt;
::1		localhost.localdomain	localhost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/resolv.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/resolv.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Datei muß nur verändert werden, wenn das Netzwerk über statische Adressensvergabe eingestellt wird:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/resolv.conf|&lt;br /&gt;
nameserver DNS-Server des Providers}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;/etc/locale.gen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration von /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
 nano /etc/locale.gen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Suchen und das # am anfang folgender Zeilen entfernen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #de_DE.UTF-8 UTF-8&lt;br /&gt;
 #de_DE ISO-8859-1&lt;br /&gt;
 #de_DE@euro ISO-8859-15&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Suchen im Editor nano: &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;SUCHBEGRIFF&amp;lt;ENTER&amp;gt; Weitersuchen mit gleichem Suchbegriff erneut &amp;lt;STRG&amp;gt;+&amp;lt;W&amp;gt;&amp;lt;ENTER&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend Speichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Locale generierien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hc|locale-gen|&lt;br /&gt;
 Generating locales...&lt;br /&gt;
  de_DE.UTF-8... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-1... done&lt;br /&gt;
  de_DE.ISO-8859-15@euro... done&lt;br /&gt;
 Generation complete.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Module zusätzlich laden ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Datei {{ic|/etc/modules-load.d/meinemodule.conf}} werden Kernel-Module angegeben, welche zusätzlich geladen werden müssen. Pro Zeile nur ein Kernel-Modul eintragen:&lt;br /&gt;
{{hc|nano /etc/modules-load.d/meinemodule.conf|&lt;br /&gt;
modul_1&lt;br /&gt;
modul_2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.conf ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wird im Normallfall nichts geändert. Für den Fall, dass Du die 64bit-Variante gewählt hast, und du weißt, dass du 32bit-Bibliotheken brauchst, so ist das [multilib]-Repository zu aktivieren. Entferne dazu die Kommentarzeichen in den Zeilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [multilib]&lt;br /&gt;
 SigLevel = PackageRequired TrustedOnly&lt;br /&gt;
 Include = /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Repository kann aber noch nicht verwendet werden, bei Verwendung wird man höchstwahrscheinlich eine Fehlermeldung über die nicht vorhandene Datenbankdatei des [multilib] Repositories erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Pacman Repository Datenbanken neu zu laden, anschließend folgenden Befehl eintippen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -Sy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== /etc/pacman.d/mirrorlist ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfiguration /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bitte bei einigen Zeilen von Server in deiner Nähe, die # am Anfang der Zeile vor dem {{ic|1=Server =}} entfernen. (Das dürften meist die Einträge im Abschnitt {{ic|## Germany}} sein).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Linux Kernel erzeugen ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Root Password====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Setzen des Root-Passworts. Man vergewissere sich, dass man es nicht vergisst.&lt;br /&gt;
{{hc|passwd|&lt;br /&gt;
Enter new UNIX password: geheim&lt;br /&gt;
Retype new UNIX password: geheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des syslinux Bootloader ====&lt;br /&gt;
Falls als Bootloader der Syslinux Bootloader benutzt werden soll so kann der jetzt installiert werden.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Falls der Grub Bootloader benutzt werden soll so wird die Installation im nächsten Abschnitt beschrieben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei einer GPT-Partitionstabelle muß das Paket gptfdisk zusätzlich installiert werden.&lt;br /&gt;
 pacman -S gptfdisk&lt;br /&gt;
 pacman -S syslinux&lt;br /&gt;
Mit einem Editor (nano) die Konfigurationsdatei anpassen:&lt;br /&gt;
 nano /boot/syslinux/syslinux.cfg&lt;br /&gt;
Die Zeilen APPEND root=/dev/sda3 ro ändern in&lt;br /&gt;
 APPEND root=/dev/sda1 rw&lt;br /&gt;
oder wenn man lieber die Partitionsbezeichnung arch möchte:&lt;br /&gt;
 APPEND root=LABEL=arch rw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend syslinux auf den Bootsektor installieren&lt;br /&gt;
 syslinux-install_update -iam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Manuelle Installation von syslinux=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls nicht alles reibungslos ablief kann Syslinux manuell installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird mit dem Programm &#039;&#039;fdisk&#039;&#039; das Bootflag auf die Partition gesetzt von der die Bootdaten gebootet werden sollen.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Beispiel um für /dev/sda1 das Bootflag zu setzen:&lt;br /&gt;
 fdisk /dev/sda&lt;br /&gt;
 a&lt;br /&gt;
 1&lt;br /&gt;
 p&lt;br /&gt;
 w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann wird die Partition der Bootdaten wie z. B. /dev/sda1 unter /boot gemountet und der Bootloader installiert.&lt;br /&gt;
 mount /dev/sda1 /boot&lt;br /&gt;
 mkdir /boot/syslinux&lt;br /&gt;
 extlinux --install /boot/syslinux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt muss noch der MBR von Syslinux auf die Festplatte geschrieben werden.&lt;br /&gt;
 cat /usr/lib/syslinux/mbr.bin &amp;gt; /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Installation des GRUB Bootloaders====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls wie oben beschrieben noch kein syslinux Bootloader installiert wurde kann jetzt der Grub Bootloader installiert werden. Zur Beachtung, falls eine GPT-Partitionstabelle benutzt wird benötigt Grub eine Bios Grub Partition. Eine genaue Beschreibung ist unter [[gpt]]:&lt;br /&gt;
 pacman -S grub&lt;br /&gt;
 grub-mkconfig -o /boot/grub/grub.cfg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollte &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; dabei eine Fehlermeldung wie&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
  error: out of memory.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  error: Incorrect command.&lt;br /&gt;
  error: syntax error.&lt;br /&gt;
  Syntax error at line 164&lt;br /&gt;
  ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
liefern (siehe auch: [https://bugs.archlinux.org/task/38041 &amp;quot;FS#38041 - grub 1:2.00.1282.g5ae5c54-1 will not generate grub.cfg file syntax errors&amp;quot;], sollte das Anhängen folgender Zeile an &#039;&#039;&#039;/etc/default/grub&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
  # fix broken grub.cfg gen&lt;br /&gt;
  GRUB_DISABLE_SUBMENU=y&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und ein erneuter Aufruf von &#039;&#039;&#039;grub-mkconfig&#039;&#039;&#039; Abhilfe schaffen. Wurde dies erfolgreich ausgeführt, wird grub2 im nächsten Schritt in den Bootsektor der Festplatte installiert:&lt;br /&gt;
 grub-install /dev/sda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Arch Linux neu booten===&lt;br /&gt;
Zum Schluß das installierte Arch-Linux verlassen und wieder in das Installationsmedium zurückkehren:&lt;br /&gt;
 exit&lt;br /&gt;
 umount /dev/sda1&lt;br /&gt;
und neu starten.&lt;br /&gt;
 reboot&lt;br /&gt;
Hinweis: Man sollte im BIOS die Startreihenfolge zurückstellen z.B. Starten von Festplatte vor CD-Rom oder USB-Stick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn alles einwandfrei verlaufen ist, wird das Arch Linux-System nun starten und mit einer Login-Eingabe enden.&lt;br /&gt;
 myhost login: root&lt;br /&gt;
 password: geheim&lt;br /&gt;
 [root@myhost ~]# _&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzlichen Glückwunsch und Willkommen zu Deinem Arch Linux-Basissystem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Netzwerk erneut herstellen===&lt;br /&gt;
Das Netzwerk kann jetzt wie oben im Kapitel &#039;&#039;Netzwerkverbindung herstellen&#039;&#039; mit dem richtigen Gerätenamen eingerichtet werden. Oder wieder mit {{ic|dhcpcd enp4s0}} gestartet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anmerkung: Sollte die Netzwerk-Verbindung via &amp;quot;netctl -u wireless-wpa&amp;quot; gestartet worden sein, funktioniert dies nach der Installation nicht mehr, da &amp;quot;wpa&amp;quot; nicht mit installiert wird. Dies kann man wie folgt abändern:&lt;br /&gt;
Erneutes Starten mit der boot-CD mounten der root-Partition mit &amp;quot;mount /dev/sda1 /mnt&amp;quot;. Dann erneutes verbinden mit dem Netzwerk und installieren des Paketes wpa_supplicant ins root-Verzeichnis: &amp;quot;pacstrap /mnt wpa_supplicant&amp;quot;. Nach einem Neustart kann sich nun auch die Festplatteninstallation via wpa mit dem Netzwerk verbinden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Regelmäßiges Aktualisieren===&lt;br /&gt;
Arch Linux gehört zu den Distributionen, welche sehr schnell aktuelle Softwarepakete zur Verfügung stellt. Darum sollte man ein installiertes Arch Linux mittels pacman aktualisieren und sich angewöhnen, dies regelmäßig zu tun. Es ist sehr hilfreich vorher auf [https://www.archlinux.de/?page=Start Arch Linux - Aktuelle Neuigkeiten] nachzusehen, ob sich etwas Wichtiges am Gesamtsystem oder einzelnen Komponenten geändert hat. Es werden erforderliche Lösungsvorschläge und Anleitungen beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Paketmanager pacman====&lt;br /&gt;
[[Pacman]] ist der &#039;&#039;&#039;pac&#039;&#039;&#039;kage &#039;&#039;&#039;man&#039;&#039;&#039;ager von Arch Linux. Pacman ist in C geschrieben, schnell, einfach und extrem mächtig. Er verwaltet das gesamte Paketsystem also die Installation, das Löschen, das Downgraden von Paketen uvm.; er ist auch zuständig für die Verwaltung selbst kompilierter Programme, das automatische Lösen von Paket-Abhängigkeiten, sowie das entfernte und lokale Suchen nach Paketen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Konfiguration von pacman=====&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.conf&lt;br /&gt;
pacman wird über die Datei {{ic|/etc/pacman.conf}} konfiguriert. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
* /etc/pacman.d/mirrorlist&lt;br /&gt;
pacman benötigt die Datei {{ic|/etc/pacman.d/mirrorlist}}, welche die Serveradressen für den Download der Pakete enthält. Siehe weitere Infos unter [[pacman]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Schönheit des Rolling Release===&lt;br /&gt;
Arch Linux ist eine &#039;&#039;&#039;Rolling Release&#039;&#039;&#039; Distribution, was bedeutet, dass es im Vergleich zu anderen Linux-Distributionen keine Versionsnummern oder -namen gibt. Diese Form der Verwaltung verzichtet darauf, das ganze System neu installieren zu müssen, um es aktuell und damit auch sicher zu halten – man hat es nun selbst in der Hand, jederzeit upzudaten. Die Benutzung eines Rolling-Release setzt auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung voraus, so ist man z.B. gut damit beraten sich vor einer Systemaktualisierung über aktuelle Änderungen oder Schwierigkeiten die dabei auftreten könnten zu informieren. Aktuelle Informationen findet man [https://www.archlinux.de/?page=Start hier]{{Sprache|de}}, [https://bbs.archlinux.de/viewforum.php?id=257 hier]{{Sprache|de}},[https://www.archlinux.org/ hier]{{Sprache|en}} und [https://www.archlinux.org/news/ hier]{{Sprache|en}}. Außerdem ist es empfehlenswert die [https://mailman.archlinux.org/mailman/listinfo/arch-announce Arch-Announce]{{Sprache|en}} Mailingliste zu abonnieren um stets auf dem neuesten Wissenstand etwaige Änderungen betreffend zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Achtung bei Systemupdates mit neuem Kernel====&lt;br /&gt;
Falls der Kernel einem größeren Update unterläuft, werden Module wie zum Beispiel &#039;&#039;&#039; nvidia&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;madwifi&#039;&#039;&#039; (wird später installiert, falls nötig) unbenutzbar, da die neuen, aktualisierten Paketversionen solcher Module gegen den neueren Kernel gebaut wurden, aber das System derzeit einen älteren verwendet. Ein Neustart wird nötig sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso könnte nach einer langen Pause ohne Aktualisierung bzw. bei der Aktualisierung eines frischen Systems der Fall eintreten, dass gleichzeitig mit dem neuen Kernel andere Programmpakete oder neue Versionen von bereits vorhandenen mitinstalliert werden, die wichtige Neuerungen beinhalten, auf die der neue Kernel angewiesen ist. Dann ist es wahrscheinlich, dass der Kernel zwar aktualisiert wird, aber &#039;&#039;mkinitcpio&#039;&#039; Fehler beim Durchlaufen der Hooks meldet (wie etwa fehlende Udev-Regeln beim Hook &amp;quot;filesystems&amp;quot;). Das würde dazu führen, dass das System dann nicht mehr startet und etwa von einem anderen Linux-System oder der Live-CD repariert werden muss! Um dergleichen zu vermeiden, genügt es nach so einem Update i.d.R., den Kernel noch einmal neu zu generieren, und zwar folgendermaßen:&lt;br /&gt;
 mkinitcpio -p linux&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einen Benutzer hinzufügen und Gruppen wählen===&lt;br /&gt;
Die täglichen Arbeiten sollten nicht mit dem root-Account gemacht werden. Es ist mehr als nur schlechte Handhabung; es ist gefährlich. Root ist für administrative Aufgaben. Deshalb wird nun ein normaler Benutzer hinzugefügt. Bitte beachten sie, dass Benutzernamen nur Kleinbuchstaben und Sonderzeichen enthalten dürfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel heißt der Benutzer duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 useradd -m -g users -s /bin/bash duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 passwd duda&lt;br /&gt;
 Geben Sie ein neues UNIX-Passwort ein:geheim&lt;br /&gt;
 Geben Sie das neue UNIX-Passwort erneut ein:geheim&lt;br /&gt;
 passwd: Passwort erfolgreich geändert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls der Benutzer wieder entfernt werden soll, so kann das mit&lt;br /&gt;
 userdel -r duda&lt;br /&gt;
gemacht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres wichtiges Werkzeug könnte noch installiert werden, um ein Kommando mit Rootrechten ausführen zu können.&lt;br /&gt;
 pacman -S sudo&lt;br /&gt;
Damit der Benutzer das auch durchführen darf, muss eine Konfiguration verändert werden. Eingabe von:&lt;br /&gt;
 EDITOR=nano visudo&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
 nano /etc/sudoers&lt;br /&gt;
Suchen der folgenden Zeile (steht unterhalb von &amp;quot;## Uncomment to allow members of group wheel to execute any command&amp;quot;):&lt;br /&gt;
  #%wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
und entfernen des Kommentatorzeichens und das Leerzeichens.&lt;br /&gt;
 %wheel ALL=(ALL) ALL&lt;br /&gt;
Den Benutzer zu der Gruppe wheel hinzufügen&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda wheel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere notwendige Dienste===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt, das heißt bevor wir uns der grafischen Oberfläche und/oder Multimedia zuwenden, ist ein guter Zeitpunkt, ein paar zusätzliche Dienste zu installieren und aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # pacman -S acpid ntp dbus avahi cups&lt;br /&gt;
Das Paket cronie ist schon bei der Installation der Gruppe base bereits installiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Dienste müssen natürlich auch jeweils explizit gestartet werden. Um dies automatisch beim Booten zu tun, muss systemd dazu angewiesen werden. Dies geschieht durch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 # systemctl enable &amp;lt;Dienstname&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese Beispiele: &lt;br /&gt;
 # systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
 # systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
 # systemctl enable ntpd&lt;br /&gt;
 # systemctl enable avahi-daemon&lt;br /&gt;
 # systemctl enable cups&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch ist es sinnvoll einen Netwerkservice für den Internetzugang automatisch zu laden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies können Services wie NetworkManager erledigen. Mehr dazu unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons und unter https://wiki.archlinux.de/title/Daemons/Liste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Cronjobs ausführen lassen===&lt;br /&gt;
Einige Pakete legen so genannte Cronjobs an. Das sind Befehle die zu bestimmten Zeiten automatisch ausgeführt werden. Im Normalfall braucht man sich um die Cronjobs nicht zu kümmern. Mehr zu diesem Thema unter [[cron]]&lt;br /&gt;
 systemctl enable cronie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Automatische Zeiteinstellung===&lt;br /&gt;
Wer die Zeit automatisch korrigieren lassen will, kann das mit ntp machen. Installieren des Pakets ntp&lt;br /&gt;
 pacman -S ntp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ändern der Konfigurationsdatei z.B. für einen deutschen Zeitserver von dem die genaue Uhrzeit kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/ntp.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 server de.pool.ntp.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die erste Zeitkorrektur gibt man ein:&lt;br /&gt;
 ntpd -gq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zeit wird nach wenigen Sekunden korrekt sein.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Um zu sehen, ob die Uhrzeit nun auch wirklich korrekt ist, kann man folgenden Befehl nutzen:&lt;br /&gt;
 date&lt;br /&gt;
Anschließend die Hardwareuhr oder auch RTC oder CMOS-Uhr auf der Hauptplatine korrigieren.&lt;br /&gt;
 hwclock -w&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man will, dass der Zeitserver jedes Mal beim Einschalten die Zeit korrigieren soll, so kann der Service automatisch gestartet werden (Siehe Dienste im Abschnitt darüber).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man muss unterscheiden zwischen einer sogenannten Systemzeit und einer Hardwareuhr auf der Hauptplatine des Rechners. Die Hardwareuhr ist die CMOS-Uhr, auch Echtzeituhr oder RTC (real time clock) genannt. Die Systemzeit ist die Zeit die der Linuxkernel gerade hat. (Nur so grob). Beim Einschalten übernimmt Linux (Systemzeit) die Hardwareuhrzeit. Beim Runterfahren wird die Systemzeit &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; an die Hardwareuhr wieder übergeben. Zur Beachtung, werden mehrere Betriebssysteme benutzt sollte nur ein Betriebssystem die Hardwareuhr korrigieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die Uhrzeit aus irgendwelchen Gründen nicht stimmen sollte, so löscht man die Datei /etc/adjtime und führe noch einmal ntpd -gq und hwclock -w aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr dazu hier [[NTP]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Teil 2: Installation von X und Konfiguration von ALSA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von X===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das X Window System (gemeinhin X11, oder einfach nur X) ist ein Netzwerk- und Anzeigeprotokoll, das das Darstellen von Fenstern auf Bildschirmen erlaubt. Es liefert das Standardwerkzeug, um graphische Benutzeroberflächen (graphical user interfaces oder GUIs) auf Unix-ähnlichen Betriebssystemen zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X bietet den grundlegenden Rahmen, oder die Grundfunktion, GUI Umgebungen zu bilden: zeichnen und bewegen von Fenstern auf dem Bildschirm sowie Interaktion mit einer Maus und/oder einer Tastatur. X ordnet nicht das Nutzer-Interface - individuelle Client-Programme bewerkstelligen dies.&lt;br /&gt;
Nun werden wir mit Hilfe von pacman die Basis-Pakete von Xorg installieren. Dies ist der erste Schritt, eine GUI zu bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie man den installiert ist genau hier beschrieben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-server xorg-xinit xorg-utils xorg-server-utils&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Grafiktreiber installieren====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt sind die Basispakete installiert, die für die Benutzung des X Servers gebraucht werden. Man sollte zunächst den Treiber der Graphikkarte hinzufügen (z.B. xf86-video-&amp;lt;name&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was für einen Treiber man braucht bekommt man am einfachsten wie folgt heraus:&lt;br /&gt;
 lspci |grep VGA&lt;br /&gt;
 01:00.0 VGA compatible controller: nVidia Corporation G86 [GeForce 8500 GT] (rev a1)&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel ist das eine nvidia Grafikkarte. Der freie Grafiktreiber dafür nennt sich &amp;quot;nouveau&amp;quot;. Das Paket dazu xf86-video-nouveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man  eine Liste aller &#039;&#039;&#039;open-source&#039;&#039;&#039; Videotreiber braucht, so kann man eingeben:&lt;br /&gt;
 pacman -Ss xf86-video | less&lt;br /&gt;
Dies ist eine Liste von &#039;&#039;&#039;open source&#039;&#039;&#039; Treibern und ihren korrespondierenden Chipsets.&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-apm&#039;&#039;&#039;                   Alliance ProMotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ark&#039;&#039;&#039;                    ark Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-ati&#039;&#039;&#039;                      ati Videotreiber genaueres hier: [[ATI]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-chips&#039;&#039;&#039;                  Chips and Technologies Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-cirrus&#039;&#039;&#039;                 Cirrus Logic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-dummy&#039;&#039;&#039;               dummy Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-fbdev&#039;&#039;&#039;                  framebuffer Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-glint&#039;&#039;&#039;                    GLINT/Permedia Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i128&#039;&#039;&#039;                     Intel i128 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-i740&#039;&#039;&#039;                     Intel i740 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-intel&#039;&#039;&#039;               Intel i810/i830/i915/945G/G965+ HDGraphics HDGraphics2 HD4000 Videotreiber genaueres hier: [[intel]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-imstt&#039;&#039;&#039;                    Integrated Micro Solutions Twin Turbo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-mga&#039;&#039;&#039;                      mga Videotreiber   (Matrox Graphikadapter)&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-neomagic&#039;&#039;&#039;            neomagic Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nv&#039;&#039;&#039;                         nvidia nv Videotreiber &lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-nouveau&#039;&#039;&#039;               Nvidia Open Source Treiber genaueres hier: [[nvidia]]&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-rendition&#039;&#039;&#039;             Rendition Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3&#039;&#039;&#039;                         S3 Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-s3virge&#039;&#039;&#039;                S3 Virge Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-savage&#039;&#039;&#039;                 savage Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-siliconmotion&#039;&#039;&#039;      siliconmotion Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sis&#039;&#039;&#039;                        SiS Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-sisusb&#039;&#039;&#039;                  SiS USB Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tdfx&#039;&#039;&#039;                      tdfx Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-trident&#039;&#039;&#039;                 Trident Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-tseng&#039;&#039;&#039;                   tseng Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-unichrome&#039;&#039;&#039;            unichrome Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-v4l&#039;&#039;&#039;                        v4l Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vesa&#039;&#039;&#039;                     vesa Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vga&#039;&#039;&#039;                       VGA 16 color Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-via&#039;&#039;&#039;                        via Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-vmware    &#039;&#039;&#039;              vmware Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;xf86-video-voodoo    &#039;&#039;&#039;              voodoo Videotreiber&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;virtualbox-guest-utils    &#039;&#039;&#039; Virtualbox Videotreiber&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Beachtung, der &#039;&#039;&#039;vesa&#039;&#039;&#039; Treiber ist der Allgemeinste sollte mit fast jedem modernem Chipset funktionieren. Falls man keinen passenden Treiber für den Videochipset finden kann, &#039;&#039;&#039;sollte&#039;&#039;&#039; vesa funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man eine nVIDIA oder ATI Videoadapter hat, so könnte man wünschen, die proprietären nVIDIA oder ATI Treiber zu installieren. Die Installation proprietärer Videotreiber wird unter [[Nvidia]] und unter [[ATI]] beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installieren des passenden Videotreibers z.B.:&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-video-nouveau&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
*Falls man immer noch nicht weiß, welcher Videotreiber zu installieren ist, so kann man die gesamte Videotreiber-Pakete-Gruppe installieren, Xorg sucht sich den dann selber raus.&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-drivers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sonstige Treiber====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei manchen Laptops kann es mit dem Touchpad zu Problemen kommen. Xorg stellt hierfür auch einen Touchpad-Treiber zur Verfügung. Dieser kann aber auch ganz zum Schluss noch nachinstalliert werden, sollte das Touchpad nur eingeschränkt funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xf86-input-synaptics&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Deutsche Tastaturbelegung einstellen====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{hinweis|Seit der Einführung von systemd kann die Tastaturbelegung statt über Änderung der 20-keybord.conf auch mit dem Befehl &#039;&#039;&#039;localectl set-x11-keymap &amp;lt;layout&amp;gt; &amp;lt;model&amp;gt; &amp;lt;variant&amp;gt; &amp;lt;options&amp;gt;&#039;&#039;&#039; eingestellt werden.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Über 20-keybord.conf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Datei erzeugen /etc/X11/xorg.conf.d/20-keyboard.conf und folgendes hinzufügen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Section &amp;quot;InputClass&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Identifier &amp;quot;keyboard&amp;quot;&lt;br /&gt;
       MatchIsKeyboard &amp;quot;yes&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbLayout&amp;quot; &amp;quot;de&amp;quot;&lt;br /&gt;
       Option &amp;quot;XkbVariant&amp;quot; &amp;quot;nodeadkeys&amp;quot;&lt;br /&gt;
 EndSection&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Oder über localectl set-x11-keymap&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-layouts |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturlayouts. Mehrere Layouts können in einer durch Komma getrennt angegeben werden. de sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-models |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturmodellen. pc104 oder pc105 sollte ohne zusätzliche Tasten standartmäßig funktionieren. Für Tastaturen mit speziellen zusätzlichen Tasten muss man um sie zu benutzen das richtige Model finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-variants |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren Tastaturvarianten. de_nodeadkeys sollte für deutsche Tastaturen funktionieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl list-x11-keymap-options |less&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeigt eine Liste mit allen verfügbaren zusätzlichen Tastaturoptionen. Muss nicht angegeben werden. Sollten mehrere Tastaturlayouts verwendet werden. Können zum Beispiel Optionen zum hin- und herwechseln zwischen den Layouts über Tastenkombinationen angegeben werden. Mit grp:alt_shift_toggle wechselt man dann mit alt+shift zwischen den Layouts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap [layout] [model] [variant] [options]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
setzt die Parameter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach obigem Beispiel für deutsche Standardtastatur, einem einzelnen Layout, ohne zusätzliche Optionen oder Tasten folgende Eingabe:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 localectl set-x11-keymap de pc104 de_nodeadkeys&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[Optional] Schönere Schriftarten installieren===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S ttf-dejavu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Empfehlenswert ist der Artikel über [[Schriftarten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Den Desktop oder Fenstermanager installieren===&lt;br /&gt;
Archlinux bietet mehrere Desktops zur Auswahl an. Man kann seinen Desktop wählen (hier als Beispiel: Xorg, KDE, Gnome, Xfce und LXDE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xorg Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver installieren=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Pakete müssen Installiert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xorg-twm xorg-xclock xterm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Xserver starten=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xorg-Startmanager muss in die .xinitrc eingetragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start xservers:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
xserver starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt wird ein sehr spartanisches grafisches Bild angezeigt mit einer Uhr und einem Terminal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Eine detailierte Anleitung zum Xorg Server ist hier: [[Xorg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der KDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird KDE und dazu das deutsche Sprachpaket installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kde kde-l10n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des KDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der KDE desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Sercice von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start KDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
KDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable kdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird KDE automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Kde]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Gnome Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Gnome und Erweiterungen installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S gnome gnome-extra&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Gnome Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Sercice von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Gnome:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gnome starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable gdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird Gnome automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[GNOME]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der Xfce Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird Xfce mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xfce4 xfce4-goodies human-icon-theme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des Xfce Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Xfce Desktop lässt sich über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc starten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start Xfce:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Xfce starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Systemdservice automatisch starten mit SLiM als Loginmanager======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konfigurieren von SLiM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano /etc/slim.conf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier suchen ob vor der Zeile sessiondir /usr/share/xsessions/ ein # Zeichen steht, falls ja dieses entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinweis: Die Zeile sollte standartmäßig nicht kommentiert sein und muss normalerweise nicht mehr angepasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend muss nur noch die Datei ~/.xinitrc angepasst werden, da SLiM darauf zurückgreift:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 # exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur die Zeile exec startxfce4 in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kann man mit dem Befehl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable slim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
den Loginmanager beim Start automatisch laden lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird SLiM automatisch mit geladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[Xfce]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Der LXDE Desktop====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Installation=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit diesem Befehl wird LXDE mit Extras und fehlenden Icons installiert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S lxde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=====Start des LXDE Desktops=====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gnome Desktop lässt sich entweder über den startx Befehl unter Änderung der xinit.rc ändern, oder komfortabler automatisch beim Start als Sercice von Systemd starten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über startx======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls man keine ~/.xinitrc hat, so kann man diese erstellen, oder die Beispieldatei aus /etc/skel/ in das Home-Verzeichnis kopieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 cp /etc/skel/.xinitrc /home/duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ANMERKUNG: &#039;&#039;Wenn die Datei ~/.xinitrc fehlt, wird automatisch auf /etc/X11/xinit/xinitrc zurückgegriffen. Diese Datei nutzt standardmäßig TWM und Xterm.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bearbeiten der Datei /home/Benutzername/.xinitrc &#039;&#039;&#039;als normaler Nutzer&#039;&#039;&#039;, um zu bestimmen, welches X-Server-Ereignis durch den &#039;startx&#039;-Befehl aufgerufen werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 nano ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es könnte dann so aussehen, hier zum Beispiel start LXDE:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 #!/bin/sh&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # ~/.xinitrc&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Executed by startx (run your window manager from here)&lt;br /&gt;
 #&lt;br /&gt;
 # Für Xserver alleine:&lt;br /&gt;
 # exec xterm&lt;br /&gt;
 # Für Gnome:&lt;br /&gt;
 # exec gnome-session&lt;br /&gt;
 # Für KDE:&lt;br /&gt;
 # exec startkde&lt;br /&gt;
 # Für xfce:&lt;br /&gt;
 # exec startxfce4&lt;br /&gt;
 # Für LXDE:&lt;br /&gt;
 exec startlxde&lt;br /&gt;
 # und Andere:&lt;br /&gt;
 # exec icewm&lt;br /&gt;
 # exec blackbox&lt;br /&gt;
 # exec fluxbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Sicherstellen, dass nur eine &#039;&#039;&#039;exec&#039;&#039;&#039;-Zeile in Deiner ~/.xinitrc auskommentiert ist!&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da man noch als root angemeldet ist, muß man sich erst abmelden.&lt;br /&gt;
 logout &lt;br /&gt;
Ein neues login wird angezeigt. Man kann sich jetzt als Benutzer anmelden.&lt;br /&gt;
 myhost login : duda&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
LXDE starten mit:&lt;br /&gt;
 startx&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
======Über Service von Systemd automatisch starten======&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Befehl eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 systemctl enable lxdm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Neustart wird LXDM automatisch gestartet&lt;br /&gt;
Mehr Informationen unter [[LXDE]] und [[Login-Manager]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Weitere Fenstermanager====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Fenstermanager können hier angesehen werden:&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.de/title/Kategorie:Fenstermanager Fenstermanager]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Installation und Konfiguration von ALSA===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Konfiguration der Audiokarte mit Alsamixer===&lt;br /&gt;
Die Advanced Linux Sound Architecture (ALSA) ist eine Komponente im Linux Kernel. Neben der Bereitstellung von Soundtreibern bündelt ALSA auch eine &amp;quot;user space library&amp;quot; für Programmierer die auf eine höherliegende API zugreifen möchten und nicht direkt auf die Befehle des Kernels zugreifen möchten. Das alsa-utils Paket enthält alsamixer, welche die Einstellungen deiner Soundkarte über die Konsole zulassen. (Möglicherweise wirst du später alsamixer von deiner grafischen Umgebung ausführen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Installation von Alsa ist wie folgt:&lt;br /&gt;
 pacman -S alsa-utils&lt;br /&gt;
Der Benutzer duda muß in der Gruppe audio sein.&lt;br /&gt;
 gpasswd -a duda audio&lt;br /&gt;
Um die Regler zu verändern kann man alsamixer aufrufen.&lt;br /&gt;
 alsamixer&lt;br /&gt;
Eine detailierte Installationsanleitung findet man hier:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Alsa]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==CPU Frequenz Skalierung==&lt;br /&gt;
Moderne Prozessoren können ihre Frequenz und Spannung reduzieren, um Hitze und Stromverbrauch zu reduzieren. Weniger Hitze führt zu einem leiserem System. Bei Laptops und Netbooks zu längeren Akkulaufzeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Normalfall wird das entsprechende Modul automatisch geladen. Die CPU wird nach Bedarf schneller getaktet. Man kann überprüfen mit welcher Frequenz die CPU arbeitet:&lt;br /&gt;
 grep MHz /proc/cpuinfo&lt;br /&gt;
Die Ausgabe für eine 2 Kern CPU die mit 2Ghz läuft sieht so aus:&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
 cpu MHz   : 1998.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falls die CPU nicht zufriedenstellend läuft so kann geprüft werden ob die entsprechenden Module geladen sind &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;ACHTUNG: Seit Linux 3.7 ist powernow-k8 veraltet und wird durch acpi_cpufreq ersetzt!&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 lsmod | grep acpi&lt;br /&gt;
 acpi_cpufreq&lt;br /&gt;
Wenn das entsprechende Modul nicht geladen ist so kann das nachgeholt werden:&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
 modprobe acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
Damit das beim nächsten Neustart wieder funktioniert kann ein Eintrag in der Datei /etc/modules-load.d/moduleladen.conf hinzugefügt werden:&lt;br /&gt;
 acpi-cpufreq&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Verbesserungen für Notebooks==&lt;br /&gt;
ACPI-Support wird gebraucht, falls man einige spezielle Funktionen eines Notebooks nutzen möchte (z.B. Schlafen; Schlafen, wenn der Deckel geschlossen wird; spezielle Tasten...). Installieren von acpid:&lt;br /&gt;
 pacman -S acpid&lt;br /&gt;
aktivieren des Service&lt;br /&gt;
 sudo systemctl enable acpid&lt;br /&gt;
und starten&lt;br /&gt;
 sudo systemctl start acpid&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehr spezifische Information über Arch Linux auf verschiedenen Laptops kann hier gefunden werden: [https://wiki.archlinux.org/index.php/HCL/Laptops Hardware Kompatiblitätsliste Laptops]{{Sprache|en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Runterfahren mittels des Powerknopfes==&lt;br /&gt;
Falls der Rechner nicht runterfährt wenn der Powerknopf betätigt wird siehe: [[Rechner per Power Knopf runterfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==PC-Lautsprecher abstellen==&lt;br /&gt;
Wenn man den internen Lautsprecher des Computers abstellen möchte, schliesst man das entsprechende Kernelmodul aus (blacklist):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Zeile in die /etc/modprobe.d/modprobe.conf eintragen:&lt;br /&gt;
 blacklist pcspkr&lt;br /&gt;
Das Treibermodul für den PC-Lautsprecher wird dann nicht mehr geladen. Und es ist still.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nützliche Anwendungen==&lt;br /&gt;
Diese Sektion wird niemals vollständig sein. Sie zeigt nur ein paar der Anwendungen, die man im Alltag braucht.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Internet===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den beliebten [[Firefox]]-Browser kann man über Pacman installieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S firefox firefox-i18n-de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich &#039;flashplugin&#039; und &#039;icedtea-web-java7&#039;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S flashplugin icedtea-web-java7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thunderbird ist nützlich, um E-Mails zu verwalten. Wenn man GNOME benutzt, könnte noch Epiphany und Evolution interessant sein. Für KDE-Nutzer wäre Kmail die erste Wahl. Wenn man etwas völlig anderes möchte, kann man noch Opera verwenden. Wenn man rein auf der Kommandozeile arbeitet, gibt es immer noch text-basierte Browser wie ELinks, Links und Lynx, oder Mutt für E-Mails. Pidgin (früher als Gaim bekannt), Empathy und Kopete sind gute Sofortnachrichten-Programme für GNOME bzw. KDE. PSI und Gajim reichen völlig, wenn nur Jabber oder Google Talk benutzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Office===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[[LibreOffice]] bekannt aus Openoffice ist eine komplette Office-Suite (vergleichbar mit Microsoft Office).&lt;br /&gt;
*Abiword ist ein Textverarbeitungsprogramm und Gnumeric bietet eine Excelalternative.&lt;br /&gt;
*Calligra Suite ist eine komplette Office-Suite für den KDE-Desktop.&lt;br /&gt;
*[[GIMP]] ist ein pixelbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*[[Inkscape]] dagegen ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm&lt;br /&gt;
*LaTeX Selbstverständlich bringt Arch Linux Latex als [[TeX]]-Distribution mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Video Player===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*VLC&lt;br /&gt;
 pacman -S vlc&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Mplayer&lt;br /&gt;
 pacman -S mplayer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für GNOME====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/totem/ Totem] ist der offizielle Mediaplayer des GNOME-Projekts und basiert auf xine-lib oder GStreamer (gstreamer wird unter Arch-Linux standardmäßig mit dem totem-Paket installiert). Totem beherrscht den Umgang mit Playlists, einen Full-Screen-Modus, Lautstärkenregler und unterstütz die Bedienung des Player via Tastatur.&lt;br /&gt;
Außerdem bringt er folgende Funktionalitäten mit:&lt;br /&gt;
* Video thumbnails für den Dateimanager&lt;br /&gt;
* Nautilus Eigenschaften-Tab&lt;br /&gt;
* Epihpany / Mozilla (Firefox) plugin um Videos direkt im Browser wiederzugeben&lt;br /&gt;
* Webcam Utility (in Entwicklung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um es zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Totem Webrowser Plugin zu installieren:&lt;br /&gt;
 pacman -S totem-plugin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaffeine ist eine gute Wahl für KDE-Nutzer. Installiere es mit folgendem Befehl:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Audio Player===&lt;br /&gt;
====Für Gnome und Xfce====&lt;br /&gt;
*Exaile&lt;br /&gt;
[[Exaile]] ist ein Music Player, der in Python geschrieben ist, welches das GTK+ Toolkit benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Rhythmbox&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/rhythmbox/ Rhythmbox] ist eine integrierte Musikmanagement-Anwendung, die ursprünglich von Apple&#039;s iTunes inspiriert wurde. Es ist freie Software, die gemacht ist, gut unter dem GNOME Desktop zu funktionieren und auf dem mächtigen GStreamer Media Framework basiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhythmbox hat eine Vielzahl Fähigkeiten, darunter:&lt;br /&gt;
* Einfach zu benutzender Musik Browser&lt;br /&gt;
* Suchen und Sortieren&lt;br /&gt;
* Umfangreiche Audioformat- Unterstützung durch GStreamer&lt;br /&gt;
* Internet Radio Unterstützung&lt;br /&gt;
* Playlists&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation von Rhythmbox:&lt;br /&gt;
 pacman -S rhythmbox&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere gute Audioplayer sind: Banshee, Quodlibet und Listen. Besuche [http://gnomefiles.org/ Gnomefiles] für einen Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für KDE====&lt;br /&gt;
*Amarok&lt;br /&gt;
[http://amarok.kde.org/ Amarok] ist einer der besten Audio Player und Musik Library Systeme, die für KDE verfügbar sind. Für die Installation einfach folgendes eingeben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S amarok&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Für die Konsole====&lt;br /&gt;
[http://moc.daper.net/ Moc] ist ein ncurses-basierender Audio-Player für die Konsole; eine weitere gute Wahl ist [http://musicpd.org/ mpd].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere exzellente Wahl ist [http://freshmeat.net/projects/cmus/ cmus].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===CDs, DVDs oder Blu-ray Discs beschreiben („brennen“)===&lt;br /&gt;
* Brasero&lt;br /&gt;
[http://www.gnome.org/projects/brasero/ Brasero] ist eine Anwendung für den GNOME Desktop. Sie ist entworfen, um möglichst einfach zu sein und hat einige besondere Eigenschaften, welche den Benutzern das Erstellen Ihrer Disks einfach und schnell ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S brasero&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* K3b&lt;br /&gt;
[http://www.k3b.org/ K3b] (von &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;DE &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;aby &#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;urn) ist eine freie Anwendung für GNU/Linux und andere Unix-ähnliche Betriebssysteme und ist für KDE designed. Wie es bei den meisten KDE Anwendungen der Fall ist, ist K3b in der C++ Programmiersprache geschrieben und benutzt das QT Toolkit. Die eigentliche Diskaufnahme in K3b wird von den Kommandozeilen Programmen cdrecord oder wodim, cdrdao und growisofs gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
K3b wurde als LinuxQuestions.org&#039;s Multimedia Utility of the Year (2006) von der Mehrheit (70%) der Wähler gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S k3b&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich kann es sein, dass noch die Programme cdrdao und growisofs installiert werden müssen. Beim Start vom k3b wird darauf hingewiesen. Dieses wird folgendermaßen gelöst:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzliche Installation:&lt;br /&gt;
 pacman -S cdrdao dvd+rw-tools&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===TV-Karten und -Sticks===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Arch-Linux TV zu sehen, ist nicht schwieriger als mit anderen Distributionen. Vielmehr ist die Hardwareunterstützung durch den aktuelleren Kernel tendenziell besser ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst sollte man überprüfen, ob der Digitalreceiver generell unter Linux funktioniert. Hier hilft zumeist eine Google-Suche, die entsprechende Amazon-Seite oder einer der folgenden Links: &lt;br /&gt;
* [http://linuxtv.org/wiki/index.php/Hardware_Device_Information Das Wiki von LinuxTV]&lt;br /&gt;
* [http://wiki.ubuntuusers.de/DVB-Karten#Karten Das Ubuntuuser-Wiki]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird das Modell out-of-the-box unterstützt, so kann direkt mit dem nächsten Schritt fortgefahren werden. Andernfalls müssen zuerst entsprechende Module installiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Treiberinstallation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen wird man die bttv-Treiber (andere Treiber existieren, wie [http://linux.bytesex.org/v4l2/drivers.html V4L]) zusammen mit den I2C-Modulen benutzen müssen. Die Konfiguration dieser ist die schwerste Aufgabe. Wenn man Glück hat, wird ein&lt;br /&gt;
 modprobe bttv&lt;br /&gt;
die Karte automatisch erkennen (checke dmesg für Details). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Fall kann der nächste Schritt befolgt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Autoerkennung jedoch funktioniert hat, kann man die Datei CARDIST anschauen, welche im Tarball von [http://dl.bytesex.org/releases/video4linux/ bttv] enthalten ist, um die richtigen Parameter für die Karte zu finden. Eine PV951 ohne Radiounterstützung würde diese Zeile brauchen:&lt;br /&gt;
 modprobe bttv card=42 radio=0&lt;br /&gt;
Einige Karten brauchen auch folgende Zeile, um Ton zu erzeugen:&lt;br /&gt;
 modprobe tvaudio&lt;br /&gt;
Dies unterscheidet sich jedoch von Karte zu Karte. Man kann es einfach ausprobieren. Einige andere Karten benötigen folgende Zeile:&lt;br /&gt;
 modprobe tuner&lt;br /&gt;
Funktioniert die Karte noch nicht, hilft wahrscheinlich eine Suche bei Google oder eine Anfrage im Forum am besten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;TV-Viewer installieren&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ist die Karte richtig eingerichtet, muss nur noch entsprechende Software installiert werden. Dafür gibt es drei Möglichkeiten. Erstens die KDE-Anwendung Kaffeine, welche viele Funktionen unterstützt und (zumeist) reibungsfrei funktioniert. Es kann installiert werden mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
  pacman -S kaffeine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zweitens bietet sich die GTK-Anwendung Me-TV an. Sie hat weniger Funktionen, und wird u.U. nicht mehr weiterentwickelt. Sie funktioniert aber ebenfalls zuverlässig, ist sie erst einmal eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dritte Möglichkeit ist, keine spezifische Viewersoftware zu nutzen. So kann man z.B. xawtv installieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 pacman -S xawtv &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Enrichtung lese man am besten die entsprechende Manpage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitale Kameras==&lt;br /&gt;
Die meisten neueren [[Digitalkamera|Digitalkameras]] werden als USB-Massenspeichergeräte unterstützt, was bedeutet, dass man sie einfach einstecken und die Bilder kopieren kann. Ältere Kameras könnten das PTP (Picture Transfer Protocol) benutzen, welches einen &amp;quot;speziellen Treiber&amp;quot; benötigt. gPhoto2 liefert diesen Treiber und erlaubt einen Shell-basierenden Transfer der Bilder; digikam (für KDE) und gthumb (für GNOME) benutzen diesen Treiber und bieten eine schöne GUI.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==USB Memory Sticks / Festplatten==&lt;br /&gt;
USB Datenspeicher und Festplatten werden Dank des USB mass storage device Treibers &#039;out of the box&#039; unterstützt und werden als neue SCSI Apparat (/dev/sdX) erscheinen. Wenn man KDE oder GNOME benutzt, sollte man dbus verwenden und den Service aktivieren, worauf die Apparate automatisch gemountet werden. Falls man eine andere Desktop Umgebung verwendet, könnte auch ivman interessant sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arch Build System==&lt;br /&gt;
Eine besonders zu erwähnende Einrichtung bei Arch Linux ist das Arch Build System kurz ABS. Hiermit können auf einfache Art Pakete selbst konfiguriert und erstellt werden. Diese werden dann mit pacman dem Paketmanager installiert. Eine detailierte Beschreibung ist unter [[Arch Build System]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Informationen==&lt;br /&gt;
Für weitere Information und Support kann man zur englischen [http://www.archlinux.org Homepage] oder zur deutschen [http://www.archlinux.de Homepage] gehen, das Wiki durchsuchen, das [http://bbs.archlinux.de Forum] besuchen, für häufig gestellte Fragen [[FAQ]], und zum [http://wiki.archlinux.org/index.php/ArchChannel IRC Channel] gehen und die [http://www.archlinux.org/mailman/listinfo/ Mailing lists] anschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohin von hier aus? Man könnte daran interessiert sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[ArchLinux User-Community Repository]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/All_Mouse_Buttons_Working Get All Mouse Buttons Working]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Pacman beschleunigen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Eigenen Kernel erstellen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Pm-utils Pm-utils]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Cpupower]] (ehemals cpufrequtils)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://wiki.archlinux.org/index.php/Category:Eye_candy Eye Candy alles zum nochschöner machen]&lt;br /&gt;
[[en:Beginners&#039; Guide]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Installation]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>RebekaCatalina</name></author>
	</entry>
</feed>